Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.997: Heinrich Kummer

Der Soldat Heinrich Kummer wurde am 15.07.1897 in der bayerischen Gemeinde Tüßling geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der Maschinengewehr-Abteilung 248. Am 28.09.1918 verstarb er im Alter von 21 Jahren in einem Lazarett in Mazedonien.

Die Lage des Grabes von Heinrich Kummer war nicht zu ermitteln.

Noch heute gedenkt man in seiner Heimatgemeinde Tüssling Heinrich Kummer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/tuessling_1870-71_wk1u2_bay.htm 

Sterbebild von Heinrich Kummer
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Kummer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.976: Johann Haselsberger

Der Soldat Johann Haselsberger wurde am 24.11.1897 in Willing als Sohn eines Kleinbauern (Gütler) geboren. Willing ist ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.06.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Oise und Marne durch Gasvergiftung. Dies war ein besonders grausamer Tod, denn er war, wie es bei Gasvergiftungen häufig vorkam, nicht sofort tot, sondern litt erst noch einige Tage unter den Folgen des Gases, dass er bei Saconin-et-Breuil in der Nähe von Soissons eingeatmet hatte.

Die Lage des Grabes von Johann Haselsberger ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Haselsberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Haselsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.961: Xaver Huber

Der Soldat Xaver Huber stammte aus Forst, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Moosthenning, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie  des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Lothringen durch Granatverwundung.

Man begrub Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

Sterbebild von Xaver Huber
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.955: Leonhard Holzhammer

Der Soldat Leonhard Holzhammer wurde am 02.05.1895 geboren und stammte aus Mörmoosen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tüßling, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 01.06.1918 wurde er während der Verfolgungskämpfe zwischen Oise, Aisne und über die Vesle bis zur Marne im Alter von 23 Jahren nach 31 Monaten Kriegsdienst getötet. Er erhielt bei der Erstürmung des Courmontwaldes westlich von Reims einen Unterleibschuss, durch den er fiel.

Über den Todestag und die Todesumstände von Leonhard Holzhammer berichtet die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Die Erstürmung des Courmontwaldes 01.06.1918

In den Morgenstunden des 01.06. tritt das Regiment befehlsgemäß zum Angriff an. Die vorderen Wellen werden aber alsbald vom völlig unerschütterten Feind durch heftiges Infanterie- und Maschinengewehrfeuer zu Boden gezwungen. Der Regimentskommandeur stellt daher zunächst das weitere Vorgehen ein und befiehlt Eingraben in den erreichten Linien. Aus dieser Stellung wird mit Tagesanbruch die eingehende Erkundung des Vorgeländes weiter fortgesetzt. Es ergibt sich, dass das rechte Anschluss-Regiment, 27. Infanterie-Regiment, erst den Höhenrücken ostwärts Romigny erreicht hat, dass ferner die linke Anschlussdivision, 232. Reserve-Division, noch nicht vorgekommen ist. Das Regiment erhält aus ostwärtiger Richtung, insbesondere vom Höhenrücken nördlich Cambrecy her, heftiges Flankenfeuer.

Das feindliche Artilleriefeuer, unterstützt durch feindliche Erkundungsflugzeuge, liegt im Laufe des Vormittags des 01.06. mit sich steigernder Heftigkeit auf dem vom Regiment erreichten, fast deckungslosen Gelände. Die Verluste sind erheblich, insbesondere beim linken Flügelbataillon. Die Lage für das Regiment ist wenig beneidenswert und erfordert seitens der Führung besondere Aufmerksamkeit.

Gegen 12 Uhr mittag trifft Divisions-Befehl ein, wonach der Angriff nach ½ stündiger Artillerie-Vorbereitung fortzusetzen ist. Die hierzu erforderlichen Befehle sind eben ausgegeben. Da setzt gegen 2 Uhr nachmittags ein das bisherige weit übersteigendes, heftiges Trommelfeuer der feindlichen Artillerie auf unsere Stellung, auf Ville en Tardenois, wo sich der Divisions- und Brigade-Stab inzwischen eingefunden hat, sowie auf das Rückengelände ein. Die hiedurch verursachten schweren Verluste scheinen eine Fortsetzung des Angriffs vorerst nicht mehr zu ermöglichen.

Eine Lage schlägt in der Regiments-Befehlsstelle ein, verwundet den Regiments-Kommandeur und den Führer des Reserve-Bataillons, Hauptmann von Kuepach, tötet mehrere Leute des Stabes. Die Lage steht auf des Messers Schneide.

Da eilt der Regiments-Kommandeur, noch blutüberströmt und nur mit Notverband versehen, in die vordere Linie, ihm schließt sich der 1. Generalstabsoffizier der Division, Hauptmann Pflaumer, an. Das persönliche, unerschreckene Beispiel des hochverehrten Führers wirkt beruhigend und belebend. Zudem beobachtet der Regiments-Kommandeur nunmehr, dass das durch Feuer wenig belästigte 27, Infanterie-Regiment eben zum Angriff ansetzt. Mit raschem Entschluss gibt er jetzt den Angriffsbefehl. I/26. hat sich im Anschluss an das 27. Infanterie-Regiment vorzuarbeiten, links davon geht III./26 anstelle des durch besonders schwere Verluste stark geschwächten II./26. vor. II./26. folgte als Regiments-Reserve hinter dem linken Flügel des Regiments. Die Begleitbatterie ist infolge starker Verluste an Mann und Pferd nicht mehr verwendungsfähig.

