Der Soldat Joseph Danzer stammte aus Neppersdorf, eine Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen vorm Wald, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als landsturmmann in der 2. Kompanie des 5. bayerischen Armierungsbataillons. Am 03.09.1916 wurde er im Alter von 32 Jahren in Nordfrankreich durch eine Fliegerbombe getötet.
Man begrub Joseph Danzer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 28, Grab 1.013.
Sterbebild von Joseph DanzerRückseite des Sterbebildes von Joseph Danzer
Der Soldat Joseph Hüttner stammte aus Adlholz, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hahnbach, und war Webermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 20.07.1918 fiel er im Alter von 40 Jahren durch eine feindliche Fliegerbombe.
Man begrub Joseph Hüttner zunächst bei Juvigny in der Nähe von Soissons und bettet seine Gebeine später um auf den Soldatenfriedhof Soupir in Block 2, Grab 1.047.
Sterbebild von Joseph HüttnerRückseite des Sterbebildes von Joseph Hüttner
Der Soldat Bernard Klausing wurde am 22.04.1876 geboren und stammte aus Vechta in Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Unteroffizier in der Fuhrpark-Kolonne 5 des X. Armeekorps. Am 06.09.1914 fiel er im Alter von 38 Jahren während der Schlacht an der Marne bei Vernieux (Verneuil ?) durch eine Fliegerbombe.
Die Lage des Grabes von Bernard Klausing ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Connantre begraben wurde, wo man sehr viele Gefallene der Schlacht an der Marne (1914) begrub.
Sterbebild von Bernard KlausingRückseite des Sterbebildes von Bernard Klausing
Der Soldat Friedrich Haydn stammte aus Unterhöhenstetten, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Munitionskolonne des 8. bayerischen Fußartillerie-Bataillons. Am 23.09.1918 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Moorslede – Zonnebeke durch eine Fliegerbombe.
Offiziell ist für Friedrich Haydn keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass, sollten noch sterbliche Überreste nach dem Bombentreffer vorhanden gewesen sein, diese anonym auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab beigesetzt worden sind. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die auf gleichen Schlachtfeld fielen, u. a.
Kanonier Theobald Schiller, gefallen am 22.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 13605;
Unteroffizier Franz Lindner, gefallen am 16.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 13809;
Kanonier Georg Bohrer, gefallen am 22.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 12048;
Kanonier Karl Karge, gefallen am 20.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 13605.
Sterbebild von Friedrich HaydnRückseite des Sterbebildes von Friedrich Haydn
Der Gefreite August Massinger stammte aus Stetten und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 45. bayerischen Flieger-Abteilung. Am 12.10.1918 fiel er nach 49 Monaten Kriegsdienst auf dem Weg in den Urlaub im Alter von 29 Jahren in einem Lazarettzug durch eine Fliegerbombe.
Man begrub August Massinger auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 6, Grab 56.
Sterbebild von August MassingerRückseite des Sterbebildes von August Massinger
Der Sergant Nikolaus Leick stammte aus Saarlouis im Saarland. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet, wurde zweimal verwundet und erkrankte schwer. Am 11.08.1918 fiel er im Alter von 27 Jahren zwischen Somme und Aisne nach vier Jahren Kriegsdienst durch eine Fliegerbombe.
Die Lage des Grabes von Nikolaus Leick ist unbekannt.
Sterbebild von Nikolaus LeickRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Leick
Maximilian Stellner stammte aus Altersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Nachrichten-Abteilung des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Vizefeldwebel. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, dem Verdienstkreuz 2. und 3. Klasse mit Krone und Schwert sowie mit der Auszeichnung für 9 jährige Dienste ausgezeichnet. Am 09.05.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren durch eine Fliegerbombe bei Epinoy. Er hatte 46 Monate Kriegsdienst geleistet.
Über die Umstände des Todes von Maximilian Stellner schreibt die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie.Regiments:
1.5. – 1.6. Am 1.5. wurde als Vergeltung für den 27.04. die feindlichen Stellung mit Gas belegt. Daraufhin lag starkes Feuer auf den Befehlsstellen und auf Pont-à-Vendin. Während der folgenden Nächte war die Patrouillentätigkeit rege. Dagegen nahm das Feuer der feindlichen Scharfschützen immer mehr ab. Am 9. entstanden durch Bombenabwürfe auf Epinoy beträchtliche Verluste beim Regiments-Nachrichtenzug, besonders unter Leuten, die seit Ausmarsch beim Regiment standen.
Man begrub Maximilian Stellner auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 3, Grab 1251.
Sterbebild von Maximilian StellnerRückseite des Sterbebildes von Maximilian Stellner
Der theoretische Weg von Maximilian Stellner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Georg Hiebl stammte aus Berg, einem Ortsteil von Landshut, und der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Maschinengewehr-Schütze im 2. Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.05.1918 starb er im Alter von 19 Jahren nach schwerer Verwundung durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Georg Hiebl auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 3, Grab 1188.
Sterbebild von Georg HieblRückseite des Sterbebildes von Georg Hiebl
Der theoretische Weg von Georg Hiebl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Soldat Urban Berktold wurde 1897 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 8. bayerischen Reserve Feld-Artillerie-Regiments. Am 02.10.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Villers devant Dun durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Urban Berktold auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.
Der Pionier Johann Karl stammte aus Prünst, einem Ortsteil der Gemeinde Patersdorf, und war der Sohn eines Steinlieferanten- Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Pionier-Regiment (4. Kompanie). 1916 wurde er leicht verwundet. Am 31.03.1918 wurde er im Alter von 22 Jahren durch eine Fliegerbombe getötet.
Man begrub Johann Karl auf dem Soldatenfriedhof Favreuil, Block 2, Reihe F, Grab 19.
Sterbebild von Johann KarlRückseite des Sterbebildes von Johann Karl
Der theoretische Weg von Johann Karl von seinem Geburtsort zu seinem Grab: