Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.600: Josef Wanninger

Der Schütze Josef Wanninger wurde am 04.10.1898 in Liebhof geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kollnburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1918 starb er im Alter von 20 Jahren an einer schweren Verwundung, die er sich vor Verdun bei Dannevaux zugezogen hatte.

Offiziell ist für Josef Wanninger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. 

  • Infanterist Adam Schilling, gefallen am 26.09.1918 im Wald von Sivry, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Johann Waldherr, gefallen am 30.09.1918, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in Block 8 Grab 45;
  • Schütze Georg Ellinger, gefallen am 26.09.1918 bei Hiloshes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Wanninger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Wanninger

SONDERBEITRAG: Die Männer des Ersten Weltkriegs: Paul Kraft

Während eines sehr schönen Spaziergangs mit meiner Freundin ❤ auf dem Bornheimer Friedhof stieß ich auf das Grab des im Ersten Weltkrieges gefallenen Soldaten Paul Kraft. Hier meine Rechercheergebnisse zu seinem Schicksal:

Der Soldat Paul (Emil Karl) Kraft wurde am 13.12.1880 in Frankfurt am Main geboren und war Fabrikant von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel in der 3. Kompanie des 81. Infanterie-Regiments. Nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen an der Somme (Frankreich) bei RoyeAndechy verstarb er am  30.07.1915 im Alter von 34 Jahren im Lazarett Nesle.

Man begrub Paul Kraft zunächst im militärischen Bereich des Frankfurter Hauptfriedhofes, am 12.9.1946 bettete man ihn jedoch in das Familiengrab auf dem zivilen Friedhof in Frankfurt-Bornheim um. Dort ruhen seine Gebeine noch heute.

Das Grab von Paul Kraft auf dem Friedhof Frankfurt – Bornheim

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.533: Hans Buchwinkler

Der Sergant Hans Buchwinkler stammte aus Salzburghofen in Oberbayern und war ein Bahnverlader in Freilassing bevor er im Ersten Weltkrieg in die 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments einberufen wurde. Am 02.08.1918 verstarb er nach vier Jahren Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Hans Buchwinkler auf dem Soldatenfriedhof Montaigu I in Block 3, Grab 192.

Seine Heimatgemeinde Freilassing gedenkt Hans Buchwinkler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/freilassing_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Hans Buchwinkler
Rückseite des Sterbebildes von Hans Buchwinkler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.518: Josef Podany

Der Landsturmmann Josef Podany wurde am 13.11.1880 in Todtnau im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 114. Infanterie-Regiments. Am 07.08.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe in der Champagne im Alter von 35 Jahren im Lazarett in Vouziers.

Man begrub Josef Podany auf dem Soldatenfriedhof Vouziers in Block 2, Grab 194.

Seine Heimatgemeinde Todtnau gedenkt Josef Podany noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/todtnau_wk1_bw.htm

Sterbebild von Josef Podany
Rückseite des Sterbebildes von Josef Podany

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.514: Martin Mayer

Der Infanterist Martin Mayer stammte aus Laiming, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde bei Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Lazarett Münster im Ober-Elsass an einer schweren Verwundung während der Schlacht bei Münster.

Man begrub Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Münster in Block 2, Grab 41.

Seine Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt Martin Mayer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Martin Mayer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.462: Josef Deindl

Der Landwehrmann Josef Deindl stammte aus der bayerischen Gemeinde Nußdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren durch eine schwere Verwundung bei Chuignes (Somme).

Josef Deindl wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beerdigt.

Sterbebild von Josef Deindl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Deindl

Der theoretische Weg von Josef Deindl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.413: Ignaz Kainz

Der Landsturmmann Ignaz Kainz wurde am 12.07.1891 in Oberübermoos (Schreibfehler auf Sterbebild) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfaffing, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie eines Armierungsbataillons. Am 28.04.1917 verstarb er im Alter von 25 Jahren nach schwerer Verwundung in einem Feldlazarett.

Man begrub Ignaz Kainz (bei Volksbund „Ignatz“) auf dem Soldatenfriedhof Laon-„Champ de Manoeuvre“ in Block 3, Grab 494.

Sterbebild von Ignaz Kainz
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Kainz

Der theoretische Weg von Ignaz Kainz von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.406: Franz Helminger

Der Tragetierführer Franz Helminger stammte aus Hagenau, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ainring, und war der Sohn eines Gutspächters. Am 26.10.1918 verstarb er im Alter von 18 Jahren in Frankreich an einer schweren Verwundung.

Man begrub Franz Helminger auf dem Soldatenfriedhof Frasnoy in Block 1, Grab 130.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Feldkirchen Franz Helminger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/feldkirchen_ainring_bay.htm

Sterbebild von Franz Helminger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Helminger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.380: Johann Schwankner

Johann Schwankner stammte aus Hör, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons Am 24.06.1916 verstarb er im Alter von 27 Jahren in einem Fledlazarett an einer schweren Verwundung während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Johann Schwankner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 6, Grab 62.

Sterbebild von Johann Schwankner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schwankner

Der theoretische Weg von Johann Schwankner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.325: Thomas Kienle

Der Obergefreite Thomas Kienle wurde am 17.08.1906 in Brunnhof geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Grenadier-Regiment. Er wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen, dem Infanterie-Sturmabzeichen in Silber und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 28.03.1945 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 38 Jahren im Reserve-Lazarett in Reinbeck bei Hamburg.

Man begrub Thomas Kienle auf dem Friedhof Reinbek in Reihe 5, Grab 55.

 

Sterbebild von Thomas Kienle
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Kienle

Der theoretische Weg von Thomas Kienle von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: