Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 677: Ignaz Schmidschneider

Der Betriebsmonteur Ignaz Schmidschneider stammte aus Schalchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting. Im Ersten Weltkrieg war er Offiziersstellvertreter und wurde mit dem Eisernen Kreuz und dem bayerischen Militärverdienstkreuz ausgezeichnet. Am 08.01.1924 verstarb er im Alter von 40 Jahren an den Folgen eines Im Ersten Weltkrieg zugezogenen Leidens.

Kriege fordern nicht nur unmittelbar Opfer, sondern auch noch Jahre später versterben Menschen an den Folgen dieser Auseinandersetzungen.

Sterbebild von Ignaz Schmidschneider
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Schmidschneider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 572: Xaver Eller

Der Verwalter Xaver Eller wurde am 27.11.1887 geboren und lebte in Ried bei Mehringen in Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 6. Fuß-Artillerie-Bataillons als Obergefreiter. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet.  Am 30.06.1916 verstarb er im Alter von 28 Jahren an einer Krankheit.

Man begrub Xaver Eller auf dem Soldatenfriedhof Briey, Block 3, Grab 197.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Xaver Eller auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ried.htm

Sterbebild von Xaver Eller
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Eller

 

Der theoretische Weg von Xaver Eller von seinem Heimatsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 543: Josef Weichslgartner

Der Bauerssohn Josef Weichslgartner stammte aus Plattenberg, heute ein Teil des Marktes Buchbach . Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments. Seit dem 20.09.1917 gilt er als im Alter von 32 Jahren in der  Flandern Schlacht vermisster Soldat. Er war mit dem Militär-Verdienst-Kreuz ausgezeichnet worden.

Sterbebild von Josef Weichslgartner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Weichselgartner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 441: Franz Dölzer

Franz Dölzer wurde am 20.05.1891 in Erpfting geboren und war der Sohn eines Kleinbauers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15.Infanterie-Regiments als Gefreiter. Im Januar 1915 wurde er schwer verwundet, konnte aber wieder gesunden und zur Truppe zurückkehren. Am 19.05.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Winterberg (französisch Plateau de Californie). Er war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Franz Dölzer wurde in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois beigesetzt.

Sterbebild von Franz Dölzer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Dölzer

 

Der theoretische Weg von Franz Dölzer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 236: Johann Ziermeier

Johann Ziermeier war der Sohn eines kleinen Landwirts in Wald. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet.  Er geriet in französische Kriegsgefangenschaft und erkrankte an einer Lungenentzündung, von der er sich nicht mehr erholte. Er verstarb am 23.02.1919 in Briançon.

Der Verbleib des Leichnams von Johann Ziermeier ist heute unbekannt. Weder beim Volksbund, noch in den Verlustlisten ist ein Eintrag zu ihm vorhanden.

Ich vermute, er wurde auf einem nicht-militärischen Friedhof in Briançon begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Ziermeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/egglham_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 184: Alois Lenz

Alois Lenz wurde am 18.05.1883 geboren und lebte als Eigner in Freyung-Kreuzberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 14.07.1918 wurde er nach vierjährigem Kriegseinsatz im Alter von 35 Jahren getötet. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof AmmerschwihrGrab 165 begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Alois Lenz mit einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/freyung-kreuzberg_wk1u2_bay.htm


Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 112: Ferdinand Antesberger

Ferdinand Antesberger wurde am 06.01.1885 in Höch (Niederbayern) geboren. Heute ist dies ein Ortsteil von Neuburg am Inn. Er war verheiratet und arbeitete als Knecht in Reuth. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Fahrer in der Leichten Munitionskolonne 2, später in der Leichten Munitionskolonne 32 eingesetzt. Hier wurde er am 21.11.1917 in der Herbebois-Schlucht bei den Kämpfen vor Verdun durch einen Granatsplitter getötet. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison, Block 2, Grab 191 begraben.

Seiner wird auch in einem Buch zur Regimentsgeschichte des Königlich Bayerisches Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 5 gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/verlustlisten/vl_kgl_bayr_r-far_nr_5_wk1.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 97: Johann Stuber

Johann Stuber wurde am 18.05.1885 geboren,  stammte aus Irlsbrunn und war Bauerssohn. Irlsbrunn ist heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Postau.

Im Ersten Weltkrieg diente Johann Brunner als Kanonier in der 6. Batterie des 5. bayerischen Feld-Artillerie-Regiment. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Militär-Verdienstkreuzes 3. Klasse.

Am 04.11.1918 wurde er beim Einsatz in der Leichten Munitionskolonnne 119 durch einen Artillerietreffer an der Straße Brandoville – Soupir getötet. Zunächst wurde er auf einem Militärfriedhof in Juvigny bestattet, später jedoch auf den Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in ein Massengrab umgebettet.

Seine Heimatgemeinde Postau hat seinen Namen auf einem Denkmal eingetragen.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 31: Franz Glück

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Franz Xaver Glück wird 1893 als Sohn eines Gastwirts und Grundbesitzers in Ledern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg dient er in der 12 Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments und wird mit dem Bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 25.05.1916 fällt er bei den furchtbaren Kämpfen um Verdun bei Thiaumaont an einem Bauchschuss. Da hatte er 17 Monate im Feld gestanden.

Die sterblichen Überreste von Franz Glück ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Hautecourt-lès-Broville.

Sterbebild von Franz Glück
Sterbebild von Franz Glück
Rückseite des Sterbebildes von Franz Glück
Rückseite des Sterbebildes von Franz Glück

 

Der theoretische Weg von Franz Glück von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3: Josef Mittermeier

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Mittermeier, Sohn eines Ökonomen von Walchsing, wurde am 24.00.1890 geboren und diente als Gefreiter 2 Jahre und 8 Monate bei einem bayerischen Fußartillerie-Regiment. Er war 27 Jahre alt und Inhaber des Militär-Verdienstkreuzes, als er bei Kämpfen in der Champagne durch einen Granatsplitter getötet wurde.

Josef Mittermeier ruht auf dem Soldatenfriedhof in Aussonce, Block 2, Grab 31.

Sterbebild von Josef Mittermeier (Vorderseite)
Sterbebild von Josef Mittermeier (Vorderseite)
Sterbebild von Jesef Mittermeier (Rückseite)
Sterbebild von Jesef Mittermeier (Rückseite)