Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 931: Michael Götz

Der Gefreite Michael Götz stammte aus Schorndorf in der Oberpfalz (Bayern) und war der Sohn eines Postboten. Zu Beginn des Krieges lebte er in Leuchtenberg in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.11.1914 (Volksbund: am 18.11.1914 gefallen) fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe von. Chauvoncourt.

Man begrub Michael Götz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Auf dem Soldatenfriedhof ist Michael Götz verzeichnet.

Sterbebild von Michael Götz
Rückseite des Sterbebildes von Michael Götz

Der theoretische Weg von Michael Götz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 929: Franz Marchl

Der Sergant Franz Marchl wurde am 01.04.1893 in der Stadt Simbach am Inn in Bayern als Rentsamtsdienerssohn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, der Prinzregent-Luitpold-Medaille und dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Er fiel am 15.01.1917 in Frankreich bei den Kämpfen an der Somme durch  schwere Verwundung.

Eine Grablage ist für Franz Marchl offiziell nicht bekannt. Ich kann auch keine halbwegs fundierte Vermutung anstellen, die meinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt noch heute Franz Marchl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Marchl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Marchl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 927: Johann Blabsreiter

Der Bauerssohn Johann Blabsreiter wurde am 11.01.1886 Reit(h) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Seit dem 09.04.1917 gilt er im Alter von 32 Jahren bei Arras in Frankreich als vermisst.

Sterbebild von Johann Blabsreiter
Rückseite des Sterbebildes von Johann Blabsreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 923: Joseph Hanslmeier

Joseph Hanslmeier stammte aus Ed, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 03.04.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Frankreich nach 13 Monaten Kriegsdienst.

Man begrub Joseph Hanslmeier auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Hanslmeier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Hanslmeier

Der theoretische Weg von Joseph Hanslmeier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 920: Wolfgang Roider

Der Kleinbauer Wolfgang Roider stammte aus Staning und lebte in Chammünster, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Cham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Batterie des 6. bayerischen Feldartillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Verdienst-Medaille ausgezeichnet. Am 06.06.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Tigny durch eine Fliegerbombe.

Man begrub Wolfgang Roider auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab.

Seine Heimatdorf Chammünster gedenkt Wolfgang Roider noch heute auf einem Denkmal:  http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/chammuenster_urkirche_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Wolfgang Roider
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Roider

Der theoretische Weg von Wolfgang Roider von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 919: Ignaz Poschner

Der Dienstknecht Ignaz Poschner stammte aus Rumersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und arbeitete in Emertsham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei dem Dorf Fleury-devant-Douaumont und dem Zwischenwerk Thiaumont bei den sinnlosen und verlustreichen Kämpfen vor Verdun in Frankreich.

Eine Grablage ist für Ignaz Poschner offiziell nicht bekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurden. So erging es beispielsweise seinem Regimentskameraden Leutnant Jakob Gewolf, der ebenfalls am 08.08.1916 an der gleichen Stelle fiel.

Seine Heimatgemeinde Obing gedenkt noch heute Ignaz Poschner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/obing_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Ignatz Poschner
Rückseite des Sterbebildes von Ignatz Poschner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 918: Rupert Üiederstorfer

Der Dienstknecht Rupert Piedersdorfer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Emertsham und arbeitete in Westerndorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments als Landwehrmann. Am 09.10.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Arras in Frankreich.

Die Gebeine von Rupert Piedersdorfer wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1024 beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt noch heute Rupert Piedersdorf auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Rupert Biederstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Rupert Biederstorfer

Der theoretische Weg von Rupert Piedersdorfer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 913: Johann Obersteiner

Der Gefreite Johann Obersteiner stammte aus Maierhof, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er  in der 8. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 13.05.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren bei den Kämpfen vor Verdun durch einen Kopfschuss.

Eine Grablage konnte ich für Johann Obersteiner nicht recherchieren.

Sterbebild von Johann Obersteiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Obersteiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 912: Heinrich Ecklkofer

Heute stelle ich das Schicksal eines Soldaten vor, das ich nur nach langen und umständlichen Recherchen erkunden konnte. Zwei Schreibfehler – einer davon im Nachnamen – machten mir das Suchen sehr schwer und führten dazu, dass ich lange keine Ergebnisse fand und fast schon aufgeben wollte.

Der Wehrmann Heinrich Ecklkofer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Daxenthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haiming. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Landwehr-Infanterie-Regiment. Wahrscheinlich am 07.03.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während der Winterschlacht in der Champagne (Frankreich) bei Tahure. Er gilt als vermisst und wurde am 11.11.1919 für tot erklärt.

Es könnte sein, dass Heinrich Ecklkofers Gebeine geborgen und anonym auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab beigesetzt worden ist. So erging es seinen Regimentskameraden Leutnant Otto Kerler und Leutnant Friedrich Schuckmann, die am gleichen Tag fielen und auf diesem Soldatenfriedhof in einem Massengrab beigesetzt worden sind.

Sterbebild von Heinrich Ecklkofer
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Ecklkofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 908: Martin Stangl

Der Bauerssohn Martin Stangl stammte aus Radling, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schorndorf. Gestern stellte ich seinen Bruder Jakob vor. Martin Stangl diente in der 1. Batterie des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments als Kanonier. Am 10.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren im Bois des Fosses vor Verdun in Frankreich. Die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments schreibt über diesen Tag und Martin Stangls Tod:

Am 10. Juni nachmittags durchschlug ein Volltreffer einen Unterstand bei der 1. Batterie. Eine ganze Geschützbedienung war verschüttet. Trotz des schweren Feuers machten sich die Kameraden daran, allen voran Unteroffizier Kiener und Kanonier Weber, die unter den Trümmern Begrabenen zu bergen. Nach angestrengter, fieberhafter Tätigkeit gelang es, den Geschützführer, den Kriegsfreiwilligen Unteroffizier Schönberger, unverwundet ans Licht zu ziehen. Aber die Gefreiten Wilhelm Holler und Friedrich Ries, die Kanoniere Martin Stangl und Max Biertler waren tot, der Kanonier Bachmaier schwer verwundet.

Man begrub Martin Stangl auf dem Soldatenfriedhof Ville-devant-Chaumont in Block 1, Grab 170.

Sterbebild von Martin Stangl
Rückseite des Sterbebildes von Martin Stangl