Der Soldat Georg Kleber stammte aus Oberhausen und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter und wurde mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 14.04.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren nach 44 Monaten Kriegsdienst.
Leider konnte ich weder Truppenzugehörigkeit, noch Sterbeort und Grablage recherchieren.
Sterbebild von Georg KleberRückseite des Sterbebildes von Georg Kleber
Der Soldat Alois Prosinger war Medizinstudent und lebte in München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Reserve im 19. bayerischen Feldartillerie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern und mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.04.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren nach 39 Monaten Kriegsdienst bei den Gefechten in der Nähe von Compiègne an der französischen Oise, also dem Ort, an dem rund ein halbes Jahr später der Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet werden wird.. Er zunächst zunächst in Compiègne bei Noyon begraben.
Später bettet man die sterblichen Überreste von Alois Prosinger auf den Soldatenfriedhof Nampcel in Block 3, Grab 464, um.
Sterbebild von Alois ProsingerRückseite des Sterbebildes von Alois Prosinger
Der Soldat Alois Attenberger wurde am 12.05.1894 in Sonnberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Konzell, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 17.08.1916 fiel er nach 20 Monaten Kriegsdienst bei Maurepas während der Schlacht an der Somme im Alter von 22 Jahren durch einen Kopfschuss.
Man begrub Alois Attenberger auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois AttenbergerRückseite des Sterbebildes von Alois Attenberger
Der Unteroffizier Johann Haslbeck stammte aus Moosham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mintraching, und war Braumeister von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem Reserve-Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Er fiel am 03.06.1918 im Alter von 35 Jahren durch einen Minensplitter.
Man begrub Johann Haslbeck auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 3, Grab 91.
Sterbebild von Johann HaslbeckRückseite des Sterbebildes von Johann Haslbeck
Der theoretische Weg von Johann Haslbeck von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Franz Kellner stammte aus Alterfing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Traunstein. Im Ersten Weltkrieg wurde er mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern, dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und einer Dienstauszeichnung für neunjährigen Militärdienst ausgezeichnet. Am 25.03.1919 verstarb er im Alter von 30 Jahren an einer im Kriegseinsatz zugezogener Krankheit. Er hatte 52 Monate Militärdienst geleistet.
Sterbebild von Franz KellnerRückseite des Sterbebildes von Franz Kellner
Der Gefreite Anton Brandlmayer stammte aus Unterhub bei Unterneukirchen. Er war der Sohn eines Landwirts und diente im Ersten Weltkrieg im 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden. Am 16.08.1916 kam er bei einem schweren Unglück im Münstertal bei Münster (Elsass) im Alter von 32 Jahren ums Leben.
Begraben wurde Anton Brandlmayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Block 1, Grab 89.
Sterbebild von Anton BrandlmayerRückseite des Sterbebildes von Anton Brandlmayer
Der theoretische Weg von Anton Brandlmayer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Joseph Gröbmeier (beim Volksbund als „Josef“) wurde am 19.01.1894 in Hörmating bei Tuntenhausen geboren. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 24.08.1915 wurde er im Alter von 22 Jahren bei den Vogesenkämpfen getötet.
Die sterblichen Überreste von Joseph Gröbmeier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 96.
Sterbebild von Joseph GröbmeierRückseite des Sterbebildes von Joseph Gröbmeier
Der theoretische Weg von Joseph Gröbmeier von seinem Geburtsort zu einem Grab:
Gleich zwei Mitglieder der Familie Fraunhofer aus Gastorf wurden Opfer des Ersten Weltkrieges. Josef Fraunhofer war Reservist und diente im 2. Reserve-Infanterie-Regiment. Er fiel am 18.08.1914, also gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges bei den Kämpfen in Lothringen. Er wurde 26 Jahre alt. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.
Johann überlebte seinen Bruder um zwei Jahre und zwei Monate. Er diente als Gefreiter beim Regimentsstab des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Dort war er Fernsprecher. Er war mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden. Am 21.10.1916 wurde er im Alter von 24 Jahre getötet. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Maissemy, Block 4 Grab 540.