Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 375: Josef Kerscher

Der Schüler eines Gymnasiums, Josef Kerscher, stammte aus Rosenheim. Am 25.01.1945 fiel er im Alter von nur 19 Jahren im Elsass (Punkt 286), 2,5 km südöstlich Sennheim (Cernay) im Oberelsass. Was für ein sinnloser Tod eines jungen Menschen so kurz vor Kriegsende.

Josef Kerscher wurde als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Cernay in einem Massengrab beigesetzt.

Auf dem selben Sterbebild gedachte man auch der Mutter von Josef Kerscher, Therese Kerscher (geb. Weber). Sie verstarb im Alter von 43 Jahren im Krankenhaus Roding.

Sterbebild von Josef Kerscher
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kerscher

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 26: Karl Dümler

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Karl Dümler wurde am 14.08.1889 in Rosenheim geboren. Im Ersten Weltkrieg diente Karl Dümler als Vizefeldwebel der Reserve und Anwärter zum Offizier in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, als er am 24.05.1917 im Lazarett bei Warneton verstarb.

Karl Dümler ruht auf der Kriegsgräberstätte in Verlinghem in Frankreich, Block 13 Grab 25

Karl Dümler ist heute beim Denkmalprojekt zu finden: http://www.denkmalprojekt.org/2013/wuerzburg_ehrenbuch_wk1_d-f_bay.html

Sterbebild von Karl Dümler
Sterbebild von Karl Dümler
Rückseite des Sterbebildes von Karl Dümler
Rückseite des Sterbebildes von Karl Dümler