Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.652: Joseph Mühlbauer

Der Soldat Joseph Mühlbauer stammte aus Lehel, heute ein Vorort der bayerischen Landeshauptstadt München, und war Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments Am 16.04.1918 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Reserve-Lazarett Straubing nach 19 Monaten Kriegsdienst. Er dürfte auf einem örtlichen Friedhof begraben worden sein. Sein Grab existiert sicherlich noch heute.

Sterbebild von Joseph Mühlbauer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Mühlbauer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.634: Vinzenz Hunklinger

Der Gefreite Vinzenz Hunklinger wurde am 19.07.1883  in Anger in Bayern geboren und war Postbote in München. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet und mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Im Oktober 1916 wurde Vinzenz Hunklinger vermisst gemeldet. Franzosen hatten ihn am 03.09.1916 während der Stellungskämpfe im Artois gefangen genommen. Im Februar 1917 teilten die Militärbehörden dann mit, dass er in Kriegsgefangenschaft geraten sei. Am 16.05.1918 verstarb er im Alter von 35 Jahren nach 21 Monaten in französischer Kriegsgefangenschaft.

Man begrub Vinzenz Hunklinger auf dem Soldatenfriedhof Saint Nazaire in Block L, Grab 21.

Sterbebild von Vinzenz Hucklinger
Rückseite des Sterbebildes von Vinzenz Hucklinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.483: König Ludwig III. von Bayern

Heute stelle ich das Sterbebild und das Leben keines Soldaten, sondern eines Königs vor, der im heutigen Deutschland regierte:

König König Ludwig III. von Bayern wurde am 07.01.1845 in München geboren. Er war der letzte König von Bayern.

Im Ersten Weltkrieg sah er sich und sein Land, Bayern, im Falle eines Sieges als Gewinner. Sein Ziel und seine Forderung war schon zu Kriegsbeginn, dass Bayern im Falle eines Sieges eine territoriale Erweiterung. Konkret hatte er Augen auf das Elsas, das Rheinland und Belgien geworfen, um ein Groß Bayern zu realisieren. Er selbst war kein großer Krieger, nachdem er im Krieg von 1866 gegen Preußen verwundet worden war. Das hinderte ihn nicht, treu an der Seite Kaiser Wilhelm II. in den Ersten Weltkrieg einzutreten und seine Untertanen zu Hunderttausenden und Millionen in den Krieg und das Töten zu schicken.

Am 13.11.1918 entband er die bayerischen Beamten und Soldaten ihres Eides, womit er faktisch als König von Bayern abdankte. Er zog sich auf das Schloss Anif in Österreich zurück.

Am 18.10.1921 verstarb er im Alter von 76 Jahren auf seinem Schloss Nádasdy in Ungarn während einer Reise.

Ludwig III. wurde in der im Frauendom in München beigesetzt. Gemäß der Tradition seiner Familie wurde sein Herz dem Leichnam entnommen und getrennt in der Gnadenkapelle Altötting beigesetzt.

 

Sterbebild von König Ludwig III. von Bayern
Rückseite des Sterbebildes von König Ludwig III. von Bayern
Münze zu Ehren von König Ludwig III. von Bayern
Rückseite des Münze zu Ehren von König Ludwig III. von Bayern

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.361: Anton Hammerstingel

Der Zimmermann Anton Hammerstingel wurde am 15.01.1892 geboren und arbeitete in München. Am 03.05.1919, also nach dem Krieg, verunglückte er im Alter von 27 Jahren tödlich durch einen Kopfschuss (vermutlich beim Reinigen und Hantieren mit der Waffe). Vermutlich war er in einem Freikorps eingesetzt.

Sterbebild von Anton Hammerstingel
Rückseite des Sterbebildes von Anton Hammerstingel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.291: Anton Köck

Anton Köck wurde am 28.11.1891 in Vilsbiburg in Niederbayern geboren. Er war Alumnus eines theologischen Kurses in Regensburg und stand kurz davor, katholischer Priester zu werden. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im Leibregiment. Am 31.03.1915 verstarb er im Alter von 23 Jahren krankheitsbeding in München. Dort dürfte er auch begraben sein.

Seine Heimatgemeinde Vilsbiburg gedenkt Anton Köck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vilsbiburg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Köck
Rückseite des Sterbebildes von Anton Köck

Die Politiker der Bundesrepublik Deutschland – Teil 1.284: Franz Josef Strauß

Einer der markantesten Politiker der Bundesrepublik Deutschland war Franz Josef Strauß. Er wurde am 06.09.1915 in München geboren,   u. a. bayerischer Ministerpräsident und Bundesverteidigungsminister und starb am 03.10.1888 im Alter von 73 Jahren in Regensburg.

Sterbebild von Franz Josef Strauß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Josef Strauß

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.000: Paul Baumann

Heute erfolgt mit diesem Beitrag die 1.000 Veröffentlichung eines Soldatenschicksals auf „Geschichte Hautnah„. Ich bin stolz auf meine Leistung, auch wenn ich zu Beginn nicht geglaubt hatte, dass ich so lange durchhalten und einen solchen Erfolg erringen würde. Doch nun weiter im „Geschäft“:

Der Bauerssohn Paul Baumann stammte von Straußdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grafing bei München, und war Vorarbeiter in Baumgartenmühle. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.03.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren im Westen durch Granatschuss. Er hatte 30 Monate Kriegsdienst geleistet.

Man begrub Paul Baumann auf dem Soldatenfriedhof Wambrechies in Block 3, Grab 399.

 

Sterbebild von Paul Baumann
Rückseite des Sterbebildes von Paul Baumann

Der theoretische Weg von Paul Baumann von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 887: Thomas Burghardt

Thomas Burghartd (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 21.12.1874 in der bayerischen Stadt Burghausen geboren und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Landsturm-Infanterie-Bataillon Landshut als Landsturmmann, Am 18.11.1917 verstarb er im Alter von 42 Jahren im Reserve-Lazarett München.

Ich gehe davon aus, dass Thomas Burghardt auf dem militärischen Teil eines Münchener Friedhofs beigesetzt wurde.

Seine Heimatgemeinde Burghausen gedenkt noch heute Thomas Burghardt auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/burghausen_1870-70_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Thomas Burghardt
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Burghardt

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 790: Simon Herrnreiter

Der Landwirt Simon Herrnreiter stammte aus Oberwinden, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aham. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillon Wasserburg. Am 22.05.1916 starb er im Alter von 44 Jahren im Reservelazarett Wittelsbacherschule in München nach siebenwöchigem Leiden, vermutlich in Folge einer Krankheit.

Seine Heimatgemeinde Aham gedenkt noch heute Somon Herrnreiter auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aham_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Simon Herrenreiter
Rückseite des Sterbebildes von Simon Herrenreiter

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 750: Thomas Lackermeier

Der Gastwirtssohn Thomas Lackermeier wurde am 07.02.1909 in Edenland geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Weihmichl. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und fiel am 02.03.1944 im Alter von 35 Jahren bei Makensia auf der Krim. Man begrub ihn auf dem Soldatenfriedhof Sewastopol – Gontscharnoje als unbekannten Toten.

Sterbebild der Gebrüder Lackmeier
Rückseite des Sterbebildes der Gebrüder Lackermeier