Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 465: Johann Peter Böhm

Der Unteroffizier Johann Peter Böhm wurde am 09.02.1889 in Kirchenthumbach geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments und wird mit dem Eisernen Kreuz und dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.01.1917 27 fiel er während der Kämpfe an der Somme durch Granatschuss.

Begraben wurde Johann Peter Böhm auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 6, Grab 966.

Sterbebild von Johann Peter Böhm
Rückseite des Sterbebildes von Johann Peter Böhm

 

Der theoretische Weg von Johann Böhm von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 462: Karl Hartung

Der Bürgermeistersohn Karl Hartung wurde am 05.07.1890 in Frankenhofen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Kaltental in Schwaben. geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Armierungssoldat in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Armierungs-Bataillon. Am 16.07.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren an der Somme.

Dem Volksbund ist keine Grablage für Karl Hartung bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Gefallene seiner Kompanie, die in dem Zeitraum des Todes Karl Hartungs verstarben, wurden dort so beigesetzt. Hier zwei Beispiele:

  • Pionier Ludwig Eder, gefallen am 12.07.1916 bei Pozieres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt im Massengrab
  • Xaver Taufratshofer, gefallen am 12.07.1916 bei Pozieres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt im Massengrab
Sterbebild von Karl Hartung
Rückseite des Sterbebildes von Karl Hartung

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 448: Otto Hofmiller

Der Fähnrich Otto Hofmiller wurde am 10.10.1898 in Augsburg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am  04.04.1918 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Moreuil.

Begraben wurde Otto Hofmiller auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.

Sterbebild von Otto Hofmiller
Rückseite des Sterbebildes von Otto Hofmiller

 

Der theoretische Weg von Otto Hofmiller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 394: Vinzent Zehentbauer

Der Landsturmmann Vinzent Zehentbauer war Chauffeur in Landau an der Isar und lebte in Harburg, einem Ortsteil von Pilsting. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Garde-Reserve-Regiments. Am 02.09.1916 fiel er bei den Kämpfen an der Somme im Alter von 35 Jahren.

Das Grab von Vinzent Zehentbauer ist beim Volksbund nicht verzeichnet. Aufgrund meiner Recherchen gehe ich davon aus, dass die Gebeine von Vinzent Zehentbauer heute auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab begraben liegen. Andere Kameraden seiner Einheit, die in dem Zeitraum des Todes von Vinzent Zehentbauer fielen, wurden auch dort begraben. Im Einzelnen beziehe ich dabei auf das Schicksal von

  • Ernst Mahneke, Grenadier, gefallen am 03.09.1916, Soldatenfriedhof Montdidier, Block 1 Grab 1615
  • Wilhelm Schröder, Landsturmmann, gefallen am 08.09.1916, Soldatenfriedhof Montdidier, Block 3 Grab 9
Sterbebild von Vinzent Zehentbauer
Rückseite des Sterbebildes von Vinzent Zehentbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 364: Josef Altenweger

Der Infanterist Josef Altenweger stammte aus Rinkertsham, Ortsteil der Gemeinde Schnaitsee. Er war der Sohn des Bürgermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 3. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments. Am 22.04.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren.

Josef Altenweger wurde auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Josef Altenweger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Altenweger

 

Der theoretische Weg von Josef Altenweger von seiner Geburtsstadt zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 264: Georg Loidl

Georg Loidl war ein Bahnarbeiter aus Garst* in Oberbayern. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Infanterist beim 8. Infanterie-Regiment in der 11. Kompanie. Am 12.05.1915 fiel Georg Loidl im Alter von 23 Jahren bei Soyecourt an der Somme in Nordfrankreich.

Begraben wurde Georg Loidl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Loidl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Loidl


Anmerkung: Ich konnte trotz intensiver Recherchen nicht feststellen, wo dieser Ort lag bzw. liegt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 238: Franz Schubeck

Franz Schubeck stammte aus Litzelwalchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Nußdorf in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist beim 8. Reserve-Infanterie-Regiment in der 7. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von nur 21 Jahren bei Peronne an der Somme. Er wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof  Vermandovillers in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Franz Schuhbeck
Rückseite des Sterbebildes von Franz Schubeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 237: Simon Sojer

Simon Sojer war ein Hausbesitzer in Stein (Pfarrei St. Georgen), heute ein Ortsteil der Gemeinde Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.08.1916 fiel er bei der Schlacht an der Somme im Alter von 29 Jahren. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden.

Der Verbleib seines Leichnams ist heute unbekannt. Infolge der furchtbaren Folgen der Schlacht an der Somme ist dies auch kein Wunder. Wenn er während der Schlacht ordnungsgemäß auf einem Soldatenfriedhof begraben wurde, könnte dieser im Schlachtgetümmel zerstört/zerbombt worden sein. Selbst wenn seine Gebeine danach erneut gefunden worden sind, waren sie nicht mehr einer bestimmten Person zuordnbar. Die Gebeine könnten auch bei späteren Friedhofszusammenlegungen namenlos geblieben sein. Wahrscheinlich ruht er heute als Namenloser auf einem der zahllosen Soldatenfriedhöfe an der Somme.

In Frage könnten die Soldatenfriedhöfe RancourtMaissemy

Simon Sojer
Sterbebild von Simon Sojer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Sojer

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 213: Leonhard Bertl

Leonhard Bertl wurde am 06.09.1880 in Garmisch geboren und war Lohnkutschereibesitzer. Im Ersten Weltkrieg dienter er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.09.1916 wurde er bei Kämpfen bei Cléry-sur-Somme während der Schlacht an der Somme zunächst als vermisst gemeldet. Monate später stellte sich heraus, dass er durch einen Kopfschuss getötet worden war.

Die sterblichen Überreste von Leonhard Bertl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/garmisch-partk_1.htm

Ein Sohn Leonhard Bertls trug den gleichen Namen wie sein Vater und wurde 1916, also im Todesjahr seines Vaters geboren. Er fiel im Zweiten Weltkrieg: http://www.denkmalprojekt.org/2016/garmisch-partenkirchen%20-%20kriegergedaechtniskapelle.html

 

Rancourt Sterbebild von Leonhard Bertl (Vorderseite)

Der theoretische Weg von Leonhard Bertl

Sterbebild von Leonhard Bertl (Rückseite)

Der theoretische Weg von Leonhard Bertl von seiner Heimat zu seinem Sterbeort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 52: Josef Daschner

Josef Daschner wurde 13.01.1893 in Döbersing, einem Ortsteil von Weiding, geboren. Er diente als Gefreiter im Ersten Weltkrieg in der Maschinengewehr-Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.07.1916 wurde er bei Bazentin le Grand bei der Schlacht an der Somme getötet.

Die sterblichen Überreste Josef Daschners ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Fricourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Aham gedenkt seiner auf einem Denkmal, in das man auch seinen Namen eingetragen hat: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aham_wk1u2_bay.htm

Sterbebild_Josef_Daschner_v

Sterbebild_Josef_Daschner_h