Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.964: Florian Böck

Der Soldat Florian Böck wurde am 15.05.1896 in der bayerischen Gemeinde Taufkirchen (OT Mosed) geboren, lebte in der bayerischen Gemeinde Mittergars und war der Sohn eines Gütlers (Mooseder). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des  18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.08.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Kämpfe um die Gebirgsausgänge in die westliche Moldau in Rumänien.

Über den Todeszeitruam und die Todesumstände von Florian Böck berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„In drei Tagen, am 20., 21. und 22. August, fanden so 13 großeangelegte Angriffe statt. Alle Anstrenung war und blieb vergebens. I./18. hatte sich des härtesten Ansturms zu erwehren. Doch brachen die feindlichen Anstürme im Infanterie- und Maschinengewehr-Feuer immer zusammen, während die Artillerie sich darauf beschränken musste, durch weiter vorwärts liegendes Sperrfeuer die Annäherung von Reserven zu verhindern. Bei Höhe 491 hatte am 20. August eine rumänische Kompanie infolge sehr dünner Besetzung und der steilen Schlucht, vorübergehend Glück. In 12 Wellen versuchte es nachmittags der Feind bei 692; soweit es den Rumänen gelang, an unsere, durch kein Hindernis geschützte Linie heranzukommen, wurden sie mit Handgranaten erledigt und auch dieser Angriff brach verlustreich zusammen. Die Nacht verlief unruhig, der Feind war unternehmend und hatte sich bei I./18 auf Handgranatenwurfweite herangearbeitet. Aus Tirgul wurde regster Zugsverkehr vernommen. Kolonnen waren im Anmarsch. Für den 21. August standen schwere Kämpfe bevor. Tatsächlich gewann der Feind bei 692 in schmaler Front etwas Boden. Kurze Zeit hat es den Anschein, als ob es den Rumänen gelänge, das I./18. vom linken Flügel her aufzurollen. Da wurde Vizefeldwebel Guggenheimer, der inzwischen zur 2./18 versetzt worden war, mit dem Reservezug dieser Kompanie den Rumänen entgegengeworfen. In schneidigem Gegenstoß wirft er die Rumänen zurück, erbeutet zwei leichte Maschinengewehre und trägt die eigene Stellung ein Stück weiter vor. Guggenheimer wurde zur Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse eingegeben. Leider hat er die Verleihung, wie das so oft ging, nicht mehr erlebt.

Mitten in diesen schwersten Kämpfen wurden unvermittelt Truppen im Brigandenabschnitt freigemacht und zurückgezogen; hatte doch die Armee Mackensen bis auf weiteres die Offensive eingestellt und waren in der ehemaligen Sovejastellung weiter im Süden unserer Front starke rumänische Angriffe erneut erfolgt. Die Reservedivisionen und herausgezogenen Verbände mussten nach dem italienischen Kriegsschauplatz geworfen werden. Am Isonzo waren neue Operationen im Gange und Truppen benötigt.

Ein ernster Kampf des  Rumänen erfolgte jedoch bei uns nicht mehr, wenn auch gegenseitige Feuerüberfälle an der Tagesordnung waren.

Damit war unser Gegenangriff im Oioztal gegen die westliche Moldau beendigt. Herausgefordert durch die russische Offensive, die Mitte Juli losbrach, haben wir im kurzen Siegeszug entscheidende Fortschritte erzielt. Wir waren an einer Stelle eingesetzt, wo die Entscheidung auch Gewinn versprechen musste und deshalb ist die Bedeutung des Vorstoßes eine um so größere. Was die Truppen während dieser Kämpfe geleistet, beweisen die Erfolge. Die Entbehrungen, außer den Anstrengungen und Gefahren des Gefechts, waren keine geringen. Weder ein haus, noch ein Dach, boten Schutz weder bei Tag noch bei Nacht. Immer befand sich die Truppe im Freien. Der Sternenhimmel, der den in ständiger Kampfbereitschaft liegenden Kompanien in den zwei, an Entbehrungen und Strapazen so reichen Wochen, leuchtete, war derselbe, der uns mit der Heimat verband und der auch über der Heimat sich wölbte. Sie galt es zu schützen.

Als die Vorbereitungen zum Sturm auf den Ungureana einsetzten, hoffte man schon im Stillen, bald wieder in der Ebene, in der westlichen Moldau zu sein. Man hätte gar zu gerne die Anstrenungungen des Gebirgskrieges mit der Abwechslung des Bewegungskrieges getauscht. So konnte das Regiment den Sieg nicht weiter vortragen. Erneut hatte es sich aber glänzend bewährt und kann mit Stolz auf diesen seinen Ehrentitel und die Augustwochen 1917 zurückblicken, denn die Erfolge waren einem zahlenmäßig weit überlegenen Gegner abgerungen. Nur durch aufopferungsfreudiges Zusammenarbeiten aller Teile des Regiments war der Gewinn seit der Wegnahme des Ungureana bis zum D. Cosna gewährleistet gewesen. An den Erfolgen haben Mannschaften wie Offiziere gleichen Anteil. Die Schneid und Ausdauer der eigenen Truppen war hervorragend. Die überraschend schnelle Durchführung des ersten Angriffs, das vorbereitete Budapest-Unternehmen, hatte erwiesen, wie wertvoll die planmäßige Vorbereitung eines Angriffs gegen stark befestigte Stellungen mit Vorübungen der Sturmtrupps am Modellwerk ist. Den Angehörigen der Sturmtrupps musste deshalb wiederholt Dank und Anerkennung gezollt werden. Die beim ersten Angriff mit dem Sturmreifschießen der Einbruchsstelle und zum neueren Sperrfeuer beauftragten leichten Minenwerfer des Regiments hatten ihre Aufgaben glänzend gelöst, bei der Abwehr der Angriffe vor Höhe 652 hat sich der leichte Minenwerfer-Zug des Leutnants der Reserve Dreisch hervorragend ausgezeichnet. Rücksichtsloser Einsatz seiner Person bei schwieriger Gefechtslage brachte ausschlaggebende Wirkung für das Gelingen der Abwehr. Die glänzende Haltung der Werfermannschaften war der vollsten Anerkennung wert.

Nicht minder bewährt haben sich die allzeit hilfsbereiten Krankenträger der Kompanien und die Ärzte der Bataillone. Besonders hervorgehoben zu werden verdient hier neben bereits genannten Krankenträgern nochmals der Bataillonsarzt II./18, landsturmpflichtiger Oberarzt Dr. Dankwart-Ackermann (Universitätsprofessor in Würzburg). Unter Hinansetzung seiner Person hat dieser Lebensretter seinen Ehrgeiz daraingesetzt, mit dem Verbandplatz möglichst nahe der kämpfenden Truppe zu sein und seiner persönlichen Hilfeleistung in vorgeschobener, ja vorderster Linie ist es zu danken, wenn rasche Hilfe gebracht werden konnte. Für den Rücktransport sämtlicher Verwundeter bei der seinerzeitigen Zurücknahme der Linie hat er sich persönlich verbürgt und für die Durchführung Gewähr gegeben. Er hat mit seinem Verhalten ein leuchtendes Vorbild von Verantwortung gezeigt und sich selbst, von Haus aus äußerst beliebt, ein dankbares Gedenken gesichert. Auch der tüchtige Assistenzarzt Dr. Dregkwitz (I./18) ist hier zu erwähnen, der am 12. August an seinem Verbandplatz beim Trassenknie verwundet worden ist.

Die nächste Aufgabe war, die erreichte Linie zur Dauerstellung auszubauen. Hindernisse wurden gezogen, Maschinengewehr-Stände errichtet, Postenstände gebaut. Die leichten Minenwerfer des Regiments wurden am 21. August eingesetzt. Seit dem 10. August verfügte die Brigade, da mangels Tragtiere ein Nachschub von Munition unmöglich war, deren Verwendung am Hang des Matiusca beim Vorrücken der Talsperre gegen Grozesti. Der Minenwerfer-Offizier des Regiments, Leutnant der Reserve Trumpp, war zu den verschiedensten Sonder- und Erkundungsaufträgen des Regiments und der Brigade verwendet worden.