Und schon geht das Regiment, vorgerissen durch das hervorragende persönliche Beispiel seines Kommandeurs, in unaufhaltsamem Angriff gegen die sich zäh verteidigenden Senegalneger vor und gewinnt zunächst mit den westlichen Teilen des Regiments den Courmontwald. Bald ist der Feind geworfen und in unerbittlichem Nachstoß im Kampf gegen zahlreiche versteckte Maschinengewehr-Nester und Baumschützen der Südrand des Waldes erreicht.

Hier ordnet der Regiments-Kommandeur persönlich die im Waldkampf stark durcheinander gekommenen Verbände. I./26 steht mit Front nach Süden und Südosten, anschließend daran übernimmt II. Bataillon ostwärts der Straße Ville-en-Tardenois – Boujacourt die Sicherung gegen die vom Feind noch stark besetzte Höhe nördlich Boujacourt. III. Bataillon wird als Regimentsreserve zunächst hinter dem I./26 bereitgestellt. Der Courmontwald wird von feindlicher Artillerie dauernd unter heftigem Artillerie-Feuer gehalten.

Ein blutiger Kampftag geht zur Neige. Das Regiment hat die schwierigen Kampfverhältnisse des westlichen Kriegsschauplatzes gleich beim ersten Einsatz in vollstem Umfange zu kosten bekommen. Die Verluste sind erheblich, namentlich auch die Ausfälle an Führern. Aber es zeigt sich, dass die Ausbildungszeit im Osten nicht vergeblich war. Führer und Mann haben sich den schweren Anforderungen voll gewachsen gezeigt.“

 

Sterbebild von Leonhard Holzhammer
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Holzhammer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.954: Conrad Aretz

Der Soldat Conrad Aretz wurde am 24.12.1896 in Allrath geboren, einem Dorf der Stadt Grevenbroich im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 29. Infanterie-Regiments. Am 25.02.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Kämpfe an der oberen StyrStochod in der heutigen Ukraine.

Die Lage des Grabes von Conrad Aretz ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Allrath gedenkt Conrad Aretz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/grevenbroich-allrath_wk1u2_nrw.htm

Sterbebild von Conrad Aretz
Rückseite des Sterbebildes von Conrad Aretz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.914: Mathias Huber

Der Soldat Mathias Huber stammte aus Lichtenhaag, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Häuslers). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er latut Sterbebild als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Nach Angaben des Volksbundes war er Kavallerist. Diese Angabe wird bestätigt durch die Verlustlisten, nach denen er im unberittenen Schützenzug des 1. bayerischen Reserve-Kavallerie-Regiments kämpfte. Er wurde mit dem bayerischen Mitlitär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.10.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung bei Colligis im Alter von 23 Jahren an der Aisne.

Man begrub Joseph Ringlstetter auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in Block 1, Grab 2.136.

Seine Heimatgemeinde Lichtenhaag gedenkt Joseph Ringlstetter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/gerzen-lichtenhaag_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Ringlstetter
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Ringlstetter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.828: Xaver Obermeier

Der Soldat Xaver Obermeier wurde am 28.05.1895 in der bayerischen Stadt Bogen geboren. Seit Vater war der Posthalters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer 2. Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Preux vor Arras durch Granatschuss.

Man begrub Xaver Obermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

http://www.denkmalprojekt.org/2012/bogen_lk-straubing-bogen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Xaver Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Obermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.822: Josef Egger

Der Soldat Josef Egger stammte aus Lupperting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer Maschinengewehr-Kompanie. Am 22.01.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch schwere Verwundung.

Der Sterbeort und die Lages des Grabes von Josef Egger sind unbekannt.

Sterbebild von Josef Egger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Egger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.812: Bernhard Bibinger

Der Soldat Bernhard Bibinger stammte aus Unterflossing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Polling, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 2. Kompanie der 3. bayerischen Maschinengewehr-Schützenabteilung. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 22.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei St. Léger.

Man begrub Bernhard Bibinger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Unterflossing Bernhard Bibinger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/polling-oberflossing_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Bernhard Bibinger
Rückseite des Sterbebildes von Bernhard Bibinger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.560: Georg Duschl

Der Soldat Georg Duschl wurde am 10.01.1916 in Sondorf in der bayerischen Gemeinde Hunding als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 19.05.1942 fiel er im Alter von 26 Jahren an der Ostfront bei Kapkany, einem Ortsteil der ukrainischen Stadt Kertsch.

Man begrub Georg Duschl auf dem Soldatenfriehdof Sewastopol – Gontscharnoje in Block 10, Reihe 18, Grab 1.376.

Sterbebild von Georg Duschl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Duschl