Der Soldat Karl Maischberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Dinkelscherben und war Praktikant in einer Brauerei. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.11.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren in Vimy bei Arras durch schwere Verwundung.
Man begrub Karl Maischberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Eduard Wagner wurde am 24.08.1898 in der bayerischen Stadt Straubing geboren und war Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 09.08.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe bei Reims im Alter von 19 Jahren im Bezirkskrankenhaus Tuttlingen.
Eduard Wagner dürfte auf einem lokalen Friedhof in Tuttlingen im militärischen Bereich begraben worden sein. Sein Grab existiert sicher heute noch.
Sterbebild von Eduard WagnerRückseite des Sterbebildes von Eduard Wagner
Wilhelm Friedrich Männer stammte aus Simbach am Inn war ein Praktikant bei der Bayerischen Handelsbank (heute Deutsche Pfandbriefbank AG) in Immenstadt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Kriegsfreiwilliger und Gefreiter. Am 10.03.1916 fiel er im Alter von 18 Jahren bei einem Handgranaten Angriff.
Die Lages des Grabes von Wilhelm Friedrich Männer ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny beigesetzt wurde, wenn seine Gebeine gefunden wurden. Dort ruhen auch seine Hameraden des 2. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Infanterist Josef Thaller, 3. Kompanie, gefallen am 10.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny Block 6 Grab 217;
Infanterist Paul Kreutl, 4. Kompanie, gefallen am 09.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny Block 6 Grab 200;
Ersatz-Reservist Georg Wimmer, 1. Kompanie, gefallen am 10.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny Block 6 Grab 351.
Johann Wiendl wurde am 16.12.1892 in Altenhammer geboren und arbeitete als Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der MG Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments („König“) als Gefreiter. Am 12.06.1916 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Douaumont getötet. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz III. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden.
Das Grab von Johann Wiendl befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Brovillein einem Massengrab.
Sterbebild von Johann WiendlRückseite des Sterbebildes von Johann Wiendl
Der theoretische weg von Johann Wiendl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: