SONDERBEITRAG | Friedhof Lich: Karl Trechsler

Der Soldat Karl Trechsler wurde am 16.09.1920 vermutlich in Lich geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Matrose in der deutschen Marine auf dem deutschen Zerstörer Z3 Max Schultz . Am 22.02.1940 fiel er im Alter von 19 Jahren, als sein Schiff bei einer Rettungsaktion für ein Schweserboot mit britischen Minen kollidierte. Sein Leichnam wurde nicht geborgen und verblieb im gesunkenen Boot.

Gedenkplatte für Karl Trechsler
Grabstätte der Familie Trechsler

SONDERBEITRAG: Friedhof Lich: Erich Zeiger

Folgende Gedenkplatte fand ich auf dem Friedhof in Lich: Erich Zeiger wurde am 30.08.1914 geboren. Er diente als Oberwachtmeister in einer Heeres-Flak-Regiment und fiel am 24.06.1944 in Russland. Die Grablage von Erich Zeiger ist unbekannt.

Nähere Informationen zu Erich Zeiger konnte ich nicht ermitteln.

Gedenkplatte für Erich Zeiger
Grabstätte der Familie Zeiger

SONDERBEITRAG: Das Grab von Karl Heinz Kratz

Bei einem Spaziergang auf dem Friedhof von Lich (Mittelhessen) stieß ich auf das Grab von Karl Heinz (Heinrich) Kratz. Dieser wurde am 29.06.1914 in Frankfurt am Main geboren. Er war Leutnant der Reserve. Am 22.07.1941 fiel er 27 Jahren zwei Kilometer westlich Pidossy.

Man begrub Karl Heinz Kratz auf einem Friedhof bei Adamowka, nordöstlich von Winniza in der Ukraine.

Grab von Karl Heint Kratz

SONDERBEITRAG: Ernst-Heinz Löhr

Bei einem Spaziergang auf dem Friedhof von Lich (Mittelhessen) stieß ich auf das Grab von Ernst-Heinz Löhr. Dieser wurde am 04.12.1921 in Frankfurt am Main geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Oberleutnant und Staffelkapitän in der 1. Staffel des Jagdgeschwader 3 „Udet“ und wurde mehrfach ausgezeichnet. Sein Flugzeug war eine Messerschmitt Bf 109G-6. Am 22.02.1944 fiel er im Luftkampf im Alter von 22 Jahren, als sein Flugzeug bei Hollands Diep, 6 km nordwestlich von Willemstad abstürzte.

Man begrub Ernst-Heinz Löhr auf dem Soldatenfriedhof  Ysselseyn im Block BS, Reihe 3, Grab 66.

Ein Foto seines Grabes findet man hier.

Grabstätte von Ernst-Heinz Löhr

Besichtigung der Ruine Kloster Arnsburg

Am Wochenende war ich mal wieder im Kloster Arnsburg in Lich (Mittelhessen). Neben dem dort angelegten Soldatenfriedhof mit gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges und ermordeten Zwangsarbeitern aus dem „Dritten Reich“ beeindruckt mich immer wieder die Ruine der alten Klosterkirche. So habe ich während der Besichtigung und meines Spaziergangs reichlich fotografiert und dokumentiert.

Das Kloster existierte von 1174 bis 1803. Kuno I. von Münzenberg gründete das Kloster, welches mehr als 600 Jahre später im Zuge des Reichsdeputationshauptschluss aufgelöst und an die Fürsten  Solms-Braunfels, Solms-Hohensolms-Lich, Solms-Rödelheim und Solms-Laubach weitergereicht wurde.

Gut wiederhergestellt und unterhalten wird der ehemalige Schlafsaal des Klosters Arnsburg, das Dormitorium.

Das Dormitorium des Klosters
Das Dormitorium des Klosters aus der anderen Perspektive

Von der Mauern der ehemaligen Klosterkirche ist noch erstaunlich viel vorhanden und gut konserviert. An einigen Stellen wird sogar ehemals Zerstörtes wieder hergestellt.

Blick in das Querschiff
Das linke Seitenschiff
Der Aufgang zum Dormitorium
Blick auf die übrigen Klostergebäude, die noch heute bewohnt werden und als Werkstätten für Künstler dienen
Der ehemalige Altarraum
Das Auditorium – heute findet man hier eine Dauerausstellung zur Geschichte des Klosters
Die Ansicht auf die Klosterkirche von der Kopfseite
Der rückwärtige Teil des Klosters
Noch einmal der Kopfteil der Klosterkirche
Blick auf die Klosterruinen
Der ehemalige Platz für den Tabernakel
Die Stirnseite der Kirche von innen betrachtet
Das Innere der Ruine
Moderne Kultgegenstände können Geschichte nur andeuten
Blick durch das Hauptschiff auf das Ende der Kirche
Die Kirchenbreite
Der ehemalige Mönchsfriedhof des Klosters, wo heute Angehörige des Fürstenhauses Lich begraben werden
Der ehemalige Mönchsfriedhof des Klosters, wo heute Angehörige des Fürstenhauses Lich begraben werden
Der ehemalige Mönchsfriedhof des Klosters, wo heute Angehörige des Fürstenhauses Lich begraben werden
Ein inspirierendes Ensamble
Alte Mauerkunst
Rudolf Rule – nur wenig ist über diesen Kirchenmann zu recherchieren
Der Grabort von Rudolf Rule
Ein sehr altes Epitaph in der Kirchenruine: Johann von Linden und Guda von Bellersheim, datiert aus 1394 Übersetzung der Inschrift: „Dieser Sarkophag ist der des Ritters Johann von Linden und der Guda von Bellersheim, seiner rechtmäßigen Ehefrau, der Gründer dieses Altares und Stifter der Kapelle. Im Jahr des Herrn 1394, an den 11. Kalenden des Oktober (= 21. September 1394).“

 

Gedenkplakette am Soldatenfriedhof Kloster Arnsburg
Der Soldatenfriedhof Kloster Arnsburg
Der Soldatenfriedhof Kloster Arnsburg
Ein alter Epitaph von Johann von Falkenstein († 1365) im ehemaligen Kapitelsaal des Klosters