Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 931: Michael Götz

Der Gefreite Michael Götz stammte aus Schorndorf in der Oberpfalz (Bayern) und war der Sohn eines Postboten. Zu Beginn des Krieges lebte er in Leuchtenberg in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.11.1914 (Volksbund: am 18.11.1914 gefallen) fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe von. Chauvoncourt.

Man begrub Michael Götz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

Auf dem Soldatenfriedhof ist Michael Götz verzeichnet.

Sterbebild von Michael Götz
Rückseite des Sterbebildes von Michael Götz

Der theoretische Weg von Michael Götz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 817: Michael Kainz

Der Bauerssohn Michael Kainz stammte aus Dangelsdorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wald (Oberpfalz). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Batterie des 23. Fußartillerie-Bataillons als Reservist. Am 14.06.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich während der Abwehrschlachten in der Champagne.

Moulin-sous-Touvent Block 1 Grab 229

Sterbebild von Michael Kainz
Rückseite des Sterbebildes von Michael Kainz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 454: Georg Adam

Georg Adam wurde am 16.08.1882 geboren und stammte aus Falkenberg, einem Markt in der Oberpfalz.. Im Ersten Weltkrieg war er Trainsoldat bei der 6. Etappen-Fuhrpark-Kolonne. Er erhielt das  Eisernes Kreuz 2. Klasse als Auszeichnung. Am 16.09.1918 verstarb er im Alter von 36 Jahren an einer Lungenentzündung.

Beigesetzt wurde der Leichnam von Georg Adam auf dem Soldatenfriedhof Lille-Süd, Block 2, Grab 425.

Sterbebild von Georg Adam
Rückseite des Sterbebildes von Georg Adam

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 413: Josef Seidl

Der Bauerssohn Josef  Seidl wurde am 04.10.1895 in Linden, einem Ortsteil von Walderbach in der Oberpfalz, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.03.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren am Hauptverbandplatz der 11. Reserve-Sanitätskompanie bei Verdun an einer Unterleibsverletzung, die er sich durch einen Granatsplitter zugezogen hatte.

Laut offizieller Verlustliste hieß er „Joseph Seidel“.

Beim Volksbund ist keine Grablage von Josef Seidl bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal der zum gleichen Zeitpunkt gefallenen Kameraden seiner Kompanie

  • Fritz Dorn, Infanterist, gefallen am 15.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
  • Alois Isinger, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab
  • Johann Sperber, Infanterist, gefallen am 11.03.1916 beim Rabenwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab

Es war üblich, die Kameraden einer Einheit, die zum gleichen Zeitpunkt gefallen waren, auf dem gleichen Friedhof zu begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josepf Seidl auf einem Denkmal http://www.denkmalprojekt.org/2009/walderbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Seidl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Seidl