Auch der Feind schanzte eifrig und legte Drahthindernisse. Zwar erneuerte er noch mehrmals seine Angriffsversuche, wartete mit starkem Störungs- und Flankenfeuer auf, zu einem großen Angiff kam es indessen in den letzten Augusttagen nicht mehr. Er schien ermüdet zu sein. Schwere Verluste hatten die aufreibenden Kämpfe – mehr die Abwehr der Angriffe als das Stürmen selbst – gekostet. Treffliche Unteroffiziere und Mannschaften waren außer Hauptmann Ehrlicher gefallen. Die 8. Kompanie verlor noch am gleichen Tag Vizefeldwebel Joseph Kraus. Die Kompanien waren samt und sonders stark geschwächt und zu kleinen Häuflein zusammengeschmolzen. Die Bataillone zählten etwas mehr als 200 Gewehre.“.

Die Lage des Grabes von Florian Böck ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Taufkirchen gedenkt Florian Böck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/taufkirchen2_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Florian Böck
Rückseite des Sterbebildes von Florian Böck

Sonderbeitrag: Adolf Herbst

Der Soldat Adolf Herbst stammte aus der hessischen Stadt Gernsheim und war Student der Rechtswissenschaften (stud. jur.). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 2. Batterie des 241. Feldartillerie-Regiments. Am 30.07.1916 fiel er in der heutigen Ukraine am Stochod.

Die Lage des Grabes von Adolf Herbst ist unbekannt.

Die Todesanteige der Burschenschaft Germania für Adolf Herbst im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Willi Pausch

Der Soldat Willi Pausch stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 9. Kompanie des 224. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1916 verstarb er in einem Feldlazarett, nachdem er zuvor während der Stellungskämpfe an der Bystrzyca schwer verwundet worden war.

Die Lage des Grabes von Willi Pausch ist unbekannt.

Die Todesanzeige für Willi Pausch im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.926: Kurt Spiegel

Der Soldat Kurt Spiegel wurde am 29.09.1891 geboren und lebte in Neurupin im heutigen Bundesland Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Reserve in der 4. Kompanie des 12. Grenadier-Regiments. Am 29.07.1917 (Regimentsgeschichte: 21.07.1917 – wahrscheinlich richtig!) wurde er im Alter von 25 Jahren während der Durchbruchskämpfe an der Straße Jezierna (ukrainisch: Oserna) – Tarnopol bei Tarnopol in Galizien, der heutigen Ukraine, getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Kurt Spiegel berichtet die Regimentsgeschichte des 12. Grenadier-Regiments:

„Am 21.07. ging es früh um 5.30 Uhr weiter. Der Feind hatte die Linie Höhe 377 – Elzbietowka – Höhe 363 an der Chaussee nach Tarnopol besetzt. Das I. Bataillon entwickelte sich mit linkem Flügel auf der Chaussee, rechts daneben das Füssilier-Bataillon II./12 folgte hinter der Mitte. Das Füssilier-Bataillon kam flott vor, ohne erheblichen Widerstand zu finden und hatte die Linie Höhe 377 – Elzbietowka bereits um 7 Uhr vormittags erreicht. Das I. Bataillon war bei Höhe 363 auf eine stärkere Stellung des Feindes gestoßen. Beim Angriff hatte besonders die 1. Kompanie nicht unerhebliche Verluste. Die 2. Kompanie ging hinter dem im weiteren Vormarsch verbleibenden Füssilier-Bataillon rechts umfassend gegen den Feind vor und nachdem unsere Artillerie wirksam gefeuert hatte, wurde die Höhe 8.45 Uhr vormittags genommen. Während F. und II. sich an die Chaussee heranzogen, ging das I. Bataillon mit der 1. Kompanie rechts, der 2. Kompanie links der Straße weiter vor, kam aber in ein außerordentlich starkes Maschinengewehr-Feuer. Gleich darauf griff der Russe in sieben Wellen mit vier Panzer-Autos auf der Straße an. Die 4. Kompanie wurde zur Verstärkung der 1. Kompanie eingesetzt, während die 3. Kompanie nach rechts herausgeschoben wurde, um die Flanke zu sichern. Der feindliche Angriff brach im wohlgezielten Feuer der Grenadiere zusammen.

