Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.041: Josef Schachtner

Der Soldat Josef Schachtner stammte aus Edmertsee, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Eggenfelden, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 23.01.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Gefechte bei Neuville – Saint-Vaast bei Oppy durch eine Mine.

Man begrub Josef Schachtner zunächst auf einem Soldatenfriedhof bei Oppy. Später wurde er vermutlich umgebettet, eventuell auf den rund 15 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in ein Massengrab.

Sterbebild von Josef Schachtner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schachtner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.033: Johann Hofmann

Der Soldat Johann Hofmann stammte aus Kaitersbach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Kötzting, und war der Sohn eines Landwirts. Imk Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 3. bayerischen Fußartillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.11.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Johann Hofmann auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in Block 9, Grab 50.

Sterbebild von Johann Hofmann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hofmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.024: Leonhard Ehmann

Der Soldat Leonhard Ehmann wurde am 30.09.1885 geboren und stammte aus Grünbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Polling, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 16.06.1918 verstarb er nach 39 Monaten Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren im Knappschaftskrankenhaus Gelsenkirchen, nachdem er durch einen Granatschuss an beiden Füßen schwerst verwundet worden war.

Man begrub Leonhard Ehmann auf dem Friedhof Gelsenkirchen-Heßler-West in Reihe 7a Grab 213.

Seine Heimatgemeinde Leonhard Ehmann gedenkt Leonhard Ehmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/polling-oberflossing_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leonhard Ehmann
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Ehmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.003: Hans Butz

Der Soldat Hans (Johann) Butz stammte aus Untersteinbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfreimd. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Die Angabe auf der Todesanzeige, er sei Gefreiter im 19. bayerischen Infanterie-Regiment gewesen, ist nachweislich falsch. Am 11.10.1914 fiel er bei Saint-Mihiel rund 20 Kilometer entfernt von Verdun.

Man begrub Hans Butz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Pfreimd gedenkt Hans Butz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/pfreimd_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Hans Butz war Mitglied der studentischen Verbindung Rhenania Erlangen, die diese Anzeige aufgab:

Todesanzeige für Hans Butz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.998: Karl Lehmann

Der Soldat Karl Lehmann stammte aus der bayerischen Gemeinde Kraiburg am Inn und war Spenglermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 20.02.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Stellungskämpfe vor Riga  in der Nähe der Stadt Lennewa(r)den durch einen Minenschuss.

Die Lage des Grabes von Karl Lehmann ist unbekannt. Es existiert sicher nicht mehr.

Seine Heimatgemeinde Kraiburg am Inn gedenkt Karl Lehmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kraiburg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Lehmann
Rückseite des Sterbebildes von Karl Lehmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.995: Michael Schroll

Der Soldat Michael Schroll war Gefreiter in einem bayerischen Brückentrainkorps. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Auszeichnung für 9jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Er verstarb im Alter von 32 Jahren im Festungslazarett Metz nach schwerer Krankheit.

Michael Schroll wurde wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Metz begraben, ist jedoch nicht erfasst.

Sterbebild von Michael Schroll
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schroll

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.993: Hans Schnierle

Der Soldat Hans Schnierle stammte aus der bayerischen Stadt Regen und war der Sohn eines Seilermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.05.1918 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Lazarett Magdeburg nach einer Operation am Kehlkopf.

Die Lage des Grabes von Hans Schnierle ist unbekannt. Vermutlich wurde er in Magdeburg auf einem zivilen Friedhof begraben. Ob sein Grab noch heute existiert, konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Hans Schnierle
Rückseite des Sterbebildes vonHans Schnierle

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.988: Mathias Weber

Der Soldat Mathias Weber stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen und war Landwirt (Röhmerbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 23.06.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren während der Schlacht um Verdun bei einem Sturmangriff. Er wurde bei der Erstürmung des Zwischen werkes Thiaumont getötet.

Über den Todestag von Mathias Weber schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 23. endlich erfolgte durch das 10. Infanterie-Regiment und das Alpenkorps der Angriff auf das Zwischenwerk Thiaumont und Fleury. Diejenigen Teile des Regiments, die noch nach den schweren Verlusten der letzten Wochen verwendungsfähig waren, beteiligten sich am Angriff des 10. Infanterie-Regiments. Der Angriff gelang.“

Mathias Weber war tot.

Die Lage des Grabes von Mathias Weber ist offiziell unbekannt. Er gilt als vermisst. Ich vermute jedoch, dass er, wenn er bis heute georgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Offiziersstellvertreter Vituas Xaver Franz Führer, gefallen am 23.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Michael Wünsch, gefallen am 25.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Wiemüller, gefallen am 25.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Mathias Weber
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Weber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.972: Ignatz Stadler

Der Soldat Ignatz Stadler stammte aus Gergweis, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Zimmermanns. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren in Galizien bei einem Sturmangriff.

Die Lage des Grabes von Ignatz Stadler ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Sterbebild von Ignatz Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Ignatz Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.971: Markus Brem

Der Soldat Markus Brem wurde am 15.10.1893 in Bergweis geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Landwirts- und Bürgermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 06.06.1917 veratarb er während eines Heimaturlaubs Im Alter von 24 Jahren nach vier Jahren Kriegsdienst an den Folgen der Kriegsstrapazen.

Die Lage des Grabes von Markus Brem ist unbekannt. Er wurde wahrscheinlich an seinem Heimatort begraben. Sein Grab könnte noch existieren.

Sterbebild von Markus Brem
Rückseite des Sterbebildes von Markus Brem