Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 875: Simon Saugspier

Simon Saugspier wurde am 18.07.1922 in Fickenhof, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aicha vorm Wald, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einer Nachrichten-Abteilung. Er wurde mit der rumänischen Medaille (Kreuzzug gegen den Bolschewismus)  ausgezeichnet. Am 12.03.1943 fiel er im Alter von 20 Jahren am Flugplatz Barwenkowa südlich von Isjum. Zunächst wurde er auf Friedhof Barwenkowa Süd begraben.

Das Grab von Simon Saugspier befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Charkow in Block 4, Reihe 20, Grab 1697.

Seine Heimatgemeinde Aicha vorm Wald gedenkt Simon Saugspier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/aicha_vorm_wald_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Simon Saugspier
Rückseite des Sterbebildes von Simon Saugspier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 874: Albin Mayer

Der Oberfeldwebel Albin Mayer wurde am 24.02.1915 in Mitterteich in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und weiteren Orden ausgezeichnet. Am 07.04.1942 fiel er im Alter von 27 Jahren im Osten bei B.Fomino-Süd.

Albin Mayers Gebeine liegen auf dem Soldatenfriedhof Duchowschtschina unter den unbekannten Soldaten.

Sterbebild von Albin Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Albin Mayer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 873: Andreas Leo Döring

Der Grenadier Andreas Leo Döring wurde am 10.04.1920 in Dingelstädt in Thüringen geboren. Am 29.04.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Mzensk in Russland.

Die Gemeine von Andreas Leo Döring liegen in Mzensk – Russland.

Sterbebild von Andreas Leo Döring
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Leo Döring

Der theoretische Weg von Andreas Leo Döring von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 800: Rudolf Kollmer

Ein neuer Meilenstein ist erreicht: Meine 800. Veröffentlichung eines Weltkriegs Schicksals:

Der Oberfeldwebel Rudolf Kollmer stammte aus  Rimbach und war der Sohn eines Gastwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment als Oberfeldwebel und Zugführer. Am 25.08.1944 fiel er im Alter von 31 Jahren. Er war mit folgenden Auszeichnungen versehen worden: Erinnerungs-Medaillen 13.3.1938 (Anschluss Österreichs) und  Erinnerungs-Medaille 01.10.38 (Anschluss des Sudetenlandes), Eisernes Kreuz 2. Klasse, Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern, Ostmedaille Teilnehmer an Feldzügen gegen Polen, Frankreich und Russland. Er war 12 Jahre Soldat gewesen und stand 5 Jahre an der Front.

Sterbebild von Rudolf Kollmer
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Kollmer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 799: Johann Regner

Der Obergefreite Johann Regner wurde am 29.05.1916 im bayerischen Voking geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Thyrnau. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment und nahm an den Feldzügen gegen Tschechien, Polen, Frankreich, Griechenland, Kreta und Russland teil. Am 24.02.1943 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Feldlazarett 196 bei Sologubowka in Russland nach schwerer Verwundung.
Man begrub Johann Regner auf dem Soldatenfriedhof Sologubowka-St.Petersburg in Block 3, Reihe 31, Grab 2449.

Sterbebild von Johann Regner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Regner

Der theoretische Weg von Johann Regner von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 784: Alfons Oellinger

Der Maler Alfons Oellinger wurde am 07.01.1910 in Landau an der Isar geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 11.04.1942 wurde er verwundet Am 14.04.1942 (laut Volksbund am 11.04.1942) verstarb er im Alter von 32 Jahren im Osten bei, Teterina, Feldlaz. 35

Alfons Oellinger wurde auf einem ungeordneten Friedhof bei Teteri / Gagarin in Russland begraben. Dort ruhen seine Gebeine noch heute und sollen in Zukunft auf einen Soldatenfriedhof des Volksbundes umgebettet werden.

Sterbebild von Alfons Oellinger
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Oellinger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 780: Jakob Kerscher

Der Bauerssohn Jakob Kerscher wurde am 29.09.1919 in Hof geboren. Dingolfing. Im Zweiten Weltkrieg  diente er als Obergefreiter in einem Sturm-Jäger-Bataillon und nahm an Feldzügen in Frankreich und Jugoslawien teil. Am 14.02.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Prudischtsche. Er wurde auf einem ungeordneten Friedhof bei Prudischtsche / Newel in Russland begraben.

Sterbebild von Jakob Kerscher
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Kerscher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 740: Josef Bachmeier

Der Korporal Josef Bachmeier stammte aus dem österreichischen Edenaichet, Pfarrei Eggerding. Im Ersten Weltkrieg diente er im 59. k. u. k Infanterie-Regiment. 1915 verstarb er im Alter von 26 Jahren in russische Gefangenschaft in Nowo Nikolajevsk an Fleckentyphus. Er war mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.

Sterbebild von Josef Bachmeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bachmeier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 686: Michael Bergmüller

Der Feldwebel Michael Bergmüller wurde am 23.01.1915 im schwäbischen Kesselostheim geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 14.07.1941 fiel er im Alter von 26 Jahren im russischen Gurnawitschi während des deutschen Vormarschs.

Ein Grab ist für Michael Bergmüller nicht bekannt. Auch der Ort seines Sterbens ist heute nicht mehr lokalisierbar – Gurnawitschi scheint ein Schreibfehler zu sein.

 

Sterbebild von Michael Bergmüller
Rückseite des Sterbebildes von Michael Bergmüller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 671: Friedrich Härtl [ERGÄNZUNG]

Bereits am 23.07.2019 veröffentlichte ich das Schicksal von Friedrich Härtl, genannt Friedel. Nun konnte ich ein weiteres Dokument zu Friedrich Härtl erwerben: die Trauerrede, die von von Pfarrer Wagner in seiner Heimat, Schwarzach in Niederbayern, gehalten wurde.

Der Landwirt und Tagelöhner Friedrich Härtl wurde am 06.05.1888 geboren und stammte aus Lindforst, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. 1910 stirbt seine Mutter und er übernimmt er im Alter von 22 Jahren den elterlichen Bauernhof, den er fortan gemeinsam mit seiner Schwester Sophie bewirtschaftete. Statt zu heiraten, sparte er und versuchte den Bauernhof schuldenfrei zu bekommen.

Am 14.03.1915 wurde Friedrich Härtl in die 3. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingezogen. Er wurde schnell ausgebildet, denn schon im Juni 1915 wurde sein Regiment an die Front gezogen und er kämpfte von Juni 1915 bis August 1916 an der Somme. Am 15.08.1915 wurde sein Regiment nach Russland verlegt, dann nach Galizien, dann nach Lothringen und schließlich nach Siebenbürgen in Rumänien. Hier sollte er fallen. Am 08.11.1916 fiel er bei einem Gefecht auf der Höhe 1141 bei Hagotöalja im Alter von 28 Jahren in Siebenbürgen in Rumänien durch einen Kopfschuss. Man begrub ihn unmittelbar auf dieser Höhe.

Eine Grablage ist wie bei vielen Gefallenen in Osteuropa nicht bekannt.
Hier erst Bilder des neuen Dokuments – gefolgt vom Sterbebild:

Trauerrede für Friedrich Härtl
Der Text der Predikt
Rückseite der Trauerpredikt für Friedrich Härtl

 

 

Der theoretische Weg von Friedrich Härtl von seinem Heimatort zu seiner Sterberegion: