Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.078: Hermann Feldmeier

Der Soldat Hermann Feldmeier stammte aus der bayerischen Gemeinde Stephansposching und war Bäckergehilfe in Straubing. Sein Vater war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in in einer Maschinengewehr-Kompanie. Am 21.03.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Biache-Saint-Vaast, als ein Schrappnellgeschoss seinen Kopf durchschlug.

Neuville-St.Vaast Block 5 Grab 1321

Sterbebild von Hermann Feldmeier
Rückseite des Sterbebildes von Hermann Feldmeier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.053: Alois Häubl

Der Soldat Alois Häubl stammte aus Oberwinkling, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niederwinkling, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Kämpfe in Flandern im Westen bei Hebuterne bei Arras.

Man begrub Alois Häubl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Niederwinkling gedenkt Alois Häubl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/niederwinkling_lk-straubing-bogen_wk1_wk2.html

Sterbebild von Alois Häubl
Rückseite des Sterbebildes von Alois Häubl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.042: Matthäus Berger

Der Soldat Matthäus Berger stammte aus Bändelhang, lebte in Muckham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.02.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Abwehrkämpfe im Artois bei der Frontlinie AchevilleFresnoy-en-GohelleBois-Bernard in Nordfrankreich durch einen Granattreffer. Nach meinen Recherchen erwischte es ihnen bei Gavrelle.

Man begrub Matthäus Berger auf dem Soldatenfriedhof Seclin in Block 7, Grab 156.

Seine Heimatgemeinde Saaldorf-Surheim gedenkt Matthäus Berger noch ehuet auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/saaldorf-surheim_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Matthäus Berger
Rückseite des Sterbebildes von Matthäus Berger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.041: Leonhard Kiefl

Der Soldat Leonhard Kiefl stammte aus Moos, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niederwinkling, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Maurepas.

Über den Todestag von Leonhard Kiefl schreibt die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Der 24.08.1916 war wieder ein Großkampftag, den das II. Bataillon ehrenvoll bestand. Ununterbrochen hagelte das Vernichtungsfeuer, vermischt mit Gasgranaten, auf die vordere und Le Forest-Stellung; zahllose Flieger leiteten das Feuer unter Abwurf von Bomben und Meschinengewehr-Beschießung. Von 6.00 Uhr abends ab war das rückwärtige Gelände wieder so mit Sperrfeuer zugedeckt, dass es durch eine graue, rauchende Wand von vorne abgeschlossen war. Kein Zweifel: ein ernster Angriff stand bevor. Erst gegen Mitternacht konnte man sich nach vielen widersprechenden Meldungen ein Bild über die abgelaufenen Ereignisse machen:

Nach einem rasenden Trommelfeuer war gegen 6.30 Uhr nachmittags der Feind nördlich  und in dem vom 7. Reserve-Infanterie-Regiment besetzten Maurepas eingebrochen, im Anschluss hieran auch in der vorderen Linie des II. Bataillons, auf dem in dem deckungslosen Gelände die ganze Wucht des Vernichtungsfeuers gelegen war. Heldenmutig wehrten die spärlichen Reste der 8. Kompanie den Angriff ab, ebenso weiter rückwärts ein Zug der 5. Kompanie in Stärke von nur 20 Mann hinter rasch aufgeworfenen Barrikaden. Der Bataillons-Kommandeur Major Horn war gefallen. Die Bataillons-Befehlsstelle verteidigte der stellvertretende Bataillons-Adjutant Leutnant der Reserve Stiefenhofer gegen die feindliche Überzahl, getreulich gestützt von den wenigen Leuten des Unterstabes und eines Fliegerabwehr-Maschinengewehrs.

Keinem Franzosen war es gelungen bis zur II. Stellung, die bis 9.30 Uhr abends unter Feuer lag, vorzudringen; nur 1 französischer Alpenjäger vom 62. Bataillon war alleine auf die Stellung zugelaufen, froh, sich ergeben zu können. Nach Aussage eines weiteren Gefangenen dieses Bataillons war der Feind nicht über unsere I. Stellung vorgekommen; nur kleinere Abteilungen, die den Anschluss verloren hatten, mochten sich zwischen der I. und II. Stellung befinden.

