Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.578: Sebastian Strauß

Der Soldat Sebastian Strauß wurde am 21.05.1882 in Bad Kohlgrub und war Fabrikarbeiter in Schongau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er im Gefecht leicht verwundet. Am 12.09.1915 fiel er dann im Alter von 33 Jahren.

Die Lage des Grabes von Sebastian Strauß ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine, wenn sie geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Landsturmmann Konrad Deinböck, gefallen am 07.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 320;
  • Ersatz-Reservist Wendelin Baur, gefallen am 12.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 4, Grab 160;
  • Landsturmmann Franz Assinger, gefallen am 14.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Andreas Völkl, gefallen am 13.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 134;
  • Unteroffizier Jakob Hartmann, gefallen am 06.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 118.

 

Sterbebild von Sebastian Strauß
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Strauß

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.295: Ludwig Emmer

Der Soldat Ludwig Emmer stammte aus Stefanskirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ampfing, und war der Sohn eines Gastwirts. Er arbeitete als Rentsamtsassistent in Schongau. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.06.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras (Schlacht an der Lorettohöhe) im Alter von 29 Jahren bei Roclincourt.

Man begrub Ludwig Emmer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Stefanskirchen gedenkt Ludwig Emmer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ampfing-stefanskirchen_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Emmer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Emmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 270: Johann Bussjäger

Der Messungsgehilfe Johann Bussjäger wurde am 24.09.1883 in Uffingen geboren und arbeitete in Schongau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinengewehr-Kompagnie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als  Wehrmann (Sterbebild gibt irrtümlich 3. Infanterie-Regiment an, Verlustlisten und Volksbund geben jedoch 2. Landwehr-Infanterie-Regiment an).

Am 19.08.1915 (Volksbund und Verlustlisten geben 18.08.1915 an) stirbt Johann Bussjäger nach einem Kopfschuss im Alter von 31 Jahren im Bürgerspital Straßburg (französisch: Strasbourg)

Das Grab von Johann Bussjäger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg, Block 5, Grab 135.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Bussjäger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schongau_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Bussjäger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Bussjäger

 

Der theoretische Weg von Johann Bussjäger von seinem Geburtsort über seinen Arbeitsort zu seinem Sterbeort und Grab: