Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.567: Josef Saller

Der Soldat Josef Saller stammte aus Albersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen an der Donau, und war Kandidat der Theologie am Lyzeum und Alumnus des Klerikerseminars zu Passau. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Oberjäger am 23.01.1915 zum 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillon eingezogen, mit dem er am 29.05.1916 in das große Töten zog. Am 29.08.1916 wurde er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht um Verdun durch einen Granattreffer getötet.

Josef Staller wurde auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 3, Grab 438 begraben.

Sterbebild von Josef Saller
Rückseite des Sterbebildes von Josef Saller

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.558: Andreas Pastetter [Pastötter]

Der Dienstknecht Andreas Pastötter (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Roßdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger und arbeitete in Oberstoitz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 16.12.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Saint Laurent durch einen Granattreffer.

Andreas Pastötter wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Andreas Pastetter
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Pastetter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.541: Johann Helm

Der Landesschütze Johann Helm stammte aus Hirten, heute ein Ortsteil der oberösterreichischen Gemeinde Neuhofen im Innkreis, und war der Sohn eines Tischlermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. Landesschützen-Regiments. Er wurde mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse ausgezeichnet. Am 01.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Corni Cugna in Südtirol durch einen Granattreffer.

Sterbebild von Johann Helm
Rückseite des Sterbebildes von Johann Helm

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.447: Simon Reichkobler

Simon Reichkobler stammte aus Reichkobel, Heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl (Altötting), und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Batterie des 7. Feld-Artillerie-Regiments als Fahrer. Er wurde mit dem Militärverdienstkreuz III. Klasse ausgezeichnet. Am 31.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Mesnil-en-Arrouaise  während der Schlacht an der Somme durch einen Granattreffer.

Man begrub Simon Reichkobler auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 5, Grab 98.

Sterbebild von Simon Reichkobler
Rückseite des Sterbebildes von Simon Reichkobler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.435: Dominikus Hungerhuber

Der Gefreite Dominikus Hungerhuber stammte aus Waldhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.09.1916 fiel er nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei Cléry-sur-Somme während der Schlacht an der Somme durch den Treffer einer schweren Granate.

Die Lage des Grabes von Dominikus Hungerhuber ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn es noch Leichenreste gab (schwerer Granattreffer), diese anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurden. Auf diesem Soldatenfriedhof wurden seine Kameraden der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Alois Stephan, gefallen am 01.09.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Gefreiter Franz Dorfhuber, gefallen am 14.08.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Georg Purzeller, gefallen am 01.09.1916 in Cléry-sur-Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

 

Morgen stelle ich den Bruder von Dominikus Hungerhuber, Georg Hungerhuber vor, der bereits im Juli 1916 gefallen war.

Sterbebild von Dominikus und Georg Hungerhuber
Rückseite des Sterbebildes von Dominikus und Georg Hungerhuber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.421: Benedikt Kirschner

Der Sergant Benedikt Kirschner wurde am 08.02.1885 in Starnberg in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 16.10.1918 fiel er nach vier Jahre Kriegsdienst während der Kämpfe in der Hundingstellung bei Verdun im Alter von 34 Jahren durch einen Granattreffer.

Man begrub Benedikt Kirschner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 2, Grab 1427.

Sterbebild von Benedikt Kirschner
Rückseite des Sterbebildes von Benedikt Kirschner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.414: Johann Gerl

Johann Gerl stammte aus Gottmannsdorf in Niederbayern, heute ein Stadtteil der bayerischen Stadt Heilsbronn, und diente als Solat in der 9. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.04.1915 wurde er bei Apremont während der furchtbaren Kämpfe vor Verdun durch einen Granattreffer an Hals und Wirbelsäule verwundet. Am 10.04.1915 verstarb er im Alter von 21 Jahren in einem Lazarett in Chombay (gemeint ist wahrscheinlich Combres-sous-les-Côtes) an seinen Verletzungen.

Johann Gerl wurde auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in Block 4, Grab 84 begraben.

Sterbebild von Johann Gerl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gerl

Der theoretische Weg von Johann Gerl von seinem Geburtsort über seinen Verwundungsort, seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.410: Wilhelm Cremer

Der Musketier Wilhelm Cremer wurde am 22.04.1885 in Düsseldorf-Hamm geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 96. Infanterie-Regiments. Er wurde zum 25.02.1915 eingezogen und in Lahr ausgebildet. Am 17.08.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Falki – Filipy im heutigen Polen während der Verfolgungskämpfe am oberen Narew und Nurzec durch Granattreffer.

Die Lage des Grabes von Wilhelm Cremer ist wie so oft bei Kriegsopfern an der Ostfront unbekannt

Sterbebild von Wilhelm Cremer
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Cremer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.236: Johann Huber

Johann Huber stammte aus Amering – Gumattenkirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 29.07.1918 fiel er bei der französischen Gemeinde Bouleuse im Alter von 19 Jahren durch einen Granattreffer. Er hatte 6 Monate Kriegsdienst geleistet.

Die Lage des Grabes von Johann Huber ist unbekannt.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Gumattenkrichen Johann Huber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim-gumattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Huber
Rückseite des Sterbebildes von Johann Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.156: Simon Kreuzer

Der Landwirt Simon Kreutzer wurde am 31.12.1872 in Apfeltrang in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruderatshofen.  Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 14. Landsturm-Infanterie-Bataillons (Mindelheim). Am 15.10.1914 fiel er im Alter von 41 Jahren bei Ekirch (französisch: Échéry) im Elsass durch eine Granate, heute ein Ortsteil von Sainte-Marie-aux-Mines.

Offiziell ist für Simon Kreuzer keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen seine kameraden aus dem 14. Landsturm-Infanterie-Bataillon, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Landsturmmann Anton Fischer, gefallen am 15.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 19;
  2. Landsturmmann Johann Jungk, gefallen am 15.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 19.
Sterbebild von Simon Kreuzer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Kreuzer

Der theoretische Weg von Simon Kreuzer von seinem Geburtsort über seinen sterbeort zu seinem Grab: