Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.021: Englbert Kneitl

Der Wachtmeister Englbert Kneitl wurde am 04.11.1900 in Reisdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schweitenkirchen, als Sohn eines Landwirts geboren. Am 12.04.1944 verstarb er im Alter von 43 Jahren auf dem Hauptverbandsplatz Busk in der Ukraine nach einer schweren Verwundung, die er sich am 06.04.1944 zugezogen hatte.

Die sterblichen Überreste von Englbert Kneitl ruhen auf einem Friedhof bei Busk in der Ukraine.

Sterbebild von Englbert Kneitl
Rückseite des Sterbebildes von Englbert Kneitl

Der theoretische Weg von Englbert Kneitl von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 819: Sebastian Katzenbogen

Der Bauerssohn Sebastian Katzenbogen wurde am 20.07.1887 in Hirschhausen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schweitenkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 05.09.1914 wurde er im Alter von 27 Jahren bei Einville schwer verwundet und galt als vermisst. Später stellte sich heraus, dass er verstorben war.

Offiziell ist keine Grablage für Sebastian Katzenbogen bekannt. Er könnte jedoch als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben sein. Ich stütze meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der 6. Kompanie, die in am gleichen Tag fielen und dort beigesetzt wurden. Es sind die u. a. 

  • Infanterist Joachim Birnbeck, gefallen am 05.09.1914 bei Einville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab,
  • Wehrmann Anton Schuhbäck, gefallen am 05.09.1914 bei Einville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab,
  • Infanterist Alois Eder, gefallen am 06.09.1914 bei Arracourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab,

 

Sterbebild von Sebastian Katzenbogen
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Katzenbogen

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 223: Wendelin Krapf

Der Schuhmacherssohn Wendelin Krapf wurde in Sünzhausen (Schweitenkirchen) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments. Im November 1914 wird Wendelin Krapf als leicht verwundet gemeldet. Fast ein Jahr später korrigiert das Heer sich und meldet ihn zusätzlich als vermisst. Im Januar 1917 wird dann bekannt gegeben, dass er bereits am 20.09.1914  bei Hattonville gefallen war.

Die sterblichen Überreste von Wendelin Krapf ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in einem Massengrab. Thiaucourt-Regniéville ist einer der größten Soldatenfriedhöfe Frankreichs.

 

Vorderseite des Sterbebildes von Wendelin Krapf
Rückseite des Sterbebildes von Wendelin Krapf

Der theoretische Weg von Wendelin Krapf von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: