Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.494: Anton Loder

Der Soldat Anton Loder wurde am 30.01.1894 in Welshofen (heute Ortsteil von Erdweg) in Bayern als Sohn eines Kleinbauern und Messners geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thiepval in der Nähe von Bapaume zu Beginn der Schlacht an der Somme durch einen Granatschuss.

Man begrub Anton Loder auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Loder
Rückseite des Sterbebildes von Anton Loder

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.381: Josef Hasenberger

Josef Hasenberger stammte aus Sagmühle, heute ein Orsteil der bayerischen Gemeinde Bayerbach, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Im gleichen Regiment diente auch Adolf Hitler. Am 23.09.1914 verstarb er im Alter von 27 Jahren in Germersheim, nachdem er bei der Schlacht um Delle verundet worden war.

Ich gehe davon aus, dass Josef Hasenberger auf dem örtlichen Friedhof von Germersheim begraben wurde.

Seine Heimatgemeinde Bayerbach gedenkt Josef Hasenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/bayerbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Hafenberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Hafenberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.375: Albert Stapfer

Albert Stapfer wurde am 12.04.1894 in Hohenöd (Schreibfehler auf Sterbebild) bei Dietersburg  in Bayern als Sohn eines Kleinbauern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 11.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Douaumont vor Verdun durch einen Granatschuss.

Man begrub Albert Stapfer auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 2, Grab 817.

Sterbebild von Albert Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Albert Stapfer

Der theoretische Weg von Albert Stapfer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.352: Michael Limmer

Der Infanterist Michael Limmer wurde am 17.09.1897 in Engelbrechtsmünster als Sohn eines Kleinbauern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 28. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in Rumänien während der Schlacht bei Rimnikul – Sarat durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Michael Limmer ist unbekannt.

Sterbebild von Michael Limmer
Rückseite des Sterbebildes von Michael Limmer

Der theoretische Weg von Michael Limmer von seinem Geburtsort zu seiner Sterberegion:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.349: Alois Popp

Der Wehrmann Alois Popp stammte aus Gassen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burgkirchen an der Alz, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Lihons.

Über den Todestag von Alois Popp schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„25.09. Auch in den ersten Nachmittagsstunden gelingt es nicht, Lihons zu nehmen. Um 5.40 Uhr erhält das Regiment Befehl zum Sturm. Nach Artilleriebeschießung gehen I. und II. Bataillon und II. 16. Infanterie-Regiment zum Sturm vor; sie erreichen nur mit Teilen den Ortsrand und müssen etwa 400 m von Lihons entfernt in Stellung gehen. II. Bataillon dringt bis zum Feldweg Lihons – Herbevillers vor. Die Verluste sind sehr beträchtlich.“

Einer der „beträchtlichen Verluste“ ist Alois Popp – nicht einmal namentlich erwähnt, ein Teil der Masse, die in diesem Kampf und in diesem Krieg getötet wurden.

Man begrub Alois Popp auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Popp
Rückseite des Sterbebildes von Alois Popp

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.239: Michael Schüllinger

Michael Schüllinger stammte aus Hofisen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Unteroffizier und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwert ausgezeichnet. Am 03.06.1918 fiel er während der Stellungskämpfe in der Champagne (Frankreich) nach 24 Monaten Kriegsdienst im Alter von 22 Jahren durch einen Bauchschuss. Die offiziellen Verlustlisten melden, dass er durch einen Unfall verstarb.

Man begrub Michael Schüllinger auf dem Soldatenfriedhof Mont St. Remy in Block 3, Grab 96.

Sterbebild von Michael Schüllinger
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schüllinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.237: Franz Xaver Huber

Franz Xaver Huber stammte aus Breitenloh, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 04.04.1918 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht bei Bapaume in der Nähe von Avesnes-lès-Bapaume durch einen Kopfschuss.

Man begrub Franz Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Mettenheim gedenkt Franz Xaver Huber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim-gumattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Xaver Huber
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Huber

Der theoretische Weg von Franz Xaver Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.140: Andreas Prüll

Der Kleinbauer Andreas Prüll stammte aus Ellersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Freudenberg (Oberpfalz) und lebte zuletzt in Nessating, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Pfreimd. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.04.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Saint-Mihiel vor Verdun.

Offiziell ist für Andreas Prüll keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab beigesetzt wurde, als man nach dem Krieg die unzähligen Klein- und Feldfriedhöfe zusammenlegte. Auf diesem Friedhof liegen auch seine Kameraden aus der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments begraben, die am gleichen Tag wie Andreas Prüll fielen:

  1. Reservist Michael Besenreuther, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab;
  2. Infanterist Albert Böhm, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab;
  3. Unteroffizier Johann Grünthaler, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab;
  4. Leutnant der Reserve Oskar Jäckel, gefallen am 23.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof  St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Andreas Prüll auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/wutschdorf_freudenberg_wk1u2_bay.html

Sterbebild von Andreas Prüll
Rückseite des Sterbebildes voin Andreas Prüll

Der theoretische Weg von Andreas Prüll von seinemGeburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.011: Sebastian Franzl

Der Landwehrmann Sebastian Franzl stammte aus Lorenzenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aßling, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Fay bei einer Minensprengung.

Man begrub Sebastian Franzl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Sebastian Franzl
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Franzl

Der theoretische Weg von Sebastian Franzl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.005: Otto Maier

Der Kleinbauer (Gütler) Otto Maier stammte aus Streit, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang, und war der Sohn eines Wirts von St. Leonhard. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitätssoldat. Am 09.12.1916 verstarb er im Alter von 39 Jahren an einer Krankheit, die er sich im Feld zugezogen hatte, nach zwei Jahren Kriegseinsatz.

Sie Lage des Grabes von Otto Maier ist heute unbekannt und konnte auch nicht von mir recherchiert werden.

Sterbebild von Otto Maier
Rückseite des Sterbebildes von Otto Maier