Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.045: Willibald Forstner

Der Soldat Willibald Forstner stammte aus Englmannsberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, und war der Sohn eines Landwirts. Gestern stelle ich das Schicksal seines Bruders Johann vor. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 8. Kompanie des 17. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Foncquevillers in der Nähe von Arras

Offiziell ist für Willibald Forstener keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym ine einm Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Theobald Lacroix, gefallen am 11.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 170;
  • Infanterist Josef Wohlmuth, gefallen am 12.10.1914 bei Foncquevillers bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Frisch, gefallen am 12.10.1914 bei Foncquevillers bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Faber, gefallen am 12.10.1914 bei Foncquevillers bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Sebastian Renner, gefallen am 12.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 190.

 

Sterbebild von Johann und Willibald Forstner
Rückseite des Sterbebildes von Johann und Willibald Forstner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.041: Josef Schachtner

Der Soldat Josef Schachtner stammte aus Edmertsee, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Eggenfelden, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 23.01.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Gefechte bei Neuville – Saint-Vaast bei Oppy durch eine Mine.

Man begrub Josef Schachtner zunächst auf einem Soldatenfriedhof bei Oppy. Später wurde er vermutlich umgebettet, eventuell auf den rund 15 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in ein Massengrab.

Sterbebild von Josef Schachtner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schachtner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.031: Johann Nachreiner

Der Soldat Johann Nachreiner stammte aus Oberwalchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut, und war der Sohn eines Kleinbauern (Zenz-Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Seit dem 03.10.1914 gilt er als vermisst. Ich vermute jedoch aufgrund der Datenlage, dass er am 24.09.1914 fiel. Zuletzt war er nach meinen Recherchen bei Lihons eingesetzt, rund 4 Kilometer von seinem Grab entfernt. Er wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Johann Nachreiner auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Oberwalchen gedenkt Johann Nachreiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/traunwalchen_gde-traunreut_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Johann Nachreiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nachreiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.029: Martin Bächler

Der Soldat Martin Bächler stammte aus der bayerischen Gemeinde Reischach und war Schreinermeister. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regimenta. Am 25.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Mamez an der Somme.

Man begrub Martin Bächler auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Martin Bächler
Rückseite des Sterbebildes von Martin Bächler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.028: Alois Münch

Alois Münch stammte aus Schildorn, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Griesbach im Rottal, lebte in Unterstattenbach, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während des Gefechts bei Ménil-sur-Belvitte in den Vogesen.

Über den Todestag und die Todesumstände von Alois Münich berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

“ 27.08.1914 Der Gegner hat uns nun auf ein Gefechtsfeld gezogen, das in der Nähe seiner Sperrfestungslinie gelegen, von ihm wie ein Artillerieschießplatz vorbereitet ist. Die Folge dieses uns ungünstigen Umstandes sollte schon am Morgen zbsere Maschinengewehr-Kompanie zu fühlen bekommen. Sie wurde von einem feindlichen Feuerüberfall gepackt, verlor fast die Hälfte ihrer Mannschaften und Pferde und ihren braven Führer, Hauptmann Wegelin, der zu Tode verwundet war. Am Nachmittag dieses Tages erging erneuter Angriffsbefehl zum Vorgehen in südwestlicher Richtung, linker Flügel allgemeine Richtung gegen Angelemont. Das Regiment geht in prächtiger Haltung und in ausgezeichneter Ordnung vor. Die Verluste sind erträglich, leider fällt auch unser braver junger Leutnant Wetter. Am Abend sind die Gefechtsziele erreicht, I. Bataillon ist in Bois de la Conche eingedrungen, in dem sich noch Waldgefechte abspielen. Die Nacht lässt es rätlich erscheinen, die in den Wald gedrungenen Teile des Regiments an dessen Nordrand zurückzunehmen und geschlossen dort zu biwaktieren mit Anschluss rechts an das Infanterie-Leib-Regiment, links an das 16. Infanterie-Regiment.“

Die Lage des Grabes von Alois Münich ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass sein Leichnam, wenn er bis heute geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Hauptmann Cäsar Wegelin, gefallen am 27.08.1914 bei Menil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
  • Hauptmann Felix Bedall, geboren am 21.04.1877 in München, gefallen am 28.08.1914 bei Château de Villers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
  • Leutnant Friedrich Vetter, gefallen am 28.08.1914 bei Menil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Alois Münch
Rückseite des Sterbebildes von Alois Münch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.025: Alois Gmeindl

Der Soldat Alois Gmeindl stammte aus Ed, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Ziegeleibesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren im Stellungskampf vor MametzMontauban-de-Picardie bei Mametz in Folge einer Verwundung durch einen Granatsplitter.

