Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.030: Josef Schreindl

Josef Schreindl stammte aus Froschaumühle, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Langdorf, und war der Sohn des Mühlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er als vermisst gemeldet, er fand sich jedoch wieder ein. Anfang 1916 wurde er leicht verwundet. Am 20.07.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren bei Landrecourt in französischer Gefangenschaft, in die er schwer verwundet geraten war.

Man begrub Josef Schreindl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 165.

Auf dem Friedhof wird seiner im Gedenkbuch gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/2008/troyon_kgs_wk1_fr/troyon_kgs_wk1_fr_s.htm

Sterbebild von Josef Schreindl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schreindl

Der theoretische Weg von nJosef Schreindl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 618: Josef Kurz

Der Bauerssohn Josef Kurz wurde am 19.03.1899 in Kirchleiten am Hochberg, heute ein Ortsteil von Traunstein. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 16.12.1918 starb er im Alter von 19 Jahren in Mesgrigny in französischer Gefangenschaft.

Man begrub Josef Kurz auf dem Soldatenfriedhof Berru, Block 6, Grab 51.

Sterbebild von Josef Kurz
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kurz

 

Der theoretische Weg von Josef Kurz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 41: Michael Pfeffer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Michael Pfeffer wurde am 08.11.1894 als Sohn eines Landwirts in Burggrafenried, einem Ortsteil von Bischofsmais, geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in einem Ersatz-Infanterie-Regiment und geriet in französische Kriegsgefangenschaft. Dort starb er am 09.07.1917.

Die sterblichen Überreste von Michael Pfeffer ruhen auf dem Soldatenfriedhof in Connantre (Frankreich) im Grab Nummer 305. Auf dem gleichen Friedhof ruht auch mein Großonkel Johann Steil, welcher am 06.09.1914 bei der Schlacht an der Marne fiel. Bei meinem nächsten Besuch des Friedhofs werde ich ein Foto vom Grab Michael Pfeffers machen und hier veröffentlichen.

Seine Heimatgemeinde Bischofmais gedenkt seiner auf einem Denkmal, das man beim Denkmalprojekt online sehen kann: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bischofsmais_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Pfeffer
Sterbebild von Michael Pfeffer
Rückseite des Sterbebildes von Michael Pfeffer
Rückseite des Sterbebildes von Michael Pfeffer