Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.668: Josef Thalmeier

Der Soldat Josef Thalmeier stammte aus Steinbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Mainburg, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Infanterie-Leib-Regiment. Am 08.04.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Arras durch Kopfschuss.

Man begrub Josef Thalmeier auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 781.

Sterbebild von Josef Thalmeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Thalmeier

Der theoretische Weg von Josef Thalmeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.565: Anton Dellhofen

Der Landsturmmann Anton Dellhofen wurde am 04.08.1881 in Blerichen geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Bedburg im heutigen Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 55. preußischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 01.07.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Anton Dellhofen auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 11, Grab 3.

Sterbebild von Anton Dellhofen
Rückseite des Sterbebildes von Anton Dellhofen

Der theoretische Weg von Anton Dellhofen von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.535: Franz Haistracher

Der Landsturmmann Franz Haistracher stammte aus Katzwalchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Palling, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.01.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren während der Stellungskämpfe im Artois durch Kopfschuss.

Offiziell ist für Franz Haistracher keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast begraben wurde, wo bereits seine Kameraden vom 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. 

  • Infanterist Simon Dünzl, gefallen am 18.01.1916, begraben auf dem Soldatendfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 1075;
  • Infanterist Michael Leonhardt, gefallen am 18.01.1916, begraben auf dem Soldatendfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 1076.

 

Sterbebild von Franz Haistracher
Rückseite des Sterbebildes von Franz Haistracher

Der theoretische Weg von Franz Haistracher von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.530: Josef Haslbeck

Der Soldat Josef Haslbeck wurde am 02.12.1893 in  Mietzing geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dingolfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, in dem auch Adolf Hitler Dienst tat. Am 05.05.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren durch einen Volltreffer bei Roeux an der Westfront.

Offiziell ist für Josef Haslbeck keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass sein Leichnam, sollte noch etwas zu bergen gewesen sein (Volltreffer!), auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Dingolfing Josef Haslbeck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/dingolfing-frauenbiburg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Haslbeck
Rückseite des Sterbebildes von Josef Haslbeck

Der theoretische Weg von Josef Haslbeck von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:

Sonderbeitrag: Friedrich Viereck

Ich arbeite derzeit an Recherchen der Todesanzeige der Berliner Volkszeitung im Ersten Weltkrieg. Die Ergebnisse dieser Recherchen werden nach derzeitigen Planungen erst Ende 2028 erscheinen. ich berichtete bereits davon. Hier mal wieder ein kleiner Ausblick auf diese Arbeit:

Der Soldat Friedrich Viereck stammte aus Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in der 2. Kompanie des 4. Garde-Regiment zu Fuß. Am 18.11.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Serre-lès-Puisieux, einem Ortsteil der französischen Gemeinde Puisieux (Pas-de-Calais).

Man begrub Friedrich Viereck auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 2, Grab 321.

Todesanzeige für Friedrich Viereck in der Berliner Volkszeitung vom 13.12.1914

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.350: Josef Wagensonner

Josef Wagensonner stammte aus Harskirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Adlkofen, und war der Sohn eines Maurers. Gestern stellte ich seinen Bruder Xaver vor. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 21.03.1918 fiel er im Alter von 25 Jahren nach 42 Monaten Kriegsdienst an der Somme.

Man begrub Josef Wagensonner auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 497.

Sterbebild von Josef und Xaver Wagensonner
Rückseite von Josef und Xaver Wagensonner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.299: Josef Rieblinger

Der Reservist Josef Rieblinger stammte aus Eisolzried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei der Erstürmung von St. Laurent und Maison-Blanche (Schreibfehler auf Sterbebild) nordöstlich Arras.

Aufgrund seines Sterbeortes ist davon auszugehen, dass Josef Rieblinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden die Soldaten begraben, die bei Maison-Blanche gefallen waren. Der Friedhof wird auch Maison-Blanche nach dem nahe gelegenen Bahnhof genannt.

Seine Heimatgemeinde Bergkirchen gedenkt Josef Rieblinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bergkirchen-deutenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Rieblinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rieblinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.295: Joseph Jaser

Joseph Jaser wurde am 27.02.1898 in Kutzenhausen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 02.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Beaucourt-en-Santerre westlich der Avre.

Joseph Jaser wurde vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab begraben. Gefallene von Beaucourt wurden dort begraben.

Seine Heimatgemeinde Kutzenhausen gedenkt Joseph Jaser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kutzenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Jaser
Rückseite des Sterbebildes von Josef Jaser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.137: Anton Neheider

Der Gefreite Anton Neheider war ein Landwirt aus Irreck, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Velden (Vils). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.04.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett in Frankreich an einer Lungenentzündung, einer Erkrankung, die unter den Soldaten damals häufig vorkam. Sie mussten, nicht immer hinreichend mit wäremender Kleidung ausgestattet, Stunden und Tage in Kält und mit Wasser gefüllten Schützen- und Laufgräben ausharren, ständig bedroht von feindlicher Artillerie und Angriffen. Teilweise wurden die Kämpfer über Wochen nicht mehr richtig trocken. Füße begannen bei lebendigem Leib zu faulen – ein furchtbares Leiden auf beiden Seiten.

Man begrub Anton Neheider auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 19, Grab 101.

Sterbebild von Anton Neheider
Rückseite des Sterbebildes von Anton Neheider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.069: Ludwig Wagner

Der Reservist Ludwig Wagner wurde in Schwaberwegen (Ortsteil von Forstinning) in Bayern als Sohn eines Schuhmachermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.11.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Biache-Saint-Vaast in Frankreich.

Ludwig Wagner wurde auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 16, Grab 1099 begraben.

Seine Heimatgemeinde Forstinning gedenkt Ludwig Wagner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/forstinning_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Wagner

Der theoretische Weg von Ludwig Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: