Der Soldat Willi Fink stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Granadier in der 9. Kompanie des 2. Garde-Reserve-Regiments. Am 17.08.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Willi Fink auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 1.319.
Heute hätte der Soldat Johann Watermann seinen 130. Geburtstag. Er wurde am 04.05.1897 in Steele geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Grenadier im 3. Grenadier-Regiment. Am 26.03.1918 fiel er bei Morlancourt.
Am Tag vor seinem Tod, schrieb er folgende Worte an seine Eltern und Geschwister:
„Ihr liebe Eltern und Geschwister!
Wenn Ihr diesen Brief bekommt, hat das Schicksal schon über mich entschieden. Die letzten Tage, wo ich in Ruhe liege, brachten mir eine bange Ahnung, dass ich Euch, meine Lieben, nicht mehr zu sehen bekomme. Heute Abend gehen wir nach vorne, das Artilleriefeuer wird schreckliche Wirkung haben. Wenn sich meine Ahnung erfüllen sollte, dann trauert nicht um mich, ich bitte nur, gedenkt meiner im Gebete. Wenn ich Euch früher Sorgen gemacht habe, so bitte verzeiht mir. Sonst habe ich nichts mehr auszurichten. Möge mein Tod kurz und schmerzlos sein. Nun, liebe Eltern und Geschwister, lebt wohl bis wir uns in der Ewigkeit wiedersehen.
Nochmals herzlichen Gruß!
Euer Sohn und Bruder Johann.“
Man begrub Johann Watermann auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 2, Grab 1.011.
Gedenkstein für Johann Watermann Paderborn-Schloss Neuhaus (Waldfriedhof), Nordrhein-Westfalen
Der Soldat August Bogenschütz wurde am 11.11.1895 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 8. Kompanie des 2. Garde-Grenadier-Regiments. Seit dem 12.09.1916 ist er vermisst. Er fiel während der Schlacht an der Somme.
Die Lagd es Grabes von August Bogenschütz ist unbekannt.
Der Soldat Franz Schmiesing wurde am 10.07.1898 Osterdamme geboren, einem Ortsteil der niedersächsischen Stadt Damme. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 6. Kompanie des 109. badischen Leib-Grenadier-Regiments. Am 27.03.1918 verstarb er im Alter von 20 Jahren bei der Sanitäts-Kompanie 25, nachdem er am 27.03.1918 bei Erches durch Granatschuss schwer verwundet worden war.
Man begrub Franz Schmiesing auf dem Soldatenfriedhof Béthencourt-sur-Somme in Block 1, Grab 186.
Sterbebild von Franz SchmiesingRückseite des Sterbebildes von Franz Schmiesing
Der Soldat Matthias (Volksbund: Wilhelm Mathias Klever) Klever wurde am 06.07.1913 in Eupen geboren – heute belgisch (Deutschsprachige Gemeinschaft) – damals deutsch. Er war von Beruf Schuhmacher und Mitglied der Eupener Kolping-Familie. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.11.1943 fiel er im Alter von 30 Jahren in Krassnaja-Ssloboda bei Smolensk im heutigen Weißrussland (Belarus).
Man begrub Matthias Klever auf einem Feldfriedhof bei Krasnaja Sloboda / Mogilew im heutigen Weißrussland (Belarus).
Sterbebild von Matthias KleverRückseite des Sterbebildes von Matthias Klever
Der Soldat Michael Schumacher wurde am 14.04.1925 in Eupen – damals deutsch – heute belgisch (Deutschsprachige Gemeinschaft)- geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er seit Augsut 1943 als Grendaier in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 01.02.1944 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Kriwoj-Rog, 9 km westl. Sofieroka.
Kameraden begruben Michael Schumacher bei Schirokoje / Kriwoj Rog in der heutigen Ukraine.
Sterbebild von Michael SchumacherRückseite des Sterbebildes von Michael Schumacher
Der Soldat André Vandenhirtz wurde am 24.08.1909 in Eupen geboren – damals deutsch – heute belgisch (Ostbelgien / Deutschsprachige Gemeinschaft). Er lernte den Beruf des Schreiners. Am 18.051942 wurde er als Grendaier in die Wehrmacht einberufen. Am 20.05.1943 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Hart / Szablino (Leningrad / St. Petersburg) durch einen Granatsplitter.
Man begrub auf dem Soldatenfriedhof Sologubowka in Block 8, Reihe 18, Grab 752.
Sterbebild von André VandenhirtzRückseite des Sterbebildes von André Vandenhirtz
Der Soldat Anton Toussaint wurde am 29.01.1906 in Eupen geboren. Von 1918 bis 1940 war er belgischer Staatsbürger, nachdem Eupen als Entschädigung Belgiens für die Schäden des Ersten Weltkrieges an Belgien angegliedert worden war. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht, nachdem Belgien 1940 erobert worden war. Im Februar 1942 fiel er im Alter von 37 Jahren an einer Rollbahn bei Witebsk–Liosno im heutigen Weißrussland (Belarus).
Die Lage des Grabes von Anton Toussaint ist unbekannt.
Sterbebild von Anton ToussaintRückseite des Sterbebildes von Anton Toussaint
Der Soldat Julius Götz wurde am 28.01.1894 in Siegelau geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Gutach im Breisgau in Baden-Württemberg, und war angehender Lehrer (Schulkandidat). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 6. Kompanie des 1. badischen Leib-Grenadier-Regiments Nr. 109. Am 09.05.1915 fiel er während der Lorettoschlacht im Alter von 21 Jahren bei Carency an der Lorettohöhe.
in franz. Kriegsgefangenschaft“.
Die Lage des Grabes von Julius Götz ist unbekannt. Ich konnte keine Grablage für auch nur einen seiner mehreren hundert Kameraden recherchieren, die im selben Zeitraum fielen. Die meisten gelten als vermisst. Offensichtlich wurden die Gräber während der heftigen und unmenschlichen Kämpfe um die Lorettohöhe immer wieder zerstört, die Gebeine immer mehr und weiter eingegraben, so dass am Ende des Krieges nichts mehr beizusetzen war. So ruhen die Gebeine von Julius Götz noch in der Erde bei Carency, gemeinsam mit seinen hunderttausend Kameraden in anderen Regimentern auf deutscher und französischer Seite.
Sterbebild von Dr. Heinrich und Julius GötzRückseite des Sterbebildes von Dr. Heinrich und Julius Götz
Der Soldat Carl Heinz Cremer wurde am 23.03.1923 in Dortmund im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Grenadier in der Wehrmacht. Am 26.01.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Worronesch, Prokowskoje, als die Wehrmacht von der Roten Armee aus Worronesch vertrieben wurde.
Man begrub Carl Heinz Cremer auf einem Friedhof bei Pokrowskoje / Orel im heutigen Russland in einem Massengrab.