Der Soldat Franz Paul Degele stammte aus Vorderkehr, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub. Er war Landwirt. Am 20.08.1917 verstarb er im Alter von 42 Jahren an einer schweren Krankheit.
Er verstarb vermutlich in der Heimat und wurde im Dorf begraben. Sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Sterbebild von Franz Paul DegeleRückseite des Sterbebildes von Franz Paul Degele
Der Soldat Josef Bernhart stammte aus Maisenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts (Hitzenthalersohn). Am 23.06.1919 verstarb er im Alter von 44 Jahren an einer schweren Krankheit.
Sterbebild von Josef BernhartRückseite des Sterbebildes von Josef Bernhart
Der Soldat Martin Schneckenpointner stammte aus Zell, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Waging am See, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Im Oktober 1914 wird er zu den Fahnen gerufen und wird gleich zu Beginn schwer verwundet. Am 31.07.1918 verstarb er im Alter von 41 Jahren im Reserve-Lazarett Würzburg an einer schweren Krankheit.
Die Lages des Grabes von Martin Schneckenpointner ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf einem Friedhof in Würzburg beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.
Sterbebild von Martin SchneckenpointnerRückseite des Sterbebildes von Martin Schneckenpointner
Der Soldat Simon Kufner stammte aus Weißenregen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Kötzing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 05.01.1919 verstarb er im Alter von 22 Jahren längerer schwerer Krankheit, die er sich im Kriegseinsatz zugezogen hatte.
Der österreichische Soldat Johann Giger stammte aus Englschärding, heute ein Ortsteil der oberösterreichischen Gemeinde Pischelsdorf am Engeldorf, und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg diente er in einer Gebirgs-Haubitzen-Batterie. Am 06.11.1918 verstarb er im Alter von 38 Jahren nach schwerer Krankheit in Kundl in Tirol, wo er auch begraben wurde.
Der Unteroffizier Johann Schoppengerd wurde am 02.10.1886 in Neuenkirchen im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 146. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 06.10.1916 verstarb er im Alter von 30 Jahren im Vereinslazarett Neuenkirchen nach einer schweren Krankheit. Erdürfte in Neuenkirchen begraben sein und sein Grab dürfte auch heute noch existieren.
Der Armierungssoldat Georg Aigner wurde am 16.04.1873 in Kattenberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem Landsturm-Bataillon. Am 14.02.1917 verstarb er im Alter von 43 Jahren im Lazarett Saarburg nach 8 tägiger schwere Krankheit.
Man begrub Georg Aigner auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 845.
Sterbebild von Georg AignerRückseite des Sterbebildes von Georg Aigner
Der Landsturmmann Bartholomäus Sax wurde am 24.08.1888 in Oberharrer, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, als Sohn des Oberharrerbauers geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Landsturm-Infanterie-Regiment. Am 05.09.1917 verstarb er im Alter von 29 Jahren nach fünfwöchentlicher schwerer Krankheit in Hof (Saale)
Man begrub Bartholomäus Sax auf dem Friedhof an der Plauener Straße in Hof (Saale) in Reihe 14 A, Grab 54. Sein Grab dürfte noch heute existieren.
Sterbebild von Bartholomäus SaxRückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Sax
Der Soldat Peter Burgießer stammte aus Grassau und war der Pflegesohn einer Familie Kleinschwärzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. österreichischen Gebirgs-Artillerie-Abteilung als Zugführer. Er wurde mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse, mit der bronzenen Tapferkeitsmedaille, mit dem Kral-Truppenkreuz und mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 21.11.1918 verstarb er im Alter von 25 auf dem Fußmarsch in die Heimat an einer schweren Krankheit.
Die Grablage von Peter Burgießer ist unbekannt.
Sterbebild von Peter BurgießerRückseite des Sterbebildes von Peter Burgießer
Der Soldat Johann Auer wurde am 24.06.1882 in Saaldorf geboren und lebte als Straßenwärter in Friedelreut, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen (Salzach). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 15.01.1917 verstarb er er im Alter von 34 Jahren an einer schweren Krankheit während der Kämpfe bei Saillisel in Nordfrankreich um die Somme.
Offiziell ist keine Lage des Grabes von Johann Auer bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie andere Gefallene 1917 bei Saillisel, auf dem Soldatenfriedhof Maissemy anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist, u. a. wie
Ersatz-Reservist Michael Eberhardt, gefallen am 08.01.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 5 Grab 248.
Sterbebild von Johann AuerRückseite des Sterbebildes von Johann Auer