Man begrub Alois Gmeindl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Gmeindl
Rückseite des Sterbebildes von Alois Gmeindl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.021: Dr. Engelbert Mülhaupt [Mühlhaupt]

Der Soldat Dr. Engelbert Mühlhaupt wurde am 05.11.1888 geboren und stammte aus Oberlauchingen, einem Ortsteil der Gemeinde Lauchringen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Er arbeitete als Journalist für die München-Augsburger Abendzeitung. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kriegsfreiwilliger und Infanterist in der 11. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, das Regiment, in dem auch der spätere Diktator Adolf Hitler diente. Am 29.10.1914 fiel er bei den ersten Kämpfen in Flandern während der Schlacht an der Yser bei Gheluwe. Die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments berichtet über den Todestag und die Todesumstände von Dr. Engelbert Mühlhaupt:

„Das III. Bataillon

Das III. Bataillon war am Morgen des 29. Oktober aus der Entfaltung bei der Ortschaft Koelberg links der Straße nach Ypern mit der 9. und 11. Kompanie in vorderer, der 10. und 12. Kompanie in zweiter Linie ins Gefecht getreten. In zügigem Vorwärtsgehen suchten die Schützenlinien gegen das Straßenkreuz bei Kruiseik vorzudringen, erlitten aber durch das von vorne und aus der rechten Flanke einsetzende feindliche Feuer abld so erhebliche Verluste, dass die Bewegung ins Stocken kam. Der Gegner hatte sich in den Gehöften und in dem dichten Buschwerk am Straßenkreuz eingenistet und richtete, selbst völlig unsichtbar, ein konzentriertes Maschinengewehrfeuer auf die in lichter Entwicklung vorgehenden Schützenlinien und ihre nachfolgenden Reserven. Es galt daher, zunächst diesen Gegner niederzukämpfen.

In dem Augenblick, als Oberleutnant Beuschel mit der 9. Kompanie die Straße erreicht hatte unddas Kommando gab „Sprung! Auf – Marsch – Marsch!“ wurde er von einem Geschoss getroffen, dass ihm das Kommando auf den Lippen erstarb und er tot umsank. (Oberleutnant Albert Beuschel, gefallen am 29.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block I, Grab 957) Offiziersstellvertreter Baumann übernahm die Kompanie.

Das Bataillon war als zweite Linie hinter dem sächsischen Regiment 105 bestimmt, trat jedoch bald in die erste Gefechtslinie. Langsam und zäh arbeiteten sich die Züge trotz ständiger Verluste vorwärts, bis schon nach kurzem die Ausfälle durch das feindliche Artilleriefeuer so groß wurden, dass der Bataillonskommandeur, der selbst in vorderster Linie war, bei der Gefahr, die Truppe ohne hinreichenden Erfolh vollständig zu opfern, sich entschloss, die Stellung vorerst zu halten und sich einzugraben, um durch die weitere Gefechtsentwicklung eine günstigere Gelegenheit zur Fortsetzung des Anghriffs abzuwarten. Erst als im Laufe des Vormittags die englischen Stellungen am Straßenkreuz bei Kruiseik durch den Angriff unseres I. Bataillons und der Württemberger 247 vom Gegner fluchtartig geräumt worden waren, konnte der rechte Flügel des III. Bataillons gemeinsam mit dem Reserve-Infanterie-Regiment 247 zum weiteren Angriff vorgehen. Entlang der Yperner Straße suchte man nach vorwärts Raum zu gewinnen. In kleinen Teilvorstößen arbeitete sich die 10. und 11. Kompanie an die links der Straße gelegenen Gräben der Engländer heran, immer wieder gezwungen, ihre Stellungen unter dem verheerenden Feuer der feindlichen Artillerie und den Bombenwürfen der feindlichen Flieger vorrübergehend aufzugeben und in Deckung Schutz zu suchen. Die Verluste stiegen von Stunde zu Stunde. Oberleutnant Peukert (Oberleutnant Hans Peukert, gefallen am 29.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block I, Grab 958), der Führer der 11. Kompanie fiel im Gefecht, ebenso sin 1. Zugführer, Leutnant Graf (Leutnant Karl Graf, Ritter von gefallen am 29.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block I, Grab 897), der einzige Sohn des 1916 vor dem Feind gebliebenen Kommandeurs der bayerischen Ersatz-Division, Generalleutnant Ritter von Graf (Generalleutnant Eduard Ritter von Graf, gefboren am 31.10.1854 in Bayreuth, gefallen am 03.03.1916 in St. Braquis, Frankreich). Offiziersstellvertreter Gieß blieb durch beide Oberschenkel geschossen liegen. Feldwebel Müller nahm das Kommando über die Kompanie an sich, fiel aber bald darauf durch Kopfschuss (Feldwebel Hans Müller, gefallen am 29.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block I, Grab 898) . Darauf sprang Vizefeldwebel Schnaudt als Kompanieführer ein.

Erschreckend schnell schmolz die Gefechtskraft zusammen, sodass gegen Mittag die letzten Reservezüge eingesetzt werden mussten. Überall lagen hinter den Hecken die Verwundeten, ohne dass ihnen Hilfe gebracht werden konnte.

Dazu kam, dass vorübergehend unsere Truppen von Nachbarabteilungen der Sachsen, die uns wegen der grauen Mützenüberzüge mit Engländern verwechselt hatten, unter Feuer genommen worden waren, wodurch die moralische Kraft der Truppe stark beeinträchtigt wurde.

Als um die Mittagsstunde die Lage äußerst bedrohlich wurde und insbesondere durch das vernichtende Maschinengewehrfeuer aus der stark besetzten Windmühle unterhalb des Ortsrandes immer größere Lücken in unsere Reihen gerissen wurden, entschloss sich Unteroffizier Schaumberger, mit einer Anzahl Leute sich an die Windmühle heranzupürschen, dieses gefährliche Nest auszuheben. Die Aufgabe ging aber über die Kraft der todesmutigen Männer; sie blieben unter schweren Verlusten vor der Front liegen, Offiziersstellvertreter Dörfler, der ihnen zu Hilfe eilte, fiel.

Dagegen gelang es der 12. Kompanie auf die Meldung hin, dass die 10. Kompanie unter starkem Flankenfeuer leide, ein Gehöft in der linken Flanke zu stürmen und augenblicklich Erleichterung zu schaffen.

Gegenüber der gewaltigen Feuerkraft des Gegners, seinen in langer Vorbereitungszeit außerordentlichen gut befestigten und verdeckten Stellungen, wobei seine Schützen sogar von Bäumen herab ein scharf gezieltes Feuer auf unsere im offenen Feld kämpfenden Linien richteten, war mit einem durchschlagenden Erfolg nicht mehr zu rechnen. Sollte die Truppe nicht der gänzlichen Vernichtung preisgegeben werden, so blieb nichts übrig, als weitere Angriffsversuche aufzugeben und sich darauf zu beschränken, den heißumstrittenen Boden zu halten und sich nach Möglichkeit durch Verteilung in halbwegs schützende Deckungen der Wirkung des rasenden Feuers zu entziehen. Auch dies bot Schwierigkeiten. Bei dem ungestümen Lärm und Getöse des Gefechts war es nicht möglich, Befehle durchzubringen, viele der Unterführer waren bereits gefallen oder verwundet. die Verbände völlig vermischt, an ein Durchkommen von Meldegängern war nicht zu denken.

