Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.796: Johann Stadler

Der Soldat Johann Stadler stammte aus Wies, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Adlkofen, und war Tagelöhner (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.09.1917 fiel er im Alter von 31 Jahren im französischen Flandern.

Die Lage des Grabes ist unbekannt. Ich kann mangels Datenmaterial keine Vermutung anstelle, wo es sein könnt.

Sterbebild von Johann Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.775: Johann Rothkopf

Der Soldat Johann Rothkopf stammte aus Hasleham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tiefenbach (Passau) und war Hausbesitzer und Zimmermeister. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 6. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments. Am 20.05.1918 fiel er im Alter von 43 Jahren nach 37 Monaten Kriegsdienst nach schwere Verwundung durch Granatvolltreffer während der Kämpfe am Kemmelberg bei Kemmel und Dranoutre.

Man begrub Johann Rothkopf auf dem Soldatenfriedhof Wicres Village in Block 1, Grab 34.

Sterbebild von Johann Rothkopf
Rückseite des Sterbebildes von Johann Rothkopf

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.774: Franz Aschenbrenner

Der Soldat Franz Aschenbrenner stammte aus Dobl, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Vilshofen, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer Maschinengewehr-Kompanie. Am 22.07.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren nach 19 Monaten Kriegsdienst während der dritten Flandernschlacht Belgien.

Man begrub Franz Aschenbrenner auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block L, Grab 2.947.

Sterbebild von Franz Aschenbrenner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Aschenbrenner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.463: Johann Reger

Der Soldat Johann Reger stammte aus Thalling (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Stadt Pocking. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.11.1917 verstarb er im Alter von 23 in einem Feldlazarett, angeblich in Flandern, an einer Lungenentzündung. Da er jedoch bei Verdun begraben wurde, halte ich das für eine Fehlinformation.

Man begrub Johann Reger auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison in Block 2, Grab 148.

Sterbebild von Johann Reger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Reger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.451: Alois Haßlberger

Der Soldat  Alois Haßlberger wurde am 21.06.1881 in Weingarten geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhrpolding, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.08.1915 verstarb er im Alter von 34 Jahren in Folge einer Erkrankung in Nordfrankreich während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois.

Die Lages des Grabes von Alois Haßlberger ist unbekannt.

Sterbebild von Alois Haßlberger
Rückseite des Sterbebildes von Alois Haßlberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.365: Valentin Scheibl

Der Soldat Valentin Scheibl wurde am 30.05.1891 in Übl geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Neuve Chapelle und Biez durch schwere Verwundung.

Offiziell ist für Valentin Scheibl keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Benno Bauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Xaver Neubauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Feldwebelleutnant Johann Schaller, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
  • Offiziersstellvertreter Joseph Däntl, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Valentin Scheibl
Rückseite des Sterbebildes von Valentin Scheibl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.317: Martin Schlederer

Der Soldat Martin Schlederer wurde am 13.10.1885 in Hütting geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war Zimmermann von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 19.07.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Hollebeke (Ypern) in Flandern infolge einer Verwundung durch eine Granate.

Man begrub Martin Schlederer auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block L, Grab 2794.

Sterbebild von Martin Schlederer
Rückseite des Sterbebildes von Martin Schlederer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.300: Engelbert Hochhäusl

Der Soldat Engelbert Hochhäusl stammte aus Rumering, heute ein Ortsteil der bayerischen gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Kämpfe in Flandern.

Die Lage des Grabes von Englbert Hochhäusl ist unbekannt.

Sterbebild von Engelbert Hochhäusl
Rückseite des Sterbebildes von Engelbert Hochhäusl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.268: Matthias Kitzinger

Der Soldat Matthias Kitzinger stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bindermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.01.1916 wurde er bei Arras während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois durch einen Granatsplitter schwer verwundet und starb am 01.02.1916 im Alter von 26 Jahren am Hauptverbandplatz Biache.

Man begrub Matthias Kitzinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 1084.

Sterbebild von Matthias Kitzinger
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Kitzinger

Sonderbeitrag: John Condon – der jüngste alliierte Soldat im Ersten Weltkrieg

Pte. John Condon (* 5. Oktober 1897 in Waterford; † 24. Mai 1915 bei Ypern) war ein irischer Soldat. Fälschlicherweise glaubte man, er sei mit 14 Jahren der jüngste alliierte Soldat gewesen, der im Ersten Weltkrieg gefallen war. Er log über sein Alter und behauptete, 18 Jahre alt gewesen zu sein, als er sich 1913 zur Armee verpflichtete. Er fiel 1915 im 2. Bataillon des Royal Irish Regiment bei einem Giftgasangriff während der Zweiten Schlacht von Ypern und seine Leiche wurde erst zehn Jahre später geborgen und auf den britischen Soldatenfriedhof von Poelkappelle überführt. Seine Familie wusste nicht, dass Condon in Belgien war, bis sie von der britischen Armee kontaktiert wurden und ihnen mitgeteilt wurde, dass er im Einsatz vermisst wurde. 1922 wurde Condon posthum mit der British War Medal, der Victory Medal und dem 1914-15 Star ausgezeichnet.

Aufgrund einer Geburtsurkunde, einer Volkszählung, Kriegstagebüchern und anderen Aufzeichnungen wird heute angenommen, dass John Condon zum Zeitpunkt seines Todes 18 Jahre alt gewesen sein muss und falsche Angaben auf dem Grab genannt werden. Gegenwärtig bestätigen der Grabstein auf dem Poelkapelle Friedhof und die CWGC-Aufzeichnungen weiterhin die umstrittenen Daten.

John Condon, fotografiert zwischen 1913 und 1915