Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 382: Johann Steffinger

Johann Steffinger stammte aus Zunham, einem Ortsteil der Gemeinde Höslwang, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 verstarb er im Alter von 23 Jahren.

Begraben liegt Johann Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Münster im Block 4, Grab 33.

Sterbebild von Johann Steffinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Steffinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 369: Johann Baptist Obersteiner

Johann Baptist Obersteiner stammte aus Engelsberg und war der Sohn eines  Straßenbauers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.08.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Landersbach im Münstertal (Elsass).

Das Grab von Johann Baptist Obersteiner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 4, Grab 197.

Das Schicksal seines Bruders, Simon Obersteiner, habe ich gestern vorgestellt.

Sterbebild von Johann Baptist Obersteiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Baptist Obersteiner

 

Der theoretische Weg von Johann Baptist Obersteiner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 308: Johann Wagner

Johann Wagner war ein Landwirt aus Salzweg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 12.10.1915 fiel er durch Granattreffer im Alter von 35 Jahren bei Münster im Elsass am Barrenkopf (auf Sterbebild falsch geschrieben).

Das Grab von Johann Wagner befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 199.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/strasskirchen_gem_salzweg_wk2_bay.htm

Informationen zum Barrenkopf und dem Lingekopf: https://de.wikipedia.org/wiki/Collet_du_Linge

Sterbebild von Johann Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wagner

 

Der theoretische Weg von Johann Wagner von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 267: Simon Huber

Der Unteroffizier Simon Huber war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Onichreit, heute ein Ortsteil von Gerzen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 18. Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 stirbt er im Lazarett in Münster im Elsas, nachdem er zuvor im Kampf verwundet worden war.

Das Grab von Simon Huber befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Münster, Block 2, Grab 43.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Simon Huber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/gerzen-lichtenhaag_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Simon Huber von seinem Heimatort zu seiner Sterbestätte und seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 244: Franz Josef Lutz

Franz Josef Lutz wurde am 03.03.1893 in Thalhofen geboren und war von Beruf Mechaniker. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 17.10.1915 fiel er bei den Vogesenkämpfen am Mönchberg.

Aufgrund meiner häufigen Aufenthalte in Munster (Elsass) kann ich in etwa den Ort angeben, wo Franz Lutz fiel:

Franz Lutz Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Thalhofen gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/marktoberdorf-thalhofen_1805-15_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Franz Lutz von seiner Heimat über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 177: Johann Kreuzeder

Johann Kreuzeder war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Hintersarling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterdietfurt. In den Verlustlisten wird als Heimatort Hintersalbig angegeben, was jedoch nachweislich falsch ist. Im großen Völkerschlachten des Ersten Weltkrieges kämpfte Johann Kreuzeder als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments, wo er am 11.03.1915 bei Mühlbach (französisch: Muhlbach-sur-Munster) bei Münster (Elsass) im Alter von 27 Jahren getötet wurde.

Die Gebeine von Johann Kreuzeder ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 2 Grab 177.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 151: Georg Geiselberger

Georg Geiselberger war ein Landwirt aus Birchau, heute ein Ortsteil von Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914, also gleich zu Beginn des Krieges, starb er bei den Vogesenkämpfen (vermutlich im Münstertal/Elsass) im Alter von 32. Jahren an einer Erkrankung. Zunächst wurde er als gefallen gemeldet, später diese Meldung jedoch entsprechend korrigiert.

Seine Angehörigen schrieben als Todesort “Colmar”, was jedoch unwahrscheinlich ist, sonst wäre er nicht in Breitenbach, sondern in Kolmar begraben worden. Eher ist anzunehmen, dass er im Lazarett in Gunsbach verstarb, weshalb beim Volksbund auch “bei Münster” angegeben ist. Verstorbene aus dem Lazarett Gunsbach wurden auch meist auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach beigesetzt.

Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben, wo auch heute seine Gebeine ruhen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch Georg Geiselberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/bad_griesbach-reutern_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 150: Max Obbacher

Max Obbacher war der Sohn eines Bauern aus Schmieding, heute ein Teil der Gemeinde Traunreut.. Zuletzt lebte er in Wolkersdorf, Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments, als er am 06.05.1915 während der Vogesenkämpfe im Münstertal nach einem Einsatz an der Höhe 830 bei Mezteral zunächst als vermisst gemeldet wurde. Später stellte sich heraus, dass Max Obbacher gefallen war. Seine Gebeine wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben. Er wurde nur 24 Jahre alt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 145: Anian Hermann

Anian Hermann stammte aus Schöffleiten und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Infanterist im 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment eingesetzt. Am 17.08.1915 fiel er bei den Kämpfen im Münstertal bei Landersbach im Alter von 25 Jahren. Der Verbleib seiner Leiche ist unbekannt. Er könnte auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach als unbekannter Toter beigesetzt worden sein. Die einzige Meldung in den Verlustlisten ist “vermisst”.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 141: Joseph Thoma

Joseph Thoma wurde am 27.03.1891 in Moosburg geboren. Er war Student am Technikum Nürnberg und Einjähriger-Kriegsfreiwilliger. Er hatte es zum Pionier-Unteroffizier gebracht und wurde in dieser Funktion im 2. Reserve-Pionier-Bataillon, 8. Kompanie eingesetzt. Am 18.03.1915 starb er an Verundungen, die er sich im Gefecht zugezogen hatte, im Feldlazarett Günsbach bei Münster im Münstertal.

Begraben wurde Joseph Thoma auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 1, Grab 42.