Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.605: Sebastian Fraitzl

Der Soldat Sebastian Fraitzl stammte aus Hermanstetten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war dort als Pflegesohn aufgewachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 13.08.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Clery-sur-Somme nach 12 Monaten Kriegsdienst während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Sebastian Fraitzl auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Sebastian Fraitzl
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Fraitzl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.590: Peter Burgießer

Der Soldat Peter Burgießer stammte aus Grassau und war der  Pflegesohn einer Familie Kleinschwärzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. österreichischen Gebirgs-Artillerie-Abteilung als Zugführer. Er wurde mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse, mit der bronzenen Tapferkeitsmedaille, mit dem Kral-Truppenkreuz und mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 21.11.1918 verstarb er im Alter von 25 auf dem Fußmarsch in die Heimat an einer schweren Krankheit.

Die Grablage von Peter Burgießer ist unbekannt.

 

Sterbebild von Peter Burgießer
Rückseite des Sterbebildes von Peter Burgießer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.430: Johann Hofbauer

Der Gefreite Johann Hofbauer stammte aus Schnapping, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen, und war der Pflegesohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 13.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Douaumont durch Verschüttung durch eine Granate.

Über den Todestag von Johann Hofbauer berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

13.06.1916 Im Laufe der Nacht vom 12./13.06. erfolgt die Ablösung der vorderen Teile des Regiments durch II./Infanterie-Regiment 78. Das gesamte Regiment sammelte dann in der Chaffour-Schlucht, wo es mittags durch 2. bayerisches Infanterie-Regiment abgelöst wurde, worauf es nach Lager Romagne merschierte.

Unter vielen anderen waren auch die beiden tapferen Eroberer des J-Werkes gefallen: Oberleutnant Eder traf die tödliche Granate noch im Abmarsch aus der Chaffour-Schlucht, Leutnant der Reserve Lang fiel kurz vorher.

Zum zweiten Mal kehrten die Bataillone erfolgsgekrönt nach Romagne zurück. Aber eine frohe Siegesstimmung kam nicht auf, zu groß waren die Anforderungen gewesen, die an Körper und Nerven gestellt worden und zu schwer die Verluste.

Nur mit einer so vorzüglichen Truppe, wie sie zu dieser Zeit das 1. Infanterie-Regiment König bildete, fest in sich gefügt und diszipliniert, seinen Führern unbedingt ergeben und voll berechtigten Vertrauens in sie, war es möglich, solche Erfolge zu erzielen.“

Man begrub Johann Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Hofbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hofbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.010: Kaspar Veicht

Der Kanonier Kaspar Veicht stammte aus Matzbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengdorf, und war der Pflegesohn des damaligen Bürgermeisters Hörmann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Batterie des 2. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments. Am 16.05.1918 fiel er im Alter von 18 Jahren in Nordfrankreich.

Das Grab von Kaspar Veicht befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in Block 4, Grab 272.

Sterbebild von Kaspar Veicht
Rückseite des Sterbebildes von Kaspar Veicht

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 523: Otto Bachl

Der Pionier Otto Bachl stammte aus Ruhstorf an der Rott und war der Pflegesohn einer Familie Loher. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. bayerischen Reserve-Pionierkompanie. Am 21.05.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Givenchy bei einem Sturmangriff.

Man begrub die Leiche von Otto Bachl auf dem Soldatenfriedhof Saint-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Ruhstorf gedenkt Otto Bachl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ruhrstorf_an_der_rott_wk1u2_bay.htm

Irrtümlich ist auf dem Denkmal vermerkt, Otto Bachl sei bei Verdun gefallen. Dies ist falsch.

Sterbebild von Otto Bachl
Rückseite des Sterbebildes von Otto Bachl

 

Der theoretische Weg von Otto Bachl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: