Der Soldat Peter Bichlmaier wurde am 05.10.1892 in Maisenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, als Sohn eines Kleinbauern (Gütlers) geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, in der Auch der spätere Diktator Adolf Hitler diente. Am 31.03.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren in Nordfrankreich durch eine Granatenkugel.
Man begrub Peter Bichlmaier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 212.
Sterbebild von Peter BichlmaierRückseite des Sterbebildes von Peter Bichlmaier
Der Soldat Karl Stöger stammte aus Holzhäuser, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.03.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Malancourt durch Granatschuss. Er wurde während der Kämpfe im Kampf von Avocourt getötet.
Über den Todestag von Karl Stöger berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„4.00 Uhr – 6.00 Uhr vormittags Trommelfeuer, dann französischer Angriff, der von I. und III. Bataillon und Teilen des Infanterie-Regiments 193 nach schweren Kämpfen im großen abgeschlagen wird.“
Die Lage des Grabes von Karl Stöger ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beigesetzt wurde, wo man auch seine Kameraden aus der 11. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Lorenz Pohl, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
Gefreiter Baptist Voit, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
Oberleutnant Johannes Lenk, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
Infanterist Florian Bogenrieder, gefallen am 22.03.1916 bei Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Karl StögerRückseite des Sterbebildes von Karl Stöger
Der Soldat Xaver Obermeier wurde am 28.05.1895 in der bayerischen Stadt Bogen geboren. Seit Vater war der Posthalters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer 2. Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Preux vor Arras durch Granatschuss.
Man begrub Xaver Obermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Ludwig Gruber stammte aus Wildprechting; einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, und war der Sohn eines Landwirts (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer im 1. Feld-Maschinengewehr-Zug des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Stellungskämpfen auf den Maashöhen und bei Saint-Mihielim Alter von 28 Jahren bei Verdun in Nordfrankreich durch Granatschuss. Er wurde in einem Abschnitt zwischen Camp des Romains und Mont-Meuse-Ferm getötet.
Man begrub Ludwig Gruber auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 55.
Sterbebild von Ludwig GruberRückseite des Sterbebildes von Ludwig Gruber
Der Soldat Xaver Sponfeldner wurde am 27.04.1891 in Zittenhof geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grafenwiesen, und lebte in Niederrunding, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Runding. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 09.04.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren durch Granatschuss.
Die Lage des Grabes von Xaver Sponfeldner war nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Xaver SponfeldnerRückseite des Sterbebildes von Xaver Sponfeldner
Der Soldat Otto Rohn stammte aus Ruppertenrod, einem Ortsteil der mittelhessischen Gemeinde Mücke. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel in der 1. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1916 starb er im Theater-Lazarett in Montmédy, nachdem er zuvor am 25.06.1916 während der grausamen Schlacht um Verdun nahe des Forts Vaux, Fort Souville und des Herbebois durch Granatschuss schwer verwundet worden war.
Man begrub Otto Rohn auf dem Soldatenfriedhof Montmédy in Block 1, Grab 72.
Die Todesanzeige für Otto Rohn im Gießener Anzeiger vom 18.07.1916
Der Soldat Josef Karossa stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.12.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Arras durch Granatschuss.
Man begrub Josef Karossa auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 516.
Sterbebild von Josef KarossaRückseite des Sterbebildes von Josef Karossa
Der Soldat Josef Söll stammte aus Granswang, einem Ortsteil der bayerischen gemeinde Hohenfels, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.04.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen im Wald von Avocourt („Mort Homme“) durch Granatschuss.
Über den Todeszeitraum des Todes von Josef Söllner und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„05. – 18.04. Schwere Stellungskämpfe am Wald von Avocourt. Stellung wird in einzelnen Teilen vorgeschoben. Unausgesetztes Artilleriefeuer und schlechte Witterung. Starke Verluste. Die Truppen machen Unsagbares durch.“
Einer der „Verluste“ war Josef Söllner.
Sterbebild von Josef SöllnerRückseite des Sterbebildes von Josef Söllner
Der Soldat Josef Stadler stammte aus Kutterling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Feilnbach, und war der Sohn eines Landwirts (Walchbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Gruppenführer in der 3. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 31.08.1917 fiel er während einer Patrouille im Alter von 26 Jahren bei Malancourt am Forges-Bach während einer Abwehrschlacht bei Verdun in Frankreich durch Granatschuss.
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Stadler berichtet die Regimentsgeschichte des 30. bayerischen Infanterie-Regiments:
„31.08.1917 In der Nacht löst II. Bataillon das III. Bataillon im Unterabschnitt links ab. III. Bataillon rückt als Brigade-Reservebataillon in die Zwischenstellung Nord. Bei einem Patrouillenunternehmen gegen Stützpunkt „Oldenburg“ wurde ein Gefangener des Infanterie-Regiments 87 eingebracht.“
Vom Tod Josef Stadlers kein Wort. Nur der Erfolg wird aufgeführt. Der Einzelne zählte nichts.
Die Lages des Grabes von Josef Stadler ist unbekannt. Ich kann leider keine Vermutung äußern, da die Datenlage zu dünn ist.
Sterbebild von Josef StadlerRückseite des Sterbebildes von Josef Stadler
Der Soldat Joseph Heim wurde am 13.03.1894 in der bayerischen Stadt Tittmoning geboren und war Müllergehilfe von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme im Alter von 22 Jahren bei Thiepval durch Granatschuss.
Die Grablage von Joseph Heim ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn seine Gebeine geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.
Infanterist Christian Hofmann, gefallen am 08.07.1916 bei Thiepval, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Gefreiter Konrad Bollenbach, gefallen am 08.07.1916 bei Grandcourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist August Hahn, gefallen am 08.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Karl Burkard, gefallen am 08.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph HeimRückseite des Sterbebildes von Joseph Heim