Sonderbeitrag: Gerichtsreferendar August Metz

Der Soldat August Metz stammte aus der hessischen Stadt Nidda und lebte in Metz. Er war Gerichtsreferendar. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 11. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 10.09.1914 wurde er schwer verwundet und geriet in Kriegsgefangenschaft. Dort starb er im Alter von 23 Jahren. Er wurde ein Opfer der Schlacht an der Marne.

Die Lage des Grabes von August Metz ist unbekannt.

In seiner Heimatstadt Nidda gedenkt man August Metz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/nidda_lk-wetterau_wk1_wk2_hs.html

Die Todesanzeige der C. C. Starkenburgia für August Metz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.883: Karl Gillmeier

Der Soldat Karl Gillmeier stammte aus Kröhstorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eichendorf, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldner). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.05.1915 wurde er während der Frühjahrsschlacht bei La Bassée und Arras bei Neuvill schwer verwundet. Am 30.05.1915 (Reghimentsgeschichte, Volksbund und Verlustlisten: 29.05.1915) verstarb er im Alter von 24 Jahren bei Tournai an seinen Wunden.

Über den Tag seiner schweren Verwundung berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 13.05. traten keine entscheidenden Ereignisse ein. Der infanteristische Druck schien nachzulassen, die Hochspannung gelöst. Dafür wurde aber die Wut der feindlichen Artillerie mit ihrem Sperrfeuer auf alle wichtigen Kreuzungspunkte immer unerträglicher, hauptsächlich für die Gruppe am Bismarck-Haus, die mangels genügender Deckung nahezu schutzlos dem Granat- und Schrapnellhagel preisgegeben war. Auch die 4. Kompanie, die sich im Tsingtau-Weg vorgearbeitet hatte, hatte schweren Stand: der felsige Boden erschwerte das Eingraben; nur durch Sperren waren ihre beiden Flügel vom Feinde getrennt. Auch dieser arbeitete hier fleißig; wo er aber den Kopf aus dem Graben oder der Sappe streckte, wurde er abgeschossen.“

Man begrub Karl Gillmeier auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 14, Grab 892.

Seine Heimatgemeinde Köhstorf gedenkt Karl Gillmeier noch heute auf einem Denkmal http://www.denkmalprojekt.org/2011/eichendorf-kroehstorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Gillmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Gillmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.879: Johann Nepomuk Buchleitner

Der Soldat Johann Nepomuk Buchleitner wurde am 07.01.1889 in der bayerischen Gemeinde Girching als Sohn eines Metzgermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 5. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Auszeichnung für 9jährigen Militärdienst ausgezeichnet. Am 14.11.1918 verstarb er nachdem er bei einem Unfall schwer verwundet worden war im Alter von 29 Jahren. Er hatte 52 Monate Kriegsdienst geleistet.

Man begrub Johann Nepomuk Neumann auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Nepomuk Buchleitner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nepomuk Buchleitner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.878: Johann Regler

Der Soldat Johann Regler wurde am 14.06.1891 in Hirnstetten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kipfenberg, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 14. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern  ausgezeichnet. Im Juli 1918 wurde er in Frankreich im Oberelsass schwer verwundet. Am 14.06.1918 (Verlustliste: 15.08.1918) verstarb er an seinen Wunden im Alter von 27 Jahren in Marburg im heutigen Bundesland Hessen.

Offiziell ist für Johann Regler keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf eine Friedhof in Marburg im militärischen Bereich begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Seine Heimatgemeinde Hirnstetten gedenkt Johann Regler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/hirnstetten_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Regler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Regler

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.857: Philipp Brandl

Der Soldat Philipp Brandl stammte aus Laufing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning, und war der Sohn eines Landwirts. Er arbeitete als Postbediensteter in Potsdam. Im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 4. Kompanie des 174. preußischen Infanterie-Regiments. Mitte 1917 wurde er schwer verwundet und starb an dieser Verwundung am 16.06.1921 im heutigen Belarus im Alter von 32Jahren.

Er wurde sicherlich auf einem Friedhof in Potsdam begraben. Sein Grab dürfte nicht mehr existieren.

Sterbebild von Philipp Brandl
Rückseite des Sterbebildes von Philipp Brandl

Sonderbeitrag: Karl Predeck

Heute ist der 110. Todestag von Karl Predeck. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der Haubitzen-Batterie des 5. Sturm-Bataillon Rohr. Am 07.03.1916 starb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun bei Mogeville im Lazarett Reserve-Kompanie 19.

Man begrub Karl Predeck zunächst auf dem Friedhof von Mogeville, später bettete man ihn auf de Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 2, Grab 28 um.

Das Grab von Karl Predeck auf dem Friedhof von Mogeville – im Hintergrund das abgeschossene Christusbild

Sonderbeitrag: Ernst Paulus

Der Soldat Ernst Paulus stammte aus Zürich (Schweiz). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 399. bayerischn Fußartillerie-Batterie. Am 06.08.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren, nachdem er zuvor am 05.08.1916 während der Kämpfe in den Vogesen schwer verwundet worden war.

Man begrub Ernst Paulus auf dem Soldatenfriedhof Bisping in Grab 41. Ich konnte dieser Tage sein Grab besuchen. Ein Foto des Grabes findet man unten auf dieser Seite.

Im Münchner Stadtteil Thalkirchen gedenkt man Ernst Paulus noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/thalkirchen-st-maria_stadt-muenchen_wk1_bay.html

Die Todesanzeige für Ernst Paulus
Das Grab des Soldaten Ernst auf dem Soldatenfriedhof Bisping

Sonderbeitrag: Major Adolph Rechtern [1870/71]

Der Soldat Adolph Ludwig Rechtern wurde am 18.07.1823 geboren und stammte aus Holtorf in Hannover. Im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 kämpfte er als Major und Kommandeur des 2. Bataillons des 24. Infanterie-Regiments.  Er wurde am 16.08.1870 bei Vionville schwer verwundet und starb an seinen Wunden am 17.08.1870 im Lazarett Tronville.

Man begrub Adolph Rechtern auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte.

In Neurupin in Brandenburg gedenkt man Major Adolph Rechtern noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/neuruppin-museum_lk-ostprignitz-ruppin_1864-71_brb.html

Das Grab von Adolph Rechtern und Hermann Hugo auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte

Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Curt Neumann

Der Soldat Curt Neumann wurde am 01.03.1889 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Eisenbahnpraktikant. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger Gefreiter in der 9. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 03.09.1914 verstarb er im Alter von 25 Jahren in der Chirurgischen Klinik der Universität Gießen, nachdem er zuvor im Kamf  schwer verwundet worden war.

Man begrub Curt Neumann auf dem Neuen Friedhof in Gießen in Block 2, Reihe E, Grab 1.

Die Todesanzeige für Curt Neumann im Gießener Anzeiger vom 03.10.1914

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.814: Josef Vogl

Der Soldat Josef Vogl wurde am 09.01.1878 geboren, lebte in Röhrmoss, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchanschöring, und war Tagelöhner in der Kuranstalt Bad Adelholzen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Anfang April 1917 wurde er schwer verwundet und verstarb am 12.04.1917 im Alter von 39 Jahren in der Nähe von Bailleul bei Arras.

Man begrub Josef Vogl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 655.

Sterbebild von Josef Vogl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Vogl