Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 904: Jakob Schlemmer

Der Ersatzreservist Jakob Schlemmer stammte aus Biburg in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 23.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.

Ich vermute, dass die Gebeine von Jakob Schlemmer anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Für ihn ist zwar keine Grablage offiziell bekannt, jedoch wurden seine Regimentskameraden, die am selben Tag fielen, dort beigesetzt:

  • Krankenträger Heinrich Burger, gefallen am 23.06.1915
  • Infanterist Joseph Baumgärtner, gefallen am 23.06.1915 bei Arras
  • Infanterist Johann Albersdörfer, gefallen am 23.06.1915

 

Sterbebild von Jakob Schlemmer
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Schlemmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 848: Johann Langwieder

Der Schütze Johann Langwieder wurde am 10.12.1898 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons als Jäger. Am 31.08.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Y an der Somme durch einen durch die Brust dringenden Granatsplitter.

Johann Langwieder wurde auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Langwieder
Rückseite des Sterbebildes von Johann Langwieder

Der theoretische Weg von Johann Langwieder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 699: Josef Bichler

Der Bauerssohn Josef Bichler stammte aus Aufham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eggstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 15.07.1918 wurde er im Alter von 20 Jahren in Frankreich durch einen Granatsplitter getötet.

Man begrub Josef Bichler auf dem Soldatenfriedhof Orfeuil in Block 2, Grab 85.

Sterbebild von Josef Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bichler

Der theoretische Weg von Josef Bichler von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 681: Jakob Aiblinger

Der Wagnermeisterssohn Jakob Aiblinger stammte aus Weisbrunn, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Zuletzt lebte er in Egerndach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am Granatsplitter 24.01.1916 wurde er im Kampf durch einen Granatsplitter verwundet. An dieser Verwundung verstarb er am 25.01.1916 im Alter von 35 Jahren in einem Lazarett in den Vogesen.

Man begrub Jakob Aiblinger auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab Grab 44 .

SterbebildvonJakob Aiblinger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Aiblinger

Der theoretische Weg von Jakob Aiblinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 681: Johann Wölfl

Der Ersatz-Reservist Johann Wölfl stammte aus Allersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Schwarzach in Niederbayern, und war Söldnerssohn, also der Sohn eines Kleinstbauern und Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Bataillon des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, 8. Kompanie.  31 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.

Eine offizielle Grablage ist nicht bekannt. Ich konnte jedoch recherchieren, dass Johann Wölfl im Juni 1915 gefallen ist.  Regimentskameraden von ihm, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt. Ich gehe daher davon aus, dass der Leichnam von Johann Wölfl ebenfalls dort als unbekannter Toter begraben wurde. Als Beleg führe ich Leutnant Wilhelm Gemsjäger an, der am 12.06.1915 auch bei Arras fiel und auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Johann Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wölfl

Der theoretische Weg von Johann Wölfl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 494: Leonhard Reichl

Der Bauerssohn Leonhard Reichl wurde am 17.10.1894 geboren und stammte aus Taufkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie de 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. 1916 wurde er leicht verwundet, 1917 erneut. Am 16.07.1918 wurde er im Kampf im Alter von 23 Jahren bei  Souain durch Granatsplitter getötet. Er war ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz. Er war 3 1/2 Jahre im Felddienst.

Begraben wurde Leonhard Reichl auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.

Sterbebild von Leonhard Reichl
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Reichl

 

Der theoretische Weg von Leonhard Reichl von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 485: Peter Grundner

Der Kanonier Peter Grundner stammte aus Pinsgau, einem Ortsteil der Gemeinde Tacherting und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des 19. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 28.05.1918 wurde er im Alter von 21 Jahren im Kampf durch Granatsplitter schwer verwundet, verstarb jedoch rasch daran.

Das Grab von Peter Wimmer befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Veslud im Block 2, Grab 338.