Um Klarheit zu schaffen, bekam das mittlerweile dem Regiment wieder unterstellte und in die III. – R1-Stellung vorgezogene III. Bataillon – ohne die 12. Kompanie, die in der R1-Stellung zur Verfügung des 7. Reserve-Infanterie-Regiments zu verbleiben hatte – 2.30 Uhr vormittags den Befehl zum Gegenstoß, der unter der persönlichen Führung des Hauptmann Schäfer vor sich ging. Das zerwühlte Gelände, die zunehmend dunkle Nacht, das ununterbrochene Sperrfeuer erschwerte die Bewegung im höchsten Grade. Die geringe Ortskenntnis der beigegebenen Führer gestattete nur ein langsames Vorwärtskommen, wenn das mit 10. und 11. Kompanie in erster Linie, der 9. Kompanie in zweiter vormarschierende Bataillon nicht auseinanderreißen sollte. Mit dem Erreichen der unter Trommelfeuer liegenden II. Stellung – gegen 5.30 Uhr vormittags – war die 11. Kompanie durch mehrere Volltreffer zersprengt worden. Die ersten Anzeichen der Morgendämmerung und das Artilleriefeuer auf die zum Vorbrechen bereit liegende 9. und 10. Kompanie veranlassten Hauptmann Schäffer zum sofortigen Handeln; er hätte ohne Scheu vor der Verantwortung den befohlenen Vorstoß mangels verfügbarer Kräfte und der nötigen Zeit aufgeben können. Statt dessen setzte er sich selbst an die Spitze der zur Hand befindlichen 10. Kompanie, sich des Wagnisses bewusst, mit unzureichenden Kräften seinen Auftrag auszuführen, ohne der Wirkung der beiden anderen Kompanien sicher zu sein. Zudem wurde der Ansatz zum Vorgehen der 10. Kompanie vom Feinde bemerkt, der sofort das Vorfeld beleuchtete, worauf schlagartig Sperrfeuer einsetzte. Mit dem Befehl an den nebenan liegenden Kompanieführer Leutnant der Reserve Matthiesen: „Aus dem Granatfeuer heraus! Vorwärts auf den Hang hinauf! Auf keinen Fall zurück!“ sprang die Kompanie auf und erreichte im feindlichen Infanterie- und Maschinengewehr-Abwehrfeuer die Höhe, wo sie mit dem an Zahl überlegenen Gegner ins Feuergefecht trat. Der 9. und 11. Kompanie war es unter dem ständigen Geschoss- und Granathagel nicht gelungen, den Angriff mitzumachen; keiner der Melder des Bataillons-Stabes zum Heranholen der beiden Kompanien erreichte sein Ziel.

Inzwischen kämpfte die 10. Kompanie einen ebsno schweren wie ehrenvollen Kampf. Sie hatte den Stoß mit aller Energie geführt; viele der Tapferen blieben, darunter der Kompanieführer; der Rest fiel einem späteren feindlichen Gegenstoß zum Opfer.

Zweifellos hatte Hauptmann Schäffer durch seine verantwortungsfreudige kühne Tat, die mit dem Militär-Max-Joseph-Orden belohnt wurde, erreicht, dass der Franzose es nicht wagte, aus der von ihm in der Nacht vorher genommenen Stellung am 25.08.  seinen Angriff gegen Le Forest weiter fortzusetzen. Dadurch war es dem II. Bataillon des Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiments Nr. 3 ermöglicht, in der Nacht vom 25./26. unbehelligt vom Feinde und ohne Kampf eine neue Linie einzunehmen, nur wenige Meter hinter der Kampflinie der 10. Kompanie.“

Man begrub Leonhard Kiefl auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Leonhard Kiefl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/niederwinkling_lk-straubing-bogen_wk1_wk2.html

Sterbebild von Leonhard Kiefl
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Kiefl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.033: Johann Jobst

Der Soldat Johann Jobst stammte aus Otenberg und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.12.1916 (Volksbund: 24.12.1916) fiel er im Alter von 21 Jahren bei Filipesti in Rumänien.

