Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.940: Martin Erhard

Der Soldat Martin Erhard wurde am 21.10.1894 in der bayerischen Gemeinde Bad Kohlgrub als Sohn eines Tagelöhners geboren.  Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst als Infanterist in der 1. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Nach schwerer Verwundung 1916 wechselte er in ein anderen Regiment eventuell in des 15. bayerische Reserve-Infanterie-Regiment. Am12.04.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei bei Chevreux.

Man begrub Martin Peter auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Bad Kohlgrub Martin Erhard auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bad-kohlgrub_kirche_lk-garmisch-partenkirchen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Martin Erhard
Rückseite des Sterbebildes von Martin Erhard

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.939: Jakob Lober

Der Soldat Jakob Lober wurde am 03.04.1886 in Pfaffenreuth geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pressath, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat im 4. bayerischen Pionier-Bataillon. Am 05.02.1918 fiel er im Alter von 31 Jahren durch schwere Verwundung.

Die Lage des Grabes von Jakob Lober ist unbekannt. Mangels Datenmaterial kann ich auch keine Vermutung äußern.

Sterbebild von Jakob Lober
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Lober

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.930: Joseph Kiesel

Der Soldat Joseph Kiesel wurde am 28.07.1888 in Greith geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dietmannsried. Im Ersten Weltkrieg diente er im 9. bayerischen Feldartillerie-Regiment. Am 26.08.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 27 Jahren in München.

Die Lage des Grabes von Joseph Kiesel ist unbekannt.

Sterbebild von Joseph Kiesel
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Kiesel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.911: Karl Maischberger

Der Soldat Karl Maischberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Dinkelscherben und war Praktikant in einer Brauerei. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.11.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren in Vimy bei Arras durch schwere Verwundung.

Man begrub Karl Maischberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Todesanzeige von Karl Maischberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.891: Johann Ratzenböck

Der Soldat Johann Ratzenböck wurde am 15.02.1894 in Gergweis geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 16.08.1917 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 23 Jahren in einem Lazarett in der rumänischen Stadt Focsani.

Offiziell ist für Johann Ratzenböck keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Focsani begraben wurde.

Sterbebild von Johann Ratzenböck
Rückseite des Sterbebildes von Johann Ratzenböck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.873: Georg Schneider

Der Soldat Georg Schneider stammte aus Oberwald, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen, und war Dienstknecht (beim Stadler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.04.1917 fiel er im Alter von 37 Jahren durch eine schwere Verwundung bei Arras auf den Höhen von Vimy, westlich Bailleul.

Man begrub Georg Schneider auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 253.

Seine Heimatgemeinde Taufkirchen gedenkt Georg Schneider noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/taufkirchen2_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Schneider
Rückseite des Sterbebildes von Georg Schneider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.865: Eduard Wagner

Der Soldat Eduard Wagner wurde am 24.08.1898 in der bayerischen Stadt Straubing geboren und war Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 09.08.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe bei Reims im Alter von 19 Jahren im Bezirkskrankenhaus Tuttlingen.

Eduard Wagner dürfte auf einem lokalen Friedhof in Tuttlingen im militärischen Bereich begraben worden sein. Sein Grab existiert sicher heute noch.

Sterbebild von Eduard Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Eduard Wagner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.831: Franz Xaver Gisser

Der Soldat Franz Xaver Gisser wurde am 13.11.1892 in Maisenberg geboren, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg und war der Sohn eines Landwirts (Berghuber) und Bürgermeisters. Er lebte zuletzt in Fünfleiten. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vize-Feldwebel in der Minenwerfer-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er war angehender Offizier (Offiziersaspirant). Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Gleich zu Kriegsbeginn wurde er am Fuß leicht verwundet. Am 06.10.1918, nach 50 Monate Kriegsdienst, verstarb er nach einer schweren Verwundung, einem Rückenschuss, im Alter von 26 Jahren im Lazarett Turene. Er wurde bei der Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas tödlich verwundet.

Man begrub Franz Xaver Gisser auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 1.607.

Sterbebild von Franz Xaver Gisser
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Gisser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.822: Josef Egger

Der Soldat Josef Egger stammte aus Lupperting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer Maschinengewehr-Kompanie. Am 22.01.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch schwere Verwundung.

Der Sterbeort und die Lages des Grabes von Josef Egger sind unbekannt.

Sterbebild von Josef Egger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Egger

Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Ludwig Bamberger

Der Soldat Ludwig Bamberger wurde am 15.05.1892 in Muschenheim geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Lich. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 (Verlustliste: 06.09.1914) verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 22 Jahren in einem Feldlazarett in Belgien. Ludwig Bamberger war Jude.

Die Lage des Grabes von Ludwig Bamberger ist unbekannt.

Die Todesanzeige für Ludwig Bamberger im Gießener Anzeiger vom 28.09.1914