Sterbebild von Peter Grundner
Rückseite des Sterbebildes von Peter Grundner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 455: Alois Gangkofner

Der Bauerssohn Alois Gangkofner stammte aus Oberwiedersbach, ein Landgut im Markt Gangkofen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments als Kanonier 23.02.1916. Mit 21 Jahren stirbt er nach 1 1/2 stündigem Leide schweren Leiden bei Arras an einer durch Granatsplitter erlittenen Kopfverletzung.

Sein Grab fand Alois Gangkofner auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines, Block 6, Grab 304.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Alois Gangkofner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/gangkofen-obertrennbach_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Gangkofner
Rückseite des Sterbebildes von Alois Gangkofner

 

Der theoretische Weg von Alois Gangkofner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 413: Josef Seidl

Der Bauerssohn Josef  Seidl wurde am 04.10.1895 in Linden, einem Ortsteil von Walderbach in der Oberpfalz, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.03.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren am Hauptverbandplatz der 11. Reserve-Sanitätskompanie bei Verdun an einer Unterleibsverletzung, die er sich durch einen Granatsplitter zugezogen hatte.

Laut offizieller Verlustliste hieß er „Joseph Seidel“.

Beim Volksbund ist keine Grablage von Josef Seidl bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal der zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden seiner Kompanie

  • Fritz Dorn, Infanterist, gefallen am 15.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
  • Alois Isinger, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
  • Johann Sperber, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab

Es war üblich, die Kameraden einer Einheit, die zum gleichen Zeitpunkt gefallen waren, auf dem gleichen Friedhof zu begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josepf Seidl auf einem Denkmal http://www.denkmalprojekt.org/2009/walderbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Seidl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Seidl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 404: Wilhelm Glenz

Der Offiziersstellvertreter Wilhelm Glenz:

Leutnant d. R. und stellv. Kompanieführer A. Glaab informiert Anna Glenz (* 7.8.1886 in Britzingen – † 31.7.1963 in Lörrach) in einem Brief aus dem Feld vom 27. August 1918 über den Tod ihres Mannes Wilhelm Glenz (* 12.10.1886 in Seefelden – † 25.8.1918 gefallen bei Laffaux). Es ist einer von drei erhaltenen Todesnachrichten, die sich heute in Familienbesitz befinden. Text: „Sehr geehrte Frau Glenz! Ich habe die traurige Pflicht, Ihnen mitzuteilen, daß Ihr Gatte am 25. d. Mts., abends, als er mit der Feldküche zur Kompagnie vor wollte, durch Granatsplitter gefallen ist. Er wurde am 26. d. Mts. nachm. 2 Uhr durch den Divisionspfarrer beerdigt und liegt auf dem Militärfriedhof bei Laffaux begraben. Der Nachlaß Ihres Gatten wird an sie übersandt werden. Die Kompagnie verliert in ihrem Kompagniefeldwebel ein Vorbild eines deutschen Soldaten und einen lieben Menschen, dessen Andenken die Kompagnie in Ehren halten wird. Die ganze Kompagnie und auch ich selbst bedauern aufs schmerzlichste den Verlust ihres Kompagniefeldwebels und nehmen herzlichen Anteil an dem Sie, sehr geehrte Frau Glenz, so tief und schwer getroffenen Schicksal. Der Herr tröste Sie in Ihrem großen Schmerz und gebe Ihnen Kraft dieses Furchtbare in Hingebung in Gottes Willen zu tragen. Der Herr, unser Gott, gibt den Menschen ihre Last auf; er hilft aber auch, sie zu tragen. Der Herr wird auch Ihnen, sehr geehrte Frau Glenz, Trost zum Tragen geben… Zu jeder gewünschten Äuskunft, die ich erteilen kann, bin ich jederzeit gerne bereit. Ihnen nochmals unsere herzlichste Anteilnahme dargebracht grüßt Sie freundlichst A. Glaab Leutn. d. R. u. stlv. K. Führer.“

Wilhelm Glenz ruht auf dem Soldatenfriedhof SoupirBlock 3, Grab 1019.

Foto von Wilhelm Glenz
Verleihungsurkunde für das Eiserne Kreuz
Das Eiserne Kreuz etc. von Wilhelm Glanz