Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.466: Simpert Baur

Simpert Baur wurde am 24.03.1892 in Sulzschneid geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Marktoberdorf. Er arbeitete als Malergeselle und war Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.12.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint Mihiel durch einen Infanterieschuss während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly.

Man begrub Simpert Baur auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 351.

Sterbebild von Simpert Baur
Rückseite des Sterbebildes von Simpert Baur

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.382: Wilhelm Kümmerle

Wilhelm Kümmerle wurde am 17.04.1893 in Sulzschneid geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Marktoberdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinengewehr-Abteilung des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde während der Schlacht um Verdun verwundet und verstarb an seiner Verwundung am 16.06.1916 im Alter von 23 Jahren in Stuttgart.

Ich gehe davon aus, dass Wilhelm Kümmerle auf einem militärischen Teil eines Friedhofs in Stuttgart beigesetzt wurde und dasss sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Wilhelm Kümmerer
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Kümmerer

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.242: Lorenz Schön

Der Bauerssohn Lorenz Schön wurde am 17.10.1892 in Ellenberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Marktoberdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 13. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments als Soldat. Am 11.08.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren  in Rumänien.

Die Lages des Grabes von Lorenz Schön konnte ich leider nicht ermitteln.

Sterbebild von Lorenz Schön
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Schön

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 244: Franz Josef Lutz

Franz Josef Lutz wurde am 03.03.1893 in Thalhofen geboren und war von Beruf Mechaniker. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 17.10.1915 fiel er bei den Vogesenkämpfen am Mönchberg.

Aufgrund meiner häufigen Aufenthalte in Munster (Elsass) kann ich in etwa den Ort angeben, wo Franz Lutz fiel:

Franz Lutz Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Thalhofen gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/marktoberdorf-thalhofen_1805-15_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Franz Lutz von seiner Heimat über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 111: Andreas Settele

Andreas Settele wurde am 10.03.1896 in Weißen, heute ein Ortsteil von Marktoberndorf, als Sohn eines Landwirts geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter im 20. byerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 17.11.1917 fiel Andreas Settele bei den Kämpfen um Verdun und wurde auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison, Block 2, Grab 185 begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 86: Eduard Martin

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Eduard Martin wurde am 29.08.1894 in Marktoberdorf geboren. Er war von Beruf Bankmitarbeiter. Er diente als Kriegsfreiwilliger im Maschinengewehrzug der 3. Kompanie des 1. bayerischen Schneeschuh-Bataillons und fiel am 17.04.1915 am Schnepfenriedkopf bei Münster (Elsass) während der Vogesenkämpfe.

Die Gebeine von Eduard Martin ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach (Elsass) in einem Massengrab.

Vorderseite des Sterbebildes von Eduart Martin
Vorderseite des Sterbebildes von Eduart Martin
Rückseite des Sterbebildes von Eduard Martin
Rückseite des Sterbebildes von Eduard Martin