Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.081: Johann Baptist Kronseder

Der Soldat Johann Baptist Kronseder stammte aus Oed, lebte in Hohending, beides Ortsteile der bayerischen Gemeinde Buchbach, und war ein Dienstknecht bei einem Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.10.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren in der Champagne, vermutlich bei Sommepy-Tahure.

Offiziell ist für Johann Baptist Kronseder keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes beigesetzt worden, wo man auch seine Regimentskameraden aus der 6. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Ersatz-Reservist Lorenz Kern, gefallen am 02.10.1915 bei Sommepy-Tahure, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
  • Infanterist Leonhard Kalb, gefallen am 02.10.1915 bei Sommepy-Tahure, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
  • Infanterist Engelbert Blasi, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy-Tahure, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
  • Infanterist Karl Albrecht, gefallen am 05.10.1915 bei Sommepy-Tahure, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Baptist Kronseder
Rückseite des Sterbebildes von Johann Baptist Kronseder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.077: Alois Lobmaier

Der Soldat Alois Lobmaier wurde am 06.05.1894 in Mariakirchen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.05.1916, einen Tag vor seinem 22. Geburtstag, fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um Höhe 304 bei bei Malancourt durch Granatschuss.

Über den Todestag und die Todesumstände von Alois Lobmaier berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht zum 5.5. löste III./3. dann II./3. bayerisches Infanterie-Regiment wieder in der Unterabschnittsreserve ab. An diesem Tage sollte II./22. bayerisches Infanterie-Regiment – wie längst geplant – das feindliche Befestigungssystem auf Höhe 280 wegnehmen. 12./3. bayerisches Infanterie-Regiment wurde bei der Sturmtruppe eingeteilt. Die feindlichen Werke erwiesen sich aber als stark besetzt und nicht sturmreif. Der Sturm konnte deshalb nicht bis zum Ende durchgeführt werden. Am gleichen Tage war II./3. bayerisches Infanterie-Regiment in Cièrges einer heftigen Beschießung ausgesetzt.„

Man begrub Alois Lobmaier auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Gemeinde Mariakirchen gedenkt Alois Lobmaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/arnstorf-mariakirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Lobmaier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Lobmaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.069: Lorenz Brüderl

Der Soldat Lorenz Brüderl wurde am 01.09.1890 Engelschalling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fridolfing, geboren und war der Sohn eines  Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren nach einem Bauchschuss im Lazarett Saint-Mihiel.

Man begrub Lorenz Brüderl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 107.

Seine Heimatgemeinde Fridolfing gedenkt Lorenz Brüderl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/fridolfing_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Lorenz Brüderl
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Brüderl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.063: Sebastian Reiter

Der Soldat Sebastian Reiter stammte aus Schalchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war Fabrikarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in einem Landsturm-Bataillon. Am 25.10.1917 starb er im Alter von 42 Jahren Etappenlazarett Saarburg (Lothringen) in Folge einer Krankheit.

Man begrub Sebastian Reiter auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tacherting gedenkt Sebastian Reiter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/tacherting_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Sebastian Reiter
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Reiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.062: Joseph Schmauß

Der Soldat Joseph Schmauß stammte aus der bayerischen Gemeinde Inzell und war Schreinergehilfe von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.06.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren von einem Granatsplitter getötet.

Offiziell ist für Joseph Schmauß keine Grablage bekannt, ich bin mir jedoch sicher, dass seine Gebeine, wenn sie bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurden, wo man auch seine Kameraden aus der 1. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Jäger Hans Ernst Hofmüller, gefallen am 21.06.1916 beim Fuminrücken vor Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Jäger Jakob Widmann, gefallen am 21.06.1916 beim Fuminrücken vor Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Gefreiter Otto Keil, gefallen am 21.06.1916 bei Vaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Leutnant Hermann Pfalzer, gefallen am 21.06.1916 beim Fuminrücken vor Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Jäger Pankraz Gasteiger, gefallen am 21.06.1916 bei Werk (?), begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Inzell gedenkt Joseph Schmauß noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/inzell_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Schmauß
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Schmauß

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.056: Michael Schwarzmeier

Der Soldat Michael Schwarzmeier wurde in Oberdingolfing, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Dingolfing, geboren und lebte in der bayerischen Stadt Penzberg. Er war Bergmann von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.021.915 verstarb er im Alter von 31 Jahren im Lazarett Metz an Typhus.

Man begrub Michael Schwarzmeier auf dem Soldatenfriedhof Metz in Block 2, Grab 242.

Sterbebild von Michael Schwarzmeier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schwarzmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.051: Johann Stark

Der Soldat Johann Stark wurde am 16.06.1888 geboren und stammte aus Wasserzell, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei der Höhe 322 (Chauvoncourt) in der Nähe von Saint-Mihiel.

Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„17.11.1914 Frühmorgens erfolgreicher Gegenstoß der Regimentsreserve und 5. Kompanie: Major Mark I., 2./10. Regiment (Oberleutnant der Reserve Dörr), 3./10. Regiment (Hauptmann Heinzmann), 11./13. Regiment (Oberleutnant der Reserve Durst), 12./13. Regiment (Hauptmann Flessa), 5./13. Regiment (Hauptmann Schaaf), Adhutant: Leutnant Kriegelsteiner; Stabsarzt (R.): Dr. Markus; Assistenzarzt (R.): Dr. Caro.“

Man begrub Johann Stark auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Wasserzell gedenkt Johann Stark noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/wasserzell_stadt-eichstaett_lk-eichstaett_oberbayern_bay.html

Sterbebild von Johann Stark
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stark

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.044: Johann Forstner

Der Soldat Johann Forstner wurde am 01.01.1895 in Englmannsberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Maschinengewehr-Abteilung des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Anfang 1917 wurde er im Gefecht leicht verwundet. Am 15.05.1917 fiel er während der Doppelschlacht an der Aisne und in der Champagne im Alter von 22 Jahren in der Nähe von Marchais bei Reims in Frankreich. Hier fanden die Kämpfe am Chemin des Dames statt.

Die Lage des Grabes von Johann Forster ist unbekannt. Ich könnte mir vorstellen, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Laon – Champ de Manoeuvre“ begraben wurde, wo man auch Regimentskameraden von ihm beigesetzt hat, u. a.

 

Sterbebild von Johann und Willibald Forstner
Rückseite des Sterbebildes von Johann und Willibald Forstner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.042: Georg Hahn

Der Soldat Georg Hahn stammte aus Diepoltskirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Falkenberg, und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 1. bayerischen Landwehr-Pionier-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 03.05.1918 fiel er im Alter von 32 Jahren durch Granat-Kopfschuss.

Man begrub Georg Hahn auf dem Soldatenfriedhof Lagarde in Grab 105.

Seine Heimatgemeinde Siepoltskirchen gedenkt Georg Hahn noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/2009/falkenberg-diepoltskirchen_wk1u2_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/2012/falkenberg_lk-rottal-inn_wk1_bay.html

Sterbebild von Georg Hahn
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hahn

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.039: Josef Schlagberger

Der Soldat Josef Schlagberger stammte aus Ehberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wurmannsquick, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 21. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 22.03.1916 verstarb er nach einem Kopfschuss während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren in einem Feldlazarett in Brieulles-sur-Meuse.

Man begrub Josef Schlagberger auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in Block 2, Grab 72.

Seine Heimatgemeinde Wurmannsquick gedenkt Josef Schlagberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/wurmannsquick-hirschhorn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Schlagberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schlagberger