Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 698: Fidel Marxer

Der Bauerssohn Fidel Marxer stammte aus Ebenhofen, heute ein Teil der bayerischen Gemeinde Bissenhofen, und lebte in Leuterschach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist.

Offiziell ist zu den Todesumständen von Fidel Marxer nichts bekannt. Nach meinen Recherchen fiel er am 09.05.1915 während der Schlacht bei La Bassée und Arras bei Arras und wurde namenlos auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.

Ich folgere dies aus dem Schicksal seiner Kameraden aus der gleichen Kompanie, die zum selben Zeitpunkt wie er fielen:

  • Unteroffizier Christian Eberhardt, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Kriegsfreiwilliger Infanterist Bernhard Benker, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Ringel, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Reservist Anton Bodenmiller, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;

 

 

Sterbebild von Fidel Marxer
Rückseite des Sterbebildes von Fiedel Marxer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 595: Jakob Gebhart

Jakob Gebhart (beim Volksbund „Jacob“) wurde am 01.02.1887 in Ronried, heute ein Ortsteil der Gemeinde Marktoberdorf, geboren. Zuletzt lebte er in Bauried. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Jäger-Ersatz-Bataillon als Jäger. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Rohrbach.

Man begrub Jakob Gebhart auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.

Sterbebild von Jakob Gebhart
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Gebhart