Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.785: Josef Pfanzelt

Der Soldat Josef Pfanzelt wurde am 08.02.1895 in Forach als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fraunberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.03.1916 verstarb er im Alter von 21 Jahren in einem Feldlazarett, nachdem er am 10.03.1916 während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen im Wald von Avocourt schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Pfanzelt auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Grab 245.

Sterbebild von Josef Pfanzelt
Rückseite des Sterbebildes von Josef Pfanzelt

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.771: Joseph Gschaider

Der Landsturmmann Joseph Gschaider stammte aus Lehen, heute ein Ortsteil der bayerischenGemeinde Simbach bei Landau und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.05.1916 fiel er nach schwerer Verwundung im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun durch Kopfschuss

Man begrub Joseph Gschaider auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Grab 636.

Seine Heimatgemeinde Simbach gedenkt Joseph Gschaider noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_b_landau-haunersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Gschaider
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Gschaider

Der theoretische Weg von Joseph Gschaider von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.761: Josef Hechl

Der Soldat Josef Hechl wurde am 27.07.1894 in Kasten geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Falkenberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.03.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 22 Jahren durch einen Kopfschuss.

Über den Tag des Todes von Josef Hechl schreibt die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht 30./31.03.1916 löst I./3. bayerisches Infanterie-Regiment die rechte Hälfte des Bataillonsabschnittes östlich des Mittelgeräumtes ab, wo vermischte Teile von I. und III./13. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment und von Infanterie-Regiment 193 standen. Am Morgen des 31. übernimmt wieder der Kommandeur des 22. bayerischen Infanterie-Brigade den Dienst als Abschnittskommandeur unter Ablösung des Kommandeurs der 192. Infanterie-Brigade. Zu gleicher Zeit übernimmt der Kommandeur 3. bayerisches Infanterie-Regiments wieder den Unterabschnitt Ost unter Ablösung des Kommandeurs Infanterie-Regiments 193. Dieser hatte seine Befehlsstelle in der Sturmausgangsbefehlsstelle 3. bayerisches Infanterie-Regiments (in Sappe 22) genommen. Von I./3. bayerisches Infanterie-Regiment wurde sofort darangegangen, Klarheit über die Lage in der vordersten Linie zu gewinnen und die Verbindung der einzelnen Kampfgruppen wieder herzustellen. Den linken Unterabschnitt des Ostabschnittes am Ostrand des Waldes hatte vorerst noch II./25. bayerisches Infanterie-Regiment inn. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment rückte gegen Abend in die Stellung. Es wird Unterabschnittsreserve. Die in der vorderen Linie eingesetzten M.G. werden erst am folgenden Tag durch Teile der MG-Formationen 3. bayerisches Infanterie-Regiments und 25. bayerisches Infanterie-Regiments abgelöst. In Romagne trafen für das Regiment 10 Offiziere und 500 Mann Ersatz ein, die sofort eingeteilt wurden. III./3. bayerisches Infanterie-Regiment blieb vorerst noch in Ruhe im Bois Emont. Die geringe Entfernung der beiderseitigen Linien im Walde und die wohl auch beim Feinde ungeklärten Verhältnisse brachten zunächst eine Erleichterung der feindlichen Artilleriewirkung auf die vorderen Teile des Abschnites.
Es wurde allmählich klargestellt, dass starke Gegner bis über das Südende des Mittelgeräumtes, also 2 – 300 Meter in den akum mehr erkennbaren Südrand des Waldes eingedrungen war. Die deutsche Linie machte südöstlich des Negerdorfes eine scharfe Biegung nach Norden. Gegen den Waldrand waren hier Posten vorgeschoben, die an mehreren Stellen in naher Fühlung mit dem Feinde standen. Am Mittelgeräumt klaffte zum Nebenabschnitt eine Lücke von über 200 Meter. Die nach Übernahme des Abschnittes ausgegebenen Befehle der Brigade setzten die Aufgaben für die nächsten Tage fest. Es handelte sich darum, ein weiteres Ausbreiten des Feindes im Walde zu verhindern und ein Herausquetschen der feindlichen Eindringlinge am Südende des Mittelgeräumtes durch Heransappieren gegen ihre Flanken vorzubereiten. Dies war nun im Ostabschnitt durch die Anwesenheit von Gegnern im Südosteck des Waldes sehr erschwert. Der Franzose deckte hier auch seine Postierung durch ein fast ununterbrochen abgegebenes bald langsames, bald überfallartiges Artilleriefeuer, eine Art von Feuerglocke. Hinter dieser nahmen unsere Patrouillen bei Nacht schanzenden Gegner wahr, dessen Arbeit sie durch Handgranatenangriffe und Gewehrfeuer soviel als möglich störten. Endlich konnte nun wieder an Aufräumung und Freimachung der Laufgräben gedacht und konnten die toten Kameraden beerdigt werden.“

