Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 647: Franz Xaver Weber

Der Schuhmacherssohn Franz Xaver Weber stammte aus Mistlbach, heute ein Ortsteil der Gemeinde Aidenbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 18.07.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Pierrefonds bei der Stadt Compiègne, wo wenige Wochen später der Erste Weltkrieg durch Waffenstillstand beendet worden ist.

Man begrub Franz Xaver Weber auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Weber
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Weber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 645: Heinrich Stumpfegger

Der Infanterist Heinrich Stumpfegger stammte aus Jechling und war der Sohn eines Schmieds. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Galizien bei einem Sturmangriff bei Schaulen (litauisch: Šiauliai).

Eine Grablage ist für Heinrich Stumpfegger nicht bekannt. Vermutlich ging sein Grab in den Nachkriegsjahren wie so viele Gräber verloren, wurde eingeebnet oder überbaut. Er könnte auf dem Soldatenfriedhof Schaulen beigesetzt worden sein.

Sterbebild von Heinrich Stumpfegger
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Stumpfegger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 639: Sebastian Wölfle

Der Infanterist Sebastian Wölfle wurde am 27.08.1893 in Remmelsberg geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Untrasried. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Gerberviller.

Eine Grablage ist für Sebastian Wölfle nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er als unbekannter Toter in einem Massengrab des Soldatenfriedhofs Gerbéviller beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seines Kameraden Unteroffizier Wilhelm Göbel, gefallen am 05.09.1914 bei Gerbeviller, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Untrasried gedenkt noch heute Sebastian Wölfle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/untrasried_1805-15_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Sebastian Wölfle
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Wölfle

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 637: Johann Beiderbeck

Der Infanterist Johann Beiderbeck stammte aus Postfelden, heute ein Ortsteil der Gemeinde Rettenbach, und war der Sohn eines Zimmermanns. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 22.07.1915 verstarb er im Alter von 33 Jahren im Lazarett Nr. 13 in Frankreich an den Folgen eines Bauchschusses, in der damaligen Zeit, in der es noch keine Antibiotika gab, quasi ein Todesurteil.

Man begrub Johann Beiderbeck auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 72.

Sterbebild von Johann Beiderbeck
Rückseite des Sterbebildes von Johann Beiderbeck

Der theoretische Weg von Johann Beiderbeck von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 630: Lorenz Zozeder

Der Bauerssohn Lorenz Zozeder stammte aus Spielberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Eiselfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit der Verdienst-Medaille 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Im Januar 1916 wurde er vermisst gemeldet. Im Juni korrigiert man die Vermisstenmeldung auf Todesmeldung, nachdem man seine Erkennungsmarke gefunden hatte. Danach stand fest, dass Lorenz Zozeder am 12.12.1915 im Alter von 22 Jahren bei Landersbach im Münstertal in den französischen Vogesen gefallen war.

Die sterblichen Überreste von Lorenz Zozeder wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt.

 

Sterbebild von Lorenz Zozeder
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Zozeder

Der theoretische Weg von Lorenz Zozeder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 619: Stephan Heitauer

Der Ersatz-Reservist Stephan Heitauer stammte aus Quirn, heute ein Ortsteil der Gemeinde Surberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 12.10.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Givenchy-en-Gohelle in Frankreich.

Sein Grab fand Stephan Heitauer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Stephan Heitauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 613: Josef Ritzinger

Der Bauerssohn Josef Ritzinger stammte aus Goldern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niederaichbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 27.01.1916 fiel er im Alter von 22 am Hilsenfirst während der Vogesenkämpfe bei Münster im Elsass (Frankreich)

Sein Grab fand Josef Ritzinger auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Ritzinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Ritzinger

 

Der theoretische Weg von Josef Ritzinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 609: Johann Biendl

Johann Biendl (bei Volsbund auch „Baptist“) stammte aus Kothmühle und war ein Müllerssohn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 20.03.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von Verdun beim Montfaucon Wald.

Das Grab von Johann Biendl befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye. Dort wurde er in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Biendl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Biendl

 

Der theoretische Weg von Johann Biendl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 603: Michael Leonhart

Der Infanterist Michael Leonhart wurde am 29.09.1893 in Rettenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Vouziers.

Eine Lage des Grabes von Michael Leonhart ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man seine Gebeine in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier beigesetzt hat. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der selben Kompanie:

  1. Infanterist Sebastian Mitterreiter, gefallen am 27.08.1914, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Block 2 Grab 233;
  2. Infanterist Johann Stadtmüller, gefallen am 26.08.1914 bei Chateau-Villers, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Massengrab;
  3. Infanterist Joseph Mederle, gefallen am 26.08.1914 bei Chateau-Villers, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Massengrab;

Seine Heimatgemeinde Irsee gedenkt noch heute Michael Leonhart auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/irsee_wk1u2_dkm_bay.htm

Sterbebild von Michael Leonhart
Rückseite des Sterbebildes von Michael Leonhart

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 591: Sebastian Fischberger

Der Pfleger Sebastian Fischberger wurde am 08.01.1887 in Rieden geboren und lebte in Hohenburg, beides heute Ortsteile der Gemeinde Soyen in Oberbayern. Er arbeitete in Homburg, als er im Ersten Weltkrieg in die 5. Kompanie des 8. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist einberufen wurde. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Marthille.

Man setzte Sebastian Fischberger auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab bei.

Sterbebild von Sebastian Fischberger
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Fischberger