So entschloss sich der Bataillonskommandeur, Hauptmann von Lüneschloss, im Laufe des Nachmittags die noch vorhandenen Reste, insbesondere der 9. und 11. Kompanie, von welcher Unteroffizier Wildegger Teile unter seine Führung genommen hatte, allmählich heranzuziehen und in geeigneter Deckung zu sammeln. Auch die 10. Kompanie konnte sich bei ihren großen Verlusten nicht mehr halten und zog sich langsam gegen den linken Flügel des Bataillons zurück, um sich dort einzugraben. Bei der 12. Kompanie waren Kompanieführer Oberleutnant Hagen und Offiziersstellvertreter Grießer verwundet, bei der 10. Kompanie war Kompanieführer Graf von Bassenheim infolge Erkrankung ausgeschieden und an seine Stelle Offiziersstellvertreter Mader getreten.

Der Einbruch der Dunkelheit ermöglichte es, die schwachen Reste der Kompanien aus dem Gefecht zu ziehen und beim Regimentskommando nahe Koelberg zu sammeln, damit sie im Laufe der Nacht wieder eingesetzt werden konnten.

Durch den heutigen Angriff war auch auf diesem Abschnitt der Front fast 1 Kilometer vorgerückt worden, 400 Gefangene und 5 Maschinengewehre waren eingebracht worden.

Die Nacht senkte sich auf das Schlachtfeld, das 349 tote Kameraden bedeckten. Den taktischen Erfolg des Tages, des letzten Tages der Schlacht an der Yser, bezeichnete in kurzen Worten der Abendbefehl, den der Regimentskommandeur, Oberst List, den Bataillonen bekannt geben ließ: „Feind aus allen seinen Stellungen geworfen, mehrere hundert Gefangene. Infanterie hält die errungenen Stellungen und gräbt sich dort ein. Unterstützung durch die 6. Reserve.Infanterie-Division bald zu erwarten.“

Man begrub Dr. Engelbert Mühlhaupt auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt man Dr. Engelbert Mühlhaupt auf einem Denkmal in seiner Heimatgemeinde Oberlauchringen: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberlauchringen_wk1u2_bw.htm

Todesanzeige für Dr. Engelbert Mülhaupt – bemerkenswert: die Zeitung, für die er gearbeitet hatte, druckte seinen Namen falsch ab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.019: Leander Otto Schuhbaum

Der Soldat Leander Otto Schuhbaum wurde am 18.02.1895 in der bayerischen Gemeinde Bayerbach bei Ergoldsbach als Sohn eines Bäckermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. Kompanie des bayerischen Pionier-Regiments. Er fiel am 29.07.1916 im Alter von 21 Jahren nach zwei Monaten Kriegsdienst bei Ligny-Tilloy in Folge eines Lungenschusses durch eine Granate.

Über den Todeszeitraum von Leander Otto Schuhbaum berichtet die Regimentsgeschichte des bayerischen Pionier-Regiments:

„27. – 28.07.1916 Einsatz wie gestern. Lebhaftes Granat- und Schrapnellfeuer

28./29., 29./30. und 30./31.07 Schwere Arbeit in dem vorerwähnten Abschnitt. Aushub beziehungsweise Vertiefung des Grabens, Anlage eines Hindernisses in starkem feindlichen Feuer, das zeitweise jedes Arbeiten unmöglich macht.“.

Man begrub Leander Otto Schuhbaum auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Leander Otto Schuhbaum
Rückseite des Sterbebildes von Leander Otto Schuhbaum

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.016: August Lautenbacher

Der Soldat August Lautenbacher stammte aus der bayerischen Stadt Amberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant in der 2. Feld-Pionier-Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 25.09.1914 fiel er bei Dompierre durch einen Granattreffer.

Man begrub August Lautenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Todesanzeige für August Lautenbacher, aufgegeben von seinen Eltern

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.015: Fritz Schwab

Der Soldat Fritz (Friedrich) Schwab stammte aus der bayerischen Gemeinde Langweid am Lech und diente als Ersatz-Reservist und Pionier in der 1. Reserve-Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 15.12.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Écurie in der Nähe von Arras.

Man begrub Fritz Schwab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab. Zunächst war er in Thélus beigesetzt worden. Bei der Zusammenlegung von Friedhöfen nach dem Krieg wurde er auf den Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy umgebettet.

Todesanzeige für Fritz Schwab, aufgegeben von seiner Mutter