Über den Todeszeitraum von Johann Jobst berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„20. – 24.12.1916 Vor den russischen Stellungen bei Filipesti

25.12.1916 Gutshof und Ortschaft Filipesti werden nach Artillerievorbereitung erstürmt und Gegenangriffe der Russen abgewiesen. Regiment in Stellung am Ostrand von Filipesti. Untertags schweres Feuer auf der Ortschaft.“

Man begrub Johann Jobst auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5.

Sterbebild von Johann Jobst
Rückseite des Sterbebildes von Johann Jobst

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.023: Martin Stockmaier

Der Soldat Martin Stockmaier (wahrscheinlich „Stockmeier“) stammte aus Larsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 06.09.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Lunéville, genauer gesagt bei Drouville.

Offiziell ist für Martin Stockmaer keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Lorenz Hagl, gefallen am 05.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Infanterist Friedrich Link, gefallen am 05.09.1914 bei Serres begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Infanterist Willibald Fries, gefallen am 10.09.1914 bei Drouville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Infanterist Tobias Strauß, gefallen am 11.09.1914 bei Drouville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Leonhard Stellwaag, gefallen am 05.09.1914 bei Serres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Martin Stockmaier
Rückseite des Sterbebildes von Martin Stockmaier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.018: Matthäus Simmerl

Der Gefreite Matthäus Simmerl wurde am 20.09.1888 in Marsmeier geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Maitenbeth, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Arras während der Erstürmung von Maison Blanche.

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Bis zum 21. war II. Bataillon (Haselmayr) nahe an das rote Haus herangearbeitet, I. (Dittelberger) im Eisenbahnabschnitt, III. (Sigl) in einem toten Winkel nahe der feindlichen Stellung vorgeschoben, III./Reserve-Infanterie-Regiment 3 (Ade) Reserve im Eisenbahnabschnitt, Regimentsstab ebendort.

Zum esren Male stand das Regiment vor der Aufgabe eines planmäßigen Tagesangriffes auf einen in befestigter Stellung sehr geschickt eingebauten Feind. Es wurde für den Angriff der Division eine späte Angriffsstunde gewählt, um für feindliche Gegenmaßnahmen bei Tage wenig Zeit lassen.

2 . 4 Uhr nachmittags Sturmvorbereitung durch leichte und schwere Artillerie. Die Wirkung war gering, denn als um 4 Uhr nachmittags der Angriff der drei Bataillone losbrach, schlug ihnen fast überall ungeschwächtes, verlustreiches Infanterie- und Maschinengewehrfeuer entgegen. Nur links drang das III. Bataillon im flotten Vorstürmen, nach Beseitigung schwacher Hindernisse, überraschend um 5.20 Uhr in die feindlichen Gräben und nahm etwa 100 Mann Alpen-Infanteristen (Regiment 159), ohne Offiziere, gefangen, die nach Gefangenenaussage beim Diner in St. Laurent waren. Das Bataillon wurde aber sofort von mächtigem Artillerifeuer überschüttet, vor dem Sieger und Besiegte in den wenigen vorhandenen Erdlöchern gemeinsam Schutz suchten.

Der wuchtige Ansatz der Mitte (I. Bataillon) erlahmte bald gegenüber dem zurückspringenden Teil der feindlichen Stellung, aus dem die Franzosen unerschüttert feuerten. Der Regimentskommandeur wies um 5 Uhr nachmittags persönlich ein Maschinengewehr am Eisenbahnabschnitt zum Niederhalten einer gefährlichen Flankierung gegen das I. Bataillon erfolgreich ein, während der Regimentsadjutant gleichzeitig das Feuer eines Nahgeschützes auf diese feindliche Gruppe leitete. Die feindliche Artillerie beantwortete dies mit genauliegendem Feuer und brachte dem Regimentsstab schwere Verluste bei, auch der Regimentskommandeur wurde verwundet, behielt aber die Führung.

Vom III. Bataillon kam zuerst die irrige Meldung über Wegnahme von Maison-Blanche, demnächst von bevorstehender Wegnahme des roten Hauses. III./Reserve-Infanterie-Regiment 3, das einige Tage vorher schon einen vergeblichen Angriff auf Maison Blanche gemacht hatte, wurde nicht geschlossen eingesetzt, soondern die drei Bataillone des Reserve-Infanterie-Regiment 2 erhielten von ihm allmählich noch drei Kompanien zur Ausfüllung bedrohlicher Lücken. Drei Züge blieben Regiments-Reserven.

Der erst am Nachmittag beim Regiment neu eingetroffene Assistenzarzt der Reserve Dr. Benary leistete in dem wirksamsten Artilleriefeuer im Eisenbahnabschnitt stundenlang aufopfernd ärztliche Hilfe, wofür er später mit dem Militär-Sanitäts-Orden  ausgezeichnet wurde.

Nach Einbruch der Dunkelheit war die Lage so, dass das Regiment am linken Flügel (III. Bataillon) einen durchschlagenden Erfolg erreicht hatte, die übrigen Teile aber so dicht an der feindlichen Stellung heran waren, dass deren Wegnahme in der Dunkelheit nicht gelingen konnte, wenn die Franzosen nicht vorzogen, die Stellung unter dem Schutz der Nacht zu räumen. Etwa 9 Uhr abends musste der verwundete Regiments-Kommandeur die Führung an den ältesten Major, Ade, Kommandeur III./Reserve-Infanterie-Regiment 3 abgeben, verblieb aber  in Bailleul, um die Führung von dort aus möglichst zu unterstützen, während der Regimentsadjutant bei Major Ade bleib.

Die Brigade befahl nochdie Kompanie von Grauvogl Reserve-Infanterie-Regiment 1 und einen Minenwerfer heran, diesen für das II. Bataillon, dem die Wegnahme des roten Hauses nicht gelungen war.

Das damalige Helmtragen verriet die sich zum Abschuss aufrichtenden Schützen vorzeitig und verursachte bei den nahen Entfernungen unerwartet viele Verluste, besonders durch die gutgedeckte Besatzung des roten Hauses und aus geschickt gewählten Flankierungsnestern.“

Man begrub Matthäus Simmerl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Matthäus Simmerl
Rückseite des Sterbebildes von Matthäus Simmerl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.001: Johann Käser

Der Soldat Johann Käser stammte aus Ottershausen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haimhausen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.01.1916 fiel er im Alter von 21 bei Thélus durch einen Granatsplitter.

Man begrub Johann Käser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Ottershausen gedenkt Johann Käser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/haimhausen-ottershausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Käser
Rückseite des Sterbebildes von Johann Käser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.997: Xaver Plankl

Der Soldat Xaver Plankl stammte aus Poldering, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiment. Anfang August 1914 wurde er bei Delme am linken Arm leicht verwundet. Am 24.03.1915 fiel er während der Kämpfe bei Saint-Mihiel vor Verdun im Alter von 23 Jahren. Er wurde bei den Kämpfen in der Nähe  Fort du Camp-des-Romains (Römerlager) getötet.

Man begrub Xaver Plankl auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 19, Grab 34.

Seine Heimatgemeinde Landau an der Isar gedenkt Xaver Plankl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/landau-wolfsdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Plankl
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Plankl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.989: Josef Schwarzeder

Der Soldat Joseph Schwarzeder stammte aus der bayerischen Gemeind Stadlern und war der Sohn eines Kleinbauern und Lebensmittelhändlerssohn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 5. Batterie des 1. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 21.02.1919 verstarb er im Alter von 21 Jahren in Stadlern an den Folgen des Krieges. Er dürfte in Stadlern begraben worden sein, Wahrscheinlich existiert sein Grab noch heute.

Sterbebild von Joseph Schwarzeder
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Schwarzeder