Der Soldat Karl Achatz stammte aus Pillersberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haibach, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldners). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 11.05.1918 fiel er bei Bapaume durch Granatschussverletzung.
Man begrub Karl Achatz auf dem Soldatenfriedhof Villers-au-Flos in Block 2, Grab 646.
Sterbebild von Karl AchatzRückseite des Sterbebildes von Karl Achatz
Der Soldat Josef Greindl stammte aus Pfarrerberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haibach, und lebte in Elisabethszell, Niederb.. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.09.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren in Frankreich während der Schlacht der Somme nahe Gueudecourt durch einen Granatschuss.
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Greindl berichtet die Regimentsgeschichte des 11. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Major Carl übergab den bisherigen Abschnitt an den Kommandeur 6. Regiments und rückte mit seinem Stab nach Neuville-Bourjonval.
Die Ruhe war jedoch nur von kurzer Dauer; noch in der Nacht zum 22.09. hatte das I./11. hinter der Stellung des 6. Regiments sich bereitzustellen zur Teilnahme an einem Angriff auf ein Engländernest im „Below-Graben“; das II./11. hatte als Rückhalt in die „Allaine-Stellung“ (Riegelstellung zwischen Gueudécourt – Le Transloy) zu rücken.
Der Angriff fand in den Morgenstunden des 22.09. statt; die Kompanien des I./11. griffen im Anschluss an III./6. und 13. Regiment an. Die 1. Linie der „Below-Stellung“ wurde zum Teil erreicht und besetzt; tagsüber fanden dann Handgranatenkämpfe mit Engländern statt, die im Gegenstoß die verlorene Linie wieder nehmen wollten. Das II./11. begann in der Allaine-Stellung, die unter starkem Sperrfeuer lag, südlich des Weges Béaulencourt-Gueudécourt zu schanzen.“
Die Lage des Grabes von Josef Greindl ist unbekannt.
Sterbebild von Josef GreindlRückseite des Sterbebildes von Josef Greindl
Der Schreinerssohn Josef Zollner stammte aus Leimbühlholz (Schreibfehler auf Sterbebild). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 20. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 24.09.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren.
Begraben wurde Josef Zollner auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny, Block 9, Grab 12.
Sterbebild von Josef ZollnerRückseite des Sterbebildes von Josef Zollner
Der theoretische Weg von Josef Zollner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Maschinist und Ökonomie-Führer Johann Braumandl stammte aus Birndorf und lebte zuletzt in Haibach in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern 3. Klasse ausgezeichnet. Am 22.07.1915 fiel er bei einem Sturmangriff im Alter von 31 Jahren in den Vogesen.
Johann Braumandl wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Johann BraumandlRückseite des Sterbebildes von Johann Braumandl
Der theoretische Weg von Johann Braumandl von seinem letzten Wohnort zu seinem Grab:
Der Wehrmann Johann Schötz stammte aus Schubchristleger, einem Teil des Pfarrdorfes Elisabethszell, welches ein Ortsteil der Gemeinde Haibach (Niederbayern) ist,
und war der Sohn eines Landwirts mit einem kleinen Bauernhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.04.1915 starb er im Alter von 30 Jahren im Feldlazarett Bouillonville.
Das Grab von Johann Schötz befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Bouillonville, Block 2, Grab 46.