Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.071: Georg Schön

Gestern stellte ich Ludwig Schön vor, der 1918 an der Somm fiel. Heute berichte ich von seinem Bruder, Georg Schön, und sein Schicksal:

Der Soldat Georg Schön wurde am 22.01.1895 in Oberrieden in Bayern geboren und lebte in Altensteig, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dirlewang. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 05.10.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas in der Belmont-Ferme (Schreib- oder Übermittlungsfehler) bei Semide in den Ardennen durch einen Granatvolltreffer.

Man begrub Georg Schön auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Georg Schön
Rückseite des Sterbebildes von Georg Schön

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.977: Georg Danner

Der Soldat Georg Danner wurde am 05.01.1881 in Mittich geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuhaus am Inn und war Schreinermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. bayerischen Pionier-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 03.11.1918 fiel er im Alter von 37 Jahren bei Tournay während der Kämpfe zwischen Aisne und Maas durch einen Granatvolltreffer.

Man begrub Georg Danner auf dem Soldatenfriedhof Chestres in Block 2, Grab 154.

Sterbebild von Georg Danner
Rückseite des Sterbebildes von Georg Danner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.766: Johann Held

Der Soldat Johann Held stammte aus Oberfarrach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfaffing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern  ausgezeichnet. Am 15.07.1918 fiel er nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 21 Jahren bei Sommepy durch einen Granatvolltreffer.

Seine Grablage ist offiziell unbekannt. Ich vermute, dass, wenn von Johann Held nach dem Granatvolltreffer noch sterbliche Überreste zu finden waren, was eher fraglich ist, er auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Johann Held
Rückseite des Sterbebildes von Johann Held

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.724: Joseph Fischer

Der Infanterist Joseph Fischer wurde am 10.09.1898 in Michaelsbuch geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stephansposching, und war der Sohn eines Kleinbauern und Gemeindedieners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie  des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.03.1918 fiel er nach 1 1/2 Jahr Kriegsdienst im Alter von 19 Jahren beiAvricourt (deutsch: Elfringen) durch einen Granatvolltreffer.

Man begrub Joseph Fischer auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in Grab 262.

 

Sterbebild von Joseph Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Fischer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.627: Johann Wasmeier

Der Soldat Johann Wasmeier stammte aus Emmersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Krankenträger. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Schlacht in der Champagne bei Souain in Frankreich durch einen Granatvolltreffer.

Offiziell ist keine Grablage für Johann Wasmeier bekannt. Wahrscheinlich ist vom Körper Johann Wasmeiers nach dem Volltreffer nichts mehr übrig geblieben.

Seine Heimatgemeinde Emmersdorf gedenkt Johann Wasmeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/johanniskirchen-emmersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Wasmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wasmeier

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.269: Siegfried Schneider

Der Hüttenarbeiter Siegfried Schneider wurde am 05.01.1919 in Saarwellingen im Saarland geboren.  Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie der Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 246 als Gefreiter. Am 26.11.1942 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Baturino in Russland durch Granatvolltreffer beim Bau einer Fernsprechleitung.

Man begrub Siegfried Schneider auf dem Soldatenfriedhof Rshew (Rußland) in Block 1, Reihe 13, Grab 737 – 746.

Sterbebild von Siegfried Schneider
Rückseite des Sterbebildes von Siegfried Schneider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.181: Josef Niedermeier

Der Ersatz-Reservist Josef Niedermaier (Niedermeier) stammte aus der bayerischen Gemeinde Langdorf und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (falsche Angabe auf dem Sterbebild). Am 20.03.1916 fiel er während der Kämpfe um Verdun im Bois de Malancourt während einer Erstürmung französischer Stellungen im Wald von Avocourt im Alter von 27 Jahren durch einen Granatvolltreffer.

Offiziell ist keine Grablage für Josef Niedermaier bekannt. Wenn nach dem Granatvolltreffer noch etwas von seinem Körper übrig geblieben war, könnte er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Dort wurden auch seine Kameraden aus dem 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment begraben, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Vizefeldwebel Adalbert Käsberger, gefallen am 20.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  2. Infanterist Josef Bauer, gefallen am 23.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  3. Anton Götz, gefallen am 10.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  4. Infanterist Xaver Schrögmeier, gefallen am 13.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Niedermeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Niedermeier

Der theoretische Weg von Josef Niedermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 984: Heinrich Schleininger

Der Landsturmmann Heinrich Schleininger stammte aus Starnberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet gemeldet. Am 18.04.1918 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Fontaine durch einen Granatvolltreffer.

Heinrich Schleininger wurde auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Heinrich Schleininger
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Schleininger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 834: Paul Waizenegger

Paul Waizenegger wurde am 02.12.1881 in Stetten an der Donau geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Mühlheim an der Donau in Baden Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 51. Ersatz-Infanterie-Regiment bei der 1. Armee, Gruppe D (von Garnier). Am 21.10.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei den Stellungskämpfen an der Somme bei einer Stellung an der Ferme du Sabe bei Boucheasesus durch Granatvolltreffer.

Vermutlich blieb vom Körper Paul Waizeneggers bei diesem Granattreffer nichts übrig, weshalb es auch kein Grab von ihm gibt.

Seine Heimatgemeinde Stetten an der Donau gedenkt Paul Waizenegger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/stetten_donau_wk1u2_bw.htm 

Sterbebild von Paul Waizenegger
Rückseite des Sterbebildes von Paul Waizenegger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 811: Paul Wiesner

Der Gemischtwarenhändler und Hausbesitzer Paul Wiesner stammte aus Forchtenau, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Aurolzmünster. Am 28.05.1917 fiel er im Alter von 49 Jahren bei Görz (italienisch: Gorizia) durch einen Granatvolltreffer.

Sterbebild von Paul Wiesner
Rückseite des Sterbebildes von Paul Wiesner