Auf Befehl der Division sollte das Regiment von der Straße nach rechts abbiegen und auf Dolzanka vorgehen, aber der feindliche Widerstand war nicht so schnell zu brechen, obgleich unser Artillerie-Feuer gut lag. Das II. Bataillon wurde rechts vom I. eingesetzt und ging mit 5. und 6. Kompanie in vorderer Linie vor, dahinter 7. hinter 6., 8. hinter 5. Die 9. Kompanie wurde dem I. Bataillon zur Verfügung gestellt, das nun auch seine 3. Kompanie einsetzen konnte.

Um 1 Uhr trat der Russe nochmals zum Gegenstoß an, aber die 4. Kompanie warf sich ihm mit Hurra entgegen und schlug ihn zurück. Inzwischen hatte auch die rechts von uns kämpfende 22. Infanterie-Division Gelände gewonnen, und nun verließ der Feind fluchtartig seine Stellungen unter schweren Verlusten. Im flotten Draufgehen wurde Dolzanka erreicht. Das I. Bataillon besetzte die Höhen 316 und 313 jenseits des Dorfes, rechts anschließend das II. Bataillon die Höhen 368 und 363. Das Füssilier-Bataillon hinter dem II.

4.15 Uhr nachmittags wurde weiteres Vorgehen in derselben Gliederung befohlen, linker Flügel des I. Bataillons gegen Janowka. Nachdem die Bewegung angetreten war, kam aber ein neuer Divisionsbefehl, nach dem das Regiment Hand auf die Eisenbahn bei Seredniki legen sollte. Das II. Bataillon zog sich daher etwas nach rechts, das Füssilier-Bataillon wurde wieder rechts neben dem II. eingesetzt, und I. folgte hinter der Mitte. Ohne auf den Feind zu stoßen, wurde die Bahn 11.15 Uhr nachts erreicht. Die 10. Kompanie besetzte die Höhe 362 gegenüber Seredniki, 12., 11. und 9. Kompanie in zweiter Linie. Verbindung mit 22. Infanterie-Division wurde hergestellt. Links neben dem Füssilier-Bataillon besetzte das II. Bataillon mit 8., 7. und 5. Kompanie die Höhen bis zur Kuppe 351, 6. Kompanie hinter der Mitte. Anschluss an Leib-Regiment. Das I. Bataillon blieb südlich Poczapince.“

Die Lage des Grabes von Kurt Spiegel ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Neurupin gedenkt Kurt Spiegel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/neuruppin_lk-ostprignitz-ruppin_wk1_m-z_brb.html

Sterbebil von Erich, Martin und Kurt Spiegel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.907: Hugo Roßberger

Der Soldat Hugo Roßberger wurde am 06.12.1895 in der bayerischen Stadt Kempten als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 7. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.12.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren in Rumänien während der Verfolgungskämpfe nach der Schlacht bei Rimnicul – Sarat.

„Verfolgungskämpfe nach der Schlacht bei Rimnicul – Sarat 28.12.1916 – 03.01.1917

Am nächsten Tag, 28.12., aber sollte der erste Impuls des Vorgehens vom rechten Flügel des 3. bayerischen Infanterie-Regiments im Verein mit dem linken der 217. Infanterie-Division gegeben werden. Am frühen Morgen aber sieht man Bagdat brennen. Es kommen Meldungen, dass der Gegner abgezogen sei. Der Regimentskommandeur gibt Befehl zum Nachstoßen. Da stellt sich heraus, dass sich der Gegner in einer Stellung, die von der F. St. Dedulesti östlich von Bagdat vorbei zog, wieder festgesetzt hatte. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment hatte etwa 400 – 800 Meter, I./3. bayerisches Infanterie-Regiment durchschnittlich 600 Meter Raum nach vorwärts gewonnen, III./3. bayerisches Infanterie-Regiment wurde südlich der Bahn nachgezogen. Da die feindlichen Gräben vollbesetzt waren und unsere Artillerie zum Teil im Stellungswechsel begriffen war, wurde der Sturm verschoben, der Geländegewinn aber durch Eingraben in Schützenlöcher gesichert. Der Divisionsbefehl befahl für den 30.12. den Angriff mit dem dem Hauptnachdruck durch das 3. bayerische Infanterie-Regiment in Richtung E. St. Dedulesti. Man hörte, dass die Schlacht der 9. Armee siegreich beendet sei. Gegen Abend wird II./3. bayerisches Infanterie-Regiment wieder durch III./3. bayerisches Infanterie-Regiment abgelöst. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment nimmt Unterkunft in Neu-Gaiseanca. 8.30 Uhr abends werden vier große Brände im Vorgelände sichtbar. Patrouillen stellen später den Abzug des Gegners fest.“

Man begrub Hugo Roßberger auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5.

Sterbebild von Hugo Roßberger
Rückseite des Sterbebildes von Hugo Roßberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.896: Karl Salzberger

Der Soldat Karl Salzberger stammte aus Hellenhub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren in Ostgalizien bei PrzemyselJarosław durch Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Karl Salzberger ist, wie meist bei Gefallenen der Ostfront, unbekannt. Es dürfte nicht mehr existieren.

Sterbebild von Karl Salzberger
Rückseite des Sterbebildes von Karl Salzberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.857: Philipp Brandl

Der Soldat Philipp Brandl stammte aus Laufing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning, und war der Sohn eines Landwirts. Er arbeitete als Postbediensteter in Potsdam. Im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 4. Kompanie des 174. preußischen Infanterie-Regiments. Mitte 1917 wurde er schwer verwundet und starb an dieser Verwundung am 16.06.1921 im heutigen Belarus im Alter von 32Jahren.

Er wurde sicherlich auf einem Friedhof in Potsdam begraben. Sein Grab dürfte nicht mehr existieren.

Sterbebild von Philipp Brandl
Rückseite des Sterbebildes von Philipp Brandl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.835: Ulrich Leidner

Der Soldat Ulrich Leidner wurde am 26.06.1873 in der bayerischen Gemeinde Minderoffingen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schaffner bei der Eisenbahnbetriebskolonne Grodno im heutiten Belarus. Am 17.04.1917 verstarb er in Folge einer Erkrankung im Reservelazarett Berlin.

Man begrub Ulrich Leidner auf dem Augsburger Westfriedhof in Block 4, Reihe 2, Grab 23.

 

Sterbebild von Ulrich Leidner
Rückseite des Sterbebildes von Ulrich Leidner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 7.459: Johann Eichberger

Der Soldat Johann Eichberger stammte aus Sandthal 3, einem Ortsteil der österreichischen Gemeinde Handenberg und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist im 2. Zug der 1. Kompanie des 2. k. u. k. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 02.11.1915 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Spital in Troizkosawsk (Sibirien, Russland). Er war in russischer Kriegsgefangenschaft an einer Lungenantzündung erkrankt.

Die Lage des Grabes von Johann Eichberger konnte ich nicht ermitteln.

Das Sterbebild von Johann Eichberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Eichberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.791: Martin Bonleitner

Der Soldat Martin Bonleitner stammte aus Lehen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau, und war der Sohn eines Wagners. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.11.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei den Kämpfen in den Karpathen in Rumänien.

Die Lage des Grabes von Martin Bonleitner ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Rumänien, unbekannt.

Sterbebild von Martin Bonleitner
Rückseite des Sterbebildes von Martin Bonleitner