Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.527: Karl Otto Brummer

Der Musketier Karl Otto Brummer wurde am 21.07.1895 in Büchenau geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Bruchsal Baden-Württemberg. Er war Kandidat (Student) der Theologie. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 114. Infanterie-Regiments. Am 26.09.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Bouchavesnes während der Schlacht an der Somme.

Karl Otto Brummer wurde auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 5, Grab 1544 begraben.

Sterbebild von Karl Otto Brummer
Rückseite des Sterbebildes von Karl Otto Brummer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.447: Simon Reichkobler

Simon Reichkobler stammte aus Reichkobel, Heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl (Altötting), und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Batterie des 7. Feld-Artillerie-Regiments als Fahrer. Er wurde mit dem Militärverdienstkreuz III. Klasse ausgezeichnet. Am 31.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Mesnil-en-Arrouaise  während der Schlacht an der Somme durch einen Granattreffer.

Man begrub Simon Reichkobler auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 5, Grab 98.

Sterbebild von Simon Reichkobler
Rückseite des Sterbebildes von Simon Reichkobler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.395: Albert Schmid

Der Soldat Albert Schmid wurde am 17.02.1896 Schillwitzried, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld, und war der Sohn eines Landwirts. im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 19. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 11.09.1918 fiel er im Alter von 22 Jahren in Frankreich während der Abwehrschlacht zwischen Cambrai und St. Quentin bei bei Hargicourt.

Die Lages den Grabes von Albert Schmid ist offiziell unbekannt. Ich vernute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen Kameraden des 19. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Ludwig Dummer, gefallen am 06.09.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy im Block 2, Grab 1383;
  • Leutnant Hermann Hüfner, gefallen am 11.09.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy im Block 3, Grab 1484;
  • Gefreiter Karl Strieth, gefallen am 11.09.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy im Block 3, Grab 1476;
  • Sergant Peter Herberger, gefallen am 11.09.1917 bei Hargicourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Albert Schmid
Rückseite des Sterbebildes von Albert Schmid

Der theoretische Weg von von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem wahrscheinlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.340: Georg Kick

Georg Kick wurde am 07.03.1884 aus Pfreimd in Bayern und war Maurer von Beruf und Anwesenbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende August wurde er schwer verwundet, gesundete aber wieder und wurde im Oktober 1916 leicht verwundet. Am 10.12.1916 fiel er nach 21 Monate Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei den Kämpfen bei Saillisel durch einen Rückenschuss.

Offiziell ist für Georg Kick keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Maissemy begraben wurde. Dort wurden in der Regel die Gefallenen der Region um Saillisel beigesetzt, u. a.

  • Kriegsfreiwilliger Alexius Gnam, gefallen am 14.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 962;
  • Kanonier Wilhelm August Gläser, gefallen am 23.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 104;
  • Kanonier Anton Döbel, gefallen am 22.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 123.

Seine Heimatgemeinde Pfreimd gendenkt Georg Kick noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/pfreimd_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Georg Kick
Rückseite des Sterbebildes von Georg Kick

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.144: Lorenz Holland

Der Gymnasiast Lorenz Holland wurde am 30.10.1898 in Furthmühle geboren und ging in die 7. Klasse des Gymnasiums in Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 3. Ersatz-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.03.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren Serain an der Aisne.

Man begrub Lorenz Holland auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 1059.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Eichstätt Lorenz Holland in einem Heldenbuch: http://www.denkmalprojekt.org/2010/eichstaett_heldenbuch_wk1_bay.htm

Sterbebild von Lorenz Holland
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Holland

Der theoretische Weg von Lorenz Holland von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 989: Maximilian Steiner

Der Schreiner Maximilian Steiner wurde am 12.11.1886 in Kirchdorf in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Wörishofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment als Kanonier. Am 02.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren an der Somme. Er wurde zunächst auf einem Soldatenfriedhof in Moislains begraben.

Heute ist die Lage seines Grabes nach einer Umbettung unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Gebeine von Maximilian Steiner anonym auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Die anderen Kameraden seines Regiments, die im ähnlichen Zeitraum fielen, wurden dort beigesetzt:

  1. Oberleutnant der Reserve Georg Eisenmann, gefallen am 30.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 861;
  2. Fahrer Georg Rupprecht, gefallen am 31.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 860.

Seine Heimatgemeinde Bad Wörishofen gedenkt Maximilian Steiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/bad_woerishofen_kurpark_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Maximilian Steiner
Rückseite des Sterbebildes von Maximilian Steiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 915: Josef Dufter

Der Unteroffizier Josef Dufter stammte aus Sulzbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Inzell, und war der Sohne eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 19.10.1916 verstarb er im Alter von 25 Jahren im Feldlazarett 6 nach schwere Verwundung am 16.10.1916 bei Saillisel und St. Pierre-Vaast-Wald und nach 25 Monaten im Kriegseinsatz in Frankreich während der Schlacht an der Somme.

Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

Am 16.10. trommelte der Feind wieder rastlos auf die Stellung; eine Kompanie der vordersten Linie zählte in einer Stunde in ihrem Abschnitt neben ungezählten leichten und mittleren Granaten allein 130 schwersten Kalibers.

Die Ablösung am 16./17.10. musste unter heftigem Gasbeschuss vor sich gehen. Nach einem endlosen Marsch in voller Dunkelheit, schwer bepackt mühsam aufwärts steigend, im Trichtergelände stolpernd und nur bemüht, trotz der das Atmen behindernden Gasmaske nicht den Vordermann zu verlieren, kamen die Kompanien, der Erschöpfung nahe, oben an.

Am Ende der Beschießung war Josef Dufter schwer verwundet.

Man begrub Josef Dufter auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 192 .

Sterbebild von Josef Dufter
Rückseite des Sterbebildes von Josef Dufter

Der theoretische Weg von Josef Dufter von seinem Geburtsort über seinen Verwundungsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 852: Hans Hieber

Der Unteroffizier Hans ((eigentlich „Johann“) Hieber wurde am 17.06.1890 geboren und lebte in Neu-Ulm in Schwaben (Bayern). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Am 15.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei der Schlacht an der Somme.

Seine Kameraden begruben Hans Hieber auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 46.

Sterbebild von Hans Hieber
Rückseite des Sterbebildes von Hans Hieber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 593: Alois Geiler

Der Kanonier Alois Geiler wurde am 16.11.1897 in Beilngries in der Oberpfalz geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Fernsprecher in der 1. Abteilung des 6. Feld-Artillerie-Regiments. Am 21.03.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren nach schwerer Verwundung durch Granatschuss auf dem Transport zum Hauptverbandplatz.

Man setzte den Leichnam von Alois Geiler auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 1886 bei.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Beilngries Alois Geiler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/beilngries.htm

Sterbebild von Alois Geiler
Sterbebild von Alois Geiler

Rückseite des Sterbebildes von Alois Geiler
Rückseite des Sterbebildes von Alois Geiler

 

Der theoretische Weg von Alois Geiler von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 533: Peter Sommerauer

Peter Sommerauer stammte aus Geiersnest, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.03.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Kriegslazarett Peronne an schweren Verwundungen, die er sich im Kampf zugezogen hatte.

Man begrub Peter Sommerauer auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab.

Sterbebild von Peter Sommerauer
Rückseite des Sterbebildes von Peter Sommerauer

 

Der theoretische Weg von Peter Sommerauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: