Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.702: Joseph Friesinger

Der Soldat Joseph Friesinger stammte aus Schonstett in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er schwer verwundet. Am 17.08.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Stellungskämpfe im Oberelsaß. Er gilt seit diesem Tag als vermisst. Sein Leichnam wurde nicht geborgen. Vermutlich wurden seine sterblichen Überreste später anonym auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Münstertal in einem Massengrab begraben. Dort wurden auch viele seiner gefallenen Kameraden des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Vizefeldwebel Johann Weber, gefallen am 17.08.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 124;
  • Infanterist Josef Alt, gefallen am 17.08.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Kebinger, gefallen am 24.08.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 206;
  • Krankenträger Georg Lenz, gefallen am 24.08.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 198.

 

Sterbebild von Joseph Friesinger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Friesinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.678: Jakob Bollwein

Der Ersatz-Reservist Jakob Bollwein stammte aus Wolnzach in Bayern und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.09.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Zweiten Schlacht um Münster in Frankreich.

Man begrub Jakob Bollwein auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3, Grab 95.

Sterbebild von Jakob Bollwein
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Bollwein

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.426: Josef Haberlander NICHT FERTIG

Josef Haberlander stammte aus Diesenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surrberg, und war Ablöswärter. Ein Ablöswärter war ein Angehöriger einen Bahnmitarbeiters, der mit diesem an einer Bahnstrecke lebte und dort Wartungsarbeiten erledigte, um dem Angehörigen Ruhezeiten zu ermöglichen (Schrankenwärter, Streckenwärter usw.). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 12.06.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren in den Vogesen bei Metzeral im Münstertal.

Die Lages des Grabes von Josef Haberlander ist unbekannt.

  • Infanterist Franz Steiger, gefallen am 17.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Johann Höber, gefallen am 21.06.1915 bei Metzeral Münster, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Heinzelmann, gefallen am 19.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Matthias Ruile, gefallen am 19.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Paul Klinger, gefallen am 17.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Haberlander
Rückseite des Sterbebildes von Josef Haberlander

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.282: Alois Maier

Alois Maier stammte aus Apfelbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Metzeral im Münstertal in den Vogesen.

Man begrub Alois Maier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Johanniskirchen gedenkt noch heute Alois Maier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/johanniskirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Maier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Maier

Der theoretische Weg von Alois Maier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.193: Otto Rall

Der Handelsbevollmächtigter Otto Rall wurde am 19.08.1881 in Friolzheim im heutigen Baden Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 3. württembergischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 22.02.1915 fiel er am Katzenstein im Münstertal bei einer Erstürmung durch einen Oberschenkelschuss, an dem er verblutete.

Man begrub Otto Rall auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach Block 2 Grab 204

Sterbenachricht von Otto Rall

Der theoretische Weg von Otto Rall von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.151: Korbinian Mayer

Korbinian Mayer (Volksbund: Meyer) war der Sohn eines Meßners und stammte aus Hirnkirchen in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Au in der Hallertau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 (Volksbund: 21.04.1915) fiel er im Alter von 27 Jahren bei Metzeral (Winterberg) während der Vogesenkämpfe im Münstertal durch einen Granattreffer.

Man begrun Korbinian Mayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Korbinian Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Korbinian Mayer

Der theoretische Weg von Korbinian Mayer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.097: Franz Xaver Rädler

Franz Xaver Rädler (Verlustliste: Raedler) wurde am 30.04.1994 geboren und stammte aus Umgangs, einem Teil der bayerischen Gemeinde Sigmarszell. Er diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Metzeral im Münstertal (Elsass).

Man begrub Franz Xaver Rädler auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Rädler
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Rädler

Der theoretische Weg von Franz Xaver Rädler von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 753: Franz Hallhuber

Der Bauerssohn Franz Hallhuber stammte aus Buchet, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.01.1916 fiel er in den Vogesen im Alter von 20 Jahren bei Landersbach (Schreibfehler auf dem Sterbebild) im Münstertal im Elsass durch einen Granatschuss.

Man begrub Franz Hallhuber auf der Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3. Grab 36.

Sterbebild von Franz Hallhuber
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hallhuber

Der theoretische Weg von Franz Hallhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 688: Josef Heimgartner

Der Bauerssohn Josef Heimgartner stammte aus Oberlaus, heute ein Ortsteil der Gemeinde Feldkirchen – Westerham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.08.1915 verstarb er nach 7 Monaten Kriegsdienst im Alter von 21 Jahren auf einem Hauptverbandplatz, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war .

Man begrub Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 3.

Sterbebild von Josef Heimgartner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Heimgartner

Der theoretische Weg von Josef Baumgartner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 641: Johann Immerz

Der Unteroffizier Johann Immerz wurde am 11.08.1892 in Oberostendorf geboren und war Käser von Beruf. 1912 leistete er beim 8. Infanterie-Regiment in Metz seinen Wehrdienst ab. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er durch einen Schuss in den Schenkel verwundet. Am 06.03.1915 war er wieder hergestellt und kehrte zur Truppe zurück. Er wurde zum 22. Reserve-Infanterie-Regiment versetzt – 6. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren am Sattelkopf im Münstertal (Vogesen) in Frankreich.

Eine Grablage ist für Johann Immerz nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und Verbleib seiner gefallenen Kameraden aus seiner Kompanie:

  • Infanterist Ludwig Lutz, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Wilhelm Stein, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4 Grab 16;
  • Infanterist Georg Klemm, gefallen am 18.04.1915 am Sattelköpfle, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Bernhard Dries, gefallen am 18.04.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Oberostendorf gedenkt noch heute Johann Immerz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/oberostendorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Immerz

Der theoretische Weg von Johann Immerz von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: