SONDERBEITRAG: Christoph von Andreae

Der Soldat Christoph von Andreae wurde am 22.07.1881 in Schlebusch geboren, heute ein Stadtteil von Leverkusen im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Er war Papierfabrikant und Teilhaber an der Firma „J. W. Zanders“ in Bergisch Gladbach Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve im 1. Eskadron des Leib-Dragoner-Regiment Nr. 24. Am 15.08.1914 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Longuyon im französischen Lothringen an der Westfront.

Offiziell ist für Christoph von Andreae keine Grablage bekannt. Ich vermute, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Longuyon begraben wurde.

In Bergisch Gladbach gedenkt man Christoph von Andreae noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/bergisch-gladbach-evang_friedhof_rhein-bergischr-kreis_wk1_wk2_nrw.html

Todesanzeige für Christoph von Andreae in der Vossischen Zeitung vom 06.09.1914

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.303: Josef Leifhelm

Josef Leifhelm wurde am 24.01.1907 in Neubeckum geboren, einem Ortsteil der Stadt Beckum im heutigen Nordrhein-Westfalen. Am 26.04.1944 fiel er nach vier Jahren Kriegsdienst im Alter von 37 Jahren bei Sewastopol. Er war 8 Jahre verheiratet gewesen.

Josef Leifhelm wurde auf einem Friedhof bei Karan in der Nähe von Sewastopol in der Ukraine begraben.

Sterbebild von Josef Leifhelm
Rückseite des Sterbebildes von Josef Leifhelm

Sonderbeitrag: Bischof Gerhard Heinrich Vieter

Gerhard Heinrich Vieter wurde am 13.02.1853 in SelmCappenberg im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Er wurde Pallotiner-Pater und war Missionar und römisch-katholischer Bischof von Kamerun. Am 07.11.1914 verstarb er erschöpft von seiner Arbeit in Kamerun im Alter von 61 Jahren in Jaunde in Kamerun.

Sterbebild von Gerhard Heinrich Vieter
Rückseite des Sterbebildes von Gerhard Heinrich Vieter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.027: Hubert Römmers

Der Schütze Hubertus Jakob Heinrich Römmers wurde am 04.10.1897 in Neersen im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr-Kompanie des 65. Infanterie-Regiments als Musketier. Am kam er am 03.06.1917 auf dem Weg von der Front in eine Ruhestellung in Didenheim bei Mühlhausen (Elsass) bei einem Unglücksfall ums Leben.

Hubertus Jakob Heinrich Römmers Gebeine sind auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 4, Grab 328 begraben.

Sterbebild von Hubert Römmers
Rückseite des Sterbebildes von Hubert Römmers

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 895: Wilhelm Giesen

Der Gefreite Wilhelm Gießen (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 20.09.1884 in St. Tönnis (heute Tönisvorst) in Nordrhein-Westfalen geboren und war Lederfabrikant. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 8. Reserve-Jäger-Bataillons als Jäger. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren am Hartmannsweilerkopf.

Vermutlich wurde Wilhelm Gießen als unbekannter Toter anonym auf dem Soldatenfriedhof Cernay in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Wilhelm Giesen
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Giesen

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 894: Franz Bushoff

Franz Bushoff wurde am 28.02.1891 in Borken in Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. Garde-Ersatz-Regiments. Am 07.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Essey-et-Maizerais in Frankreich. Der Verbleib der sterblichen Überreste von Franz Bushoff ist unbekannt.

Sterbebild von Franz Bushoff
Rückseite des Sterbebildes von Franz Bushoff

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 893: August Karl Funcke

Der Unteroffizier der Reserve August Karl Funcke wurde am 23.02.1890 in Arsbeck, heute ein Ortsteil der Stadt Wegberg im nordrhein-westfälischen Landkreis Heinsberg, geboren. Er war Lehrer Lehrer in Lobberich in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 237. Am 23.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Passendale.

Der Verbleib der Gebeine von August Karl Funcke ist unbekannt. Er wurde vermutlich frontnah begraben, jedoch wurden diese provisorischen Gräberfelder während der weiteren Kämpfe immer wieder zerstört und umgepflügt. So könnten die Gebeine noch in der flanderischen Erde liegen. Wenn sie jedoch geborgen wurden, dann könnten sie als „unbekannter Gefallener“ anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Menen beigesetzt worden sein. Man wird die genauen Hintergründe wohl nie mehr erfahren.

Sterbebild von August Karl Funcke
Rückseite des Sterbebildes von August Karl Funcke

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 775: Franz Mammhofer

Franz Mammhofer (eigentlich Mamhofer) stammte aus Oberammergau in Bayern und war ein Gastwirt. Im Ersten Weltkrieg  diente er im 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment als Kanonier. Beim Rückmarsch aus der Antwerpen-Maas-Stellung 1918 verstarb er im Alter von 44 Jahren in Barmen in Nordrhein-Westfalen an der Grippe. Heute ist Barmen ein Teil von Wuppertal.

Seine Heimatgemeinde Oberammergau gedenkt Franz Mammhofer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberammergau_1812-1814_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Franz Mammhofer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Mammhofer