Man begrub Josef Hechl auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Grab 334.

Sein Heimatort Kasten gedenkt Josef Hechl noch heute auf einem denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/falkenberg_lk-rottal-inn_wk1_bay.html

Sterbebild von Josef Hechl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Hechl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.729: Leonhard Robels

Der Soldat Leonhard Robels stammte aus Kochhaus, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.06.1916 starb er im Alter von 25 Jahren nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Leonhard Robeis auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 1, Grab 32.

Sterbebild von Leonhard Robels
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Robels

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.649: Georg Geiselberger

Der Soldat Georg Geiselberger stammte aus Dommelstadl, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuburg am Inn, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.07.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Kämpfe auf Kalter Erde und bei Fleury durch Granatschuss. Vermutlich wurde er bei der Erstürmung der Festung Thiaumont schwerst verwundet.

Man begrub Georg Geiselberger auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 7, Grab 185.

Sterbebild von Georg Geiselberger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Geiselberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.526: Josef Fendt

Der Unteroffizier Josef Fendt stammte aus Lindenberg und war Landwirtschaftspraktikant. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Batterie des 7. bayerischen Feldartillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 01.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren Beaumont-en-Verdunois während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Josef Fendt auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 7, Grab 76.

Sterbebild von Josef Fendt
Rückseite des Sterbebildes von Josef Fendt

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.519: Mathias Romstätter

Der Soldat Mathias Romstätter stammte aus Saaldorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim und war der Sohn eines Webers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.07.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun, bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury im Fosses Wald.

Über den Todestag von Mathias Romstätter berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

„11.07. Regimentsstab bezieht die Befehlstelle im Fosses-Wald. Unter Führung des Leutnants Rasp (12. Kompanie) werden zu einem Angriff auf die Bras-Mulde nördlich Zwischenwerk Thiaumont Bereitstellungsplätze für das III. Bataillon erkundet.“

Offiziell ist keine Grablage für Mathias Romstätter bekannt. Er könnte, wenn seine Gebeine geborgen wurden, auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes anonym in einem Massengrab begraben worden sein.

Sterbebild von Mathias Romstätter
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Romstätter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.415: Konrad Helminger

Konrad Helminger stammte aus der bayerischen Stadt Ainring. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.07.1916 verstarb er im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett an einem Kopfschuss.

Konrad Helmingers letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 13, Grab 27.

Seine Heimatgemeinde Ainring gedenkt Konrad Helminger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ainring_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Konrad Helminger
Rückseite des Sterbebildes von Konrad Helminger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.380: Johann Schwankner

Johann Schwankner stammte aus Hör, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons Am 24.06.1916 verstarb er im Alter von 27 Jahren in einem Fledlazarett an einer schweren Verwundung während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Johann Schwankner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 6, Grab 62.

Sterbebild von Johann Schwankner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schwankner

Der theoretische Weg von Johann Schwankner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.351: Rudolf Brennauer

Der Gefreite Rudolf Brennauer wurde am 13.09.1888 in der bayerischen Gemeinde Peiting als Sohn eines Bergmanns geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 24.05.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun. Dort wurde er in den Kämpfen in der Brule-Schlucht bei Fort Douaumont getötet.

Man begrub Rudolf Brennauer auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 4, Grab 88.

Sterbebild von Rudolf Brennauer
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Brennauer

Der theoretische Weg von Rudolf Brennauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: