Der Soldat Jakob Kasmannshuber stammte aus Moosbuch, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, und war Zimmermann und Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillon Wasserburg. Am 16.09.1915 verunglückte er im Alter von 40 Jahren tödlich. Dies geschah vermutlich bei einem Heimaturlaub.
Die Lage des Grabes von Jakob Kasmannshuber ist unbekannt. Vermutlich wurde er in seinem Heimatdorf begraben.
Sterbebild von Jakob KasmannshuberRückseite des Sterbebildes von Jakob Kasmannshuber
Der Soldat Franz Perstorfer stammte aus Göttersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.07.1918 wurde er durch einen Granatsplitter bei einer Mühle bei Lagery schwer verwundet und verstarb am 28.07.1918 im Alter von 22 Jahren.
Man begrub Franz Perstorfer auf dem Soldatenfriedhof Bligny in Block 2, Grab 135.
Sterbebild von Franz PerstorferRückseite des Sterbebildes von Franz Perstorfer
Der Soldat Alois Kroner stammte aus der bayerischen Gemeinde Arrach und war der Sohn eines Kleinbauern (Häusler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Stellungskämpfe vor Arras, genauer gesagt bei der Schlacht bei La Bassée und Arras.
Man begrub Alois Kroner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1233.
Sterbebild von Alois KronerRückseite des Sterbebildes von Alois Kroner
Der Soldat Bartholomäus Kierner (Verlustlisten: Kierner) stammte aus Unterhadermark, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burghausen, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.10.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Petka während des Krieges gegen Serbien.
Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Bartholomäus Kierner berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen reserve-Infanterie-Regiments:
„08.10. Donauübergang und heftige Kämpfe auf dem Südufer (II. Bataillon) Teile des I. Bataillons werden übergesetzt.
09.10. Sturm auf serbische Stellungen westlich Petka (II. und ½ III. Bataillon) ½ III. Bataillon zum 3. Infanterie-Regiment. Rest des I. Bataillons übergesetzt.
10.10. In den genommenen Stellungen. Patrouillenkämpfe. Infanterie-Pionier-Abteilung Brückenbau auf Temessziget.
11.10. Gefecht nördlich der Kaserne von Požarevac.
12.10. Sturm auf die Kasernen von Požarevac. Serbische Gegenangriffe abgeschlagen.“
Die Lage des Grabes von Bartholomäus Kierner ist unbekannt.
Sterbebild von Bartholomäus KiernerRückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Kierner
Der Soldat Franz Xaver Hötzinger wurde am 31.12.1881 in Obermühl, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, geboren und lebte in Untereichenrott als Kleinbauer (Gütler) Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 11. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei den Gebirgskämpfen am Rother-Thur-Pass in Rumänien durch einen Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Franz Xaver Hötzinger ist unbekannt. Es dürfte nicht mehr existieren.
Sterbebild von Franz Xaver HötzingerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Hötzinger
Der Soldat Johann Glonegger stammte aus Alzgern, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Neuötting, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 10.09.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht vor Nancy-Epinal im Elsass.
Die Lage des Grabes von Johann Glonegger ist offiziell unbekannt.
Sterbebild von Johann GloneggerRückseite des Sterbebildes von Johann Glonegger
Der Soldat Joseph Mittermeier stammte aus Göttersdorfer – Holzhäuser, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 6. Kompanie des 14. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 06.10.1915 verstarb er nach kurzer Krankheit im Alter von 32 Jahren in Baar bei Ingolstadt.
Joseph Mittermeier dürfte in seiner Heimat begraben worden sein und sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Sterbebild von Joseph MittermeierRückseite des Sterbebildes von Joseph Mittermeier
Der Soldat Anton Stadler stammte aus Kröhstorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf. Sein Vater war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Kraftfahrer und Pionier in einer bayerischen Kraftfahrer-Kolonne. Am 23.10.1918 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Kriegslazarett bayerische Abteilung 64 an einer Lungenentzündung.
Zunächst wurde er in Lokorent in Belgien begraben. Später bettete man seine Gebeine auf den Soldatenfriedhof Vladslo in Block 4, Grab 620 um.
Der Soldat Johann Thußbas stammte aus Fremdling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Er war von Beruf Postbote in Pittenhart. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.03.1919 verstarb er im Alter von 31 an Folgen seiner Kriegseinsatzes.
Vermutlich wurde Johann Thußbas auf einem örtlichen Friedhof begraben. Sein Grab dürfte heute nicht mehr existieren.
Sterbebild von Johann ThußbasRückseite des Sterbebildes von Johann Thußbas
Der Soldat Ludwig Lechner stammte aus Forsthart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.06.1915 wurde er im Alter von 26 Jahren in der Nähe von Arras und Neuville durch Kopfschuss schwer verwundet. An dieser Verwundung starb er.
Man begrub Ludwig Lechner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig LechnerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Lechner