Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 956: Karl Lirk

Der Kriegsfreiwillige Karl Lirk stammte aus Bad Birnbach. Sein Vater besaß eine Gerberei. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.11.1914 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Maurepas an der Somme in Frankreich.

Die Lage eines Grabes für Karl Lirk ist leider nicht zu recherchieren. Ich spekuliere, er könnte auf dem nahe liegenden (6 Kilometer) Soldatenfriedhof Rancourt namenlos in einem Massengrab beigesetzt worden sein, wie viele Soldaten, die bei Maurepas fielen. Belege hierfür habe ich aber nicht gefunden.

Seine Heimatgemeinde Bad Birnbach gedenkt noch heute Karl Lirk: http://www.denkmalprojekt.org/2009/bad_birnbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Lirk
Rückseite des Sterbebildes von Karl Lirk

Der theoretische Weg von Karl Lirk von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 704: Korbinian Springer

Der Bauerssohn Korbinian Springer stammte aus Höhenrain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Maurepas an der Somme.

Offiziell ist für Korbinian Springer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Unteroffizier Leopold Baur, gefallen am 27.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
  2. Infanterist Max Fleischmann, gefallen am 14.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Korbinian Springer
Rückseite des Sterbebildes von Korbinian Springer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 683: Josef Baumgartner

Der Bauerssohn Josef Baumgartner stammte aus Fehling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Chieming. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 19.08.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren in Frankreich bei Maurepas während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Baumgartner

Der theoretische Weg von Josef Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: