Der Soldat Franz Xaver Hötzinger wurde am 31.12.1881 in Obermühl, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, geboren und lebte in Untereichenrott als Kleinbauer (Gütler) Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei den Gebirgskämpfen am Rother-Thur-Pass in Rumänien durch einen Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Franz Xaver Hötzinger ist unbekannt. Es dürfte nicht mehr existieren.
Sterbebild von Franz Xaver HötzingerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Hötzinger
Der Soldat Johann Glonegger stammte aus Alzgern, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Neuötting, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 10.09.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht vor Nancy-Epinal im Elsass.
Die Lage des Grabes von Johann Glonegger ist offiziell unbekannt.
Sterbebild von Johann GloneggerRückseite des Sterbebildes von Johann Glonegger
Der Soldat Joseph Mittermeier stammte aus Göttersdorfer – Holzhäuser, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 6. Kompanie des 14. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 06.10.1915 verstarb er nach kurzer Krankheit im Alter von 32 Jahren in Baar bei Ingolstadt.
Joseph Mittermeier dürfte in seiner Heimat begraben worden sein und sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Sterbebild von Joseph MittermeierRückseite des Sterbebildes von Joseph Mittermeier
Der Soldat Anton Stadler stammte aus Kröhstorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf. Sein Vater war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Kraftfahrer und Pionier in einer bayerischen Kraftfahrer-Kolonne. Am 23.10.1918 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Kriegslazarett bayerische Abteilung 64 an einer Lungenentzündung.
Zunächst wurde er in Lokorent in Belgien begraben. Später bettete man seine Gebeine auf den Soldatenfriedhof Vladslo in Block 4, Grab 620 um.
Der Soldat Johann Thußbas stammte aus Fremdling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Er war von Beruf Postbote in Pittenhart. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.03.1919 verstarb er im Alter von 31 an Folgen seiner Kriegseinsatzes.
Vermutlich wurde Johann Thußbas auf einem örtlichen Friedhof begraben. Sein Grab dürfte heute nicht mehr existieren.
Sterbebild von Johann ThußbasRückseite des Sterbebildes von Johann Thußbas
Der Soldat Ludwig Lechner stammte aus Forsthart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.06.1915 wurde er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von Arras und Neuville durch Kopfschuss schwer verwundet. An dieser Verwundung starb er.
Man begrub Ludwig Lechner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig LechnerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Lechner
Der Soldat Sebastian Hutterer stammte aus Stockham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war ein Kleinbauer (Irlhubergütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Jäger in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 12.05.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Alter von 30 Jahren bei Carency.
Die Lage des Grabes von Sebastian Hutterer ist offiziell unbekannt. Er ist wahrscheinlich als unbekannter Toter anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben worden, wo man auch seine Kameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, z. B.
Leutnant Max Scheibenbogen, gefallen am 12.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Oberjäger Karl Schubert, gefallen am 10.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Franz Xaver Maier wurde am 03.05.1883 geboren und lebte in Niederseeon, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Moosach. Er war Kleinbauer (Gütler) und Distriktsstraßenwärter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.09.1914 (Volksbund: 09.09.1914) fiel er im Alter von 31 Jahren bei Einville-au-Jard, in der Nähe von Lunéville.
Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Bewegungen von Patrouillen und kleinen Abteilungen im Bois de Crevic veranlasste unsere Artillerie zu einem starken Feuerüberfall. Während des Tages wurde das Regiment in Gefechtslinie, Bereitschaft und Reserve gegliedert. Am Stellungsbau wurde weitergearbeitet.
Abends traf der Befehl ein, dass sich das Regiment dem Angriff der nördlich stehenden 6. bayerischen Infanterie-Division anzuschließen habe. Das Angriffsziel war für das rechtsstehende II. Bataillon die Höhe nordöstlich des Bois de Crevic, für das Linksstehende I. Bataillon die Höhe 316 südlich des Waldes. III. Bataillon sollte als Reserve hinter dem linken Flügel folgen. Um 6 Uhr nachmittags wurde angetreten. Das I. Bataillon erreichte ohne Schwierigkeit die Höhe 316 und grub sich dort mit Front gegen Südwesten ein. Das III. Bataillon ging zunächst ohne feindliche Gegenwirkung bis in die Höhe des Ostrandes des Bois de Crevic vor, erhielt aber im weiteren Vorgehen dem Nordrand des Waldes entlang starkes Flankenfeuer aus dem Wald, wodurch die Bewegung zum Stehen kam. Da sich ein Vorgehen an dem Wald als unmöglich erwies, wurde zunächst 1, dann 2 weitere Kompanien gegen die Nordostecke des Waldes eingesetzt. Der Angriff der Kompanien, der gegen Mitternacht begann, stockte bald, da das feindliche Feuer sehr stark wurde und die in den Wald eindringenden Teile durch Drahthindernisse aufgehalten wurden. Außerdem ging die einheitliche Gefechtsleitung durch starke Führerverluste verloren. Übertriebene Nachrichten von dem Gefecht des II. Bataillons veranlassten das Regiment, 2 Kompanien des III. Bataillons vor dem Ostrand des Bois de Crevic bereitzustellen, um einen Gegenstoß des Gegners zurückzuweisen. Inzwischen war es aber schon gelungen, die in der Dunkelheit auseinandergeratenen Kompanien des II. Bataillons zu sammeln und die Verbindung im Regiment und mit dem benachbarten 13. bayerischen Infanterie-Regiment aufzunehmen. Um 1 Uhr vormittags war die Ordnung hergestellt. Das Feuer wurde schwächer und verstummte um 3.15 Uhr vormittags. – Auf Befehl der Brigade ging das Regiment in die alten Stellungen zurück, deren Besetzung um 5.15 Uhr vormittags beendet war.
08.09. Arbeiten in der Stellung wurden während des Tages von feindlicher Artillerie gestört, so dass nur mehr nachts gearbeitet werden konnte. Tagsüber lebhaftes Artilleriefeuer auf dei Stellung. Patrouillen, die gegen Bois de Crevic vorgeschickt wurden, konnten nicht in den Wald eindringen.
09.09. Das Artilleriefeuer nahm an Stärke zu. Nachts ging ein schweres Gewitter nieder, das die Gräben mit Wasser anfüllte und die Stellung stark beschädigte.“
Vermutlich wurde er auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Franz Xaver MaierRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Maier
Der Soldat Karl Eiblmeier stammte aus Münchham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ering, und arbeitete als Viktualienhändler und Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.08.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren im Feldlazarett Nr. 2 bei Piennes.
Man begrub Karl Eiblmeier auf dem Soldatenfriedhof Piennes in Block 4, Grab 298.
Sterbebild von Karl EiblmeierRückseite des Sterbebildes von Karl Eiblmeier
Der Soldat Michael Vogl stammte aus Haardorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Mitte 1915 geriet er in französische Kriegsgefangenschaft. Am 18.11.1918 verstarb er im Alter von 42 Jahren in einem Lager in Marseille an einer Lungenentzündung.
Man begrub Michael Vogl auf dem Soldatenfriedhof Marseille-„St-Pierre“ in Reihe 11, Grab 8.
Sterbebild von Michael VoglRückseite des Sterbebildes von Michael Vogl