Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.882: Anton Stadler

Der Soldat Anton Stadler stammte aus Kröhstorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf. Sein Vater war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Kraftfahrer und Pionier in einer bayerischen Kraftfahrer-Kolonne. Am 23.10.1918 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Kriegslazarett bayerische Abteilung 64 an einer Lungenentzündung.

Zunächst wurde er in Lokorent in Belgien begraben. Später bettete man seine Gebeine auf den Soldatenfriedhof Vladslo in Block 4, Grab 620 um.

Seine Heimatgemeinde Kröhstorf gedenkt Anton Stadler noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-dornach_wk1u2_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-kroehstorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Anton Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.786: Johann Loibl

Der Soldat Johann Loibl stammte aus Tragenreuth, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hutthurm, und war der Sohn eines Landwirts. Er lebte in Prag. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 08.03.1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in einem Lazarett bei Ojtotz in Rumänien an einer schweren Erkrankung.

Sterbebild von Johann Loibl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Loibl

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.727: Lorenz Nitzl

Der Soldat Lorenz Nitzl wurde am 13.07.1891 in Schönau geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kröning, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, dem Regiment, in dem auch Adolf Hitler kämpfte. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern und Krone ausgezeichnet. Am 06.07.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung am 01.07.1916 bei Fromelles im Alter von 24 Jahren in einem Feldlazarett in Nordfrankreich.

Man begrub Lorenz Nitzl auf dem Soldatenfriedhof Wavrin in Block 5, Grab 125.

Sterbebild von Lorenz Nitzl
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Nitzl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.638: Max Utz

Der Soldat Max Utz wurde am 26.01.1884 in Simbach bei Landau geboren und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Er geriet während der Schlacht um Verdun in in französische Gefangenschaft. Am 28.12.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett in Frankreich.

Man begrub Max Utz auf dem Soldatenfriedhof Rembercourt-aux-Pots in Grab 222.

Sterbebild von Max Utz
Rückseite des Sterbebildes von Max Utz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.469: Ludwig Boos

Der Soldat Ludwig Boos wurde am 06.12.1891 in Seeg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist und Landwehrmann in der 3. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.10.1917 verstarb er in Folge einer Krankheit, nachdem er zuvor als verwundet gemeldet worden war, im Alter von 25 Jahren in einem Lazarett in Nordfrankreich.

Man begrub Ludwig Boos auf dem Soldatenfriedhof Dourges in Block 4, Grab 615.

Noch heute gedenkt man Ludwig Boos in seiner Heimatgemeinde Seeg auf einem privaten Gedenkstein: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Boos
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Boos

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.293: Ludwig Gross

Der Soldat Ludwig Gross wurde am 11.08.1884 in Tüßling in Niederbayern geboren und arbeitete als Schlossermeister in Neumarkt an der Rott – heute Neumarkt-Sankt Veit. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 15.08.1916 wurde er bei Clery-sur-Somme schwer verwundet und starb am 22.08.1916 im Alter von 32 Jahren in einem Kriegslazarett im Westen an dieser Verwundung.

Über den Todestag von Ludwig Gross schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment:

„Am 15.08.1916 früh morgens ist die Ablösung vollzogen. Von Mittag an schweres Einzelfeuer, abends lebhafter.“

Man begrub Ludwig Gross auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 12, Grab 340.

Seine Heimatgemeinde Neumarkt Sankt Veit gedenkt Ludwig Gross noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/neumarkt_st_veit_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Gross
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Gross

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.228: Paul Löhle

Der Soldat Paul Löhle wurde am 13.08.1913 in Bad Tölz in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einer Nachrichten-Abteilung der Wehrmacht. Am 06.09.1944 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 31 Jahren in einem Heimat-Lazarett.

Die Lages des Grabes von Paul Löhle konnte ich nicht ermitteln.

In Kaufbeuren gedenkt man Paul Löhle noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/kaufbeuren_lk-ostallgaeu_bay.html

Sterbebild von Paul Löhle
Rückseite des Sterbebildes von Paul Löhle

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 10: Georg Pfnür

Der Soldat Georg Pfnür wurde am 10.08.1883 in Königsee geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schönau am Königssee. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.05.1916 wurde er bei während der Schlacht um Verdun bei dem Kämpfen um die Höhe 304 schwer verwundet. Am 11.06.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett in Frankfurt am Main im heutigen Bundesland Hessen an seiner Verwundung.

Man begrub Georg Pfnür auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 37.

Grab von Georg Pfnür

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.170: Josef Stadler

Der Soldat Josef Stadler wurde am 28.02.1897 in Peustelsau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wildsteig, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments als Kanonier. Am 03.02.1918 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Lazarett nach drei Monaten Leiden an Malaria.

Die Lage des Grabes von Josef Stadler ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt Josef Stadler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wildsteig_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Stadler

Kriegsopfer des Adels im Ersten Weltkrieg: Leutnant Prinz Ernst von Sachsen Meiningen, Herzog zu Sachsen

Der Soldat Prinz Ernst von Sachsen Meiningen Herzog zu Sachsen wurde am 23.09.1895 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Leutnant im 3. Eskadron des 16. Dragoner-Regiment. Am 26.08.1914 wurde er bei Bonnet in Belgien schwer verwundet. Ein Tag später, am 27.08.1914 verstarb er im Militär-Hospital in Maubeuge an seinen Wunden, drei Tage, nachdem sein Vater in Belgien gefallen war. Er wurde 18 Jahre alt.

Man begrub Prinz Ernst von Sachsen Meiningen auf dem Parkfriedhof Meiningen.

Leutnant Prinz Ernst von Sachsen Meiningen Herzog zu Sachsen