Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.112: Josef Oberbauer

Der Reservist Josef Oberbauer stammte aus Peitzing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Buchbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lihons in Frankreich.

Man begrub Josef Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Oberbauer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Oberbauer

Der theoretische Weg von Josef Oberbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.103: Lambert Cremer

Der Reservist Lambert Cremer wurde am 16.06.1888 in Neundorf geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Sankt Vith in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien. Im Ersten Weltkrieg, als Sankt Vith noch zu Deutschland gehörte, kämpfte er im 16. Infanterie-Regiment als Sanitäter. Am 17.11.1916 fiel er bei der Versorgung eines Verwundeten Kameraden an der Somme.

Sterbebild von Lambert Cremer
Rückseite des Sterbebildes von Lambert Cremer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.086: Franz Steininger

Der Gefreite Franz Steininger wurde am 19.07.1887 in Stadleck als Sohn eines Schmiedemeisters geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Mitte 1915 erlitt er eine leichte Verwundung. Anfang 1916 galt er als vermisst. Am 03.09.1916 wurde er im Alter von 29 Jahren bei den Kämpfen an der Aisne an der Somme durch eine Granate verschüttet.

Man begrub Franz Steininger auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Steininger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Steininger

Der theoretische Weg von Franz Steininger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.059: Georg Hofer

Der Sergant Georg Hofer wurde am 01.11.1889 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 123. Grenadier-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Württembergischen silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Ende 1917 wurde er leicht verwundet. Am 08.08.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren während der Abwehrschlacht zwischen Somme und Oise. Er wurde bei der Tankschlacht zwischen Ancre und Avre (8. und 9. August 1918) getötet.

Die Lage des Grabes von Georg Hofer ist unbekannt. Er könnte anonym auf den Soldatenfriedhof Rancourt begraben worden sein.

Sterbebild von Georg Hofer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.004: Josef Hinterberger

Josef Hinterberger stammte aus Hardt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring, und war der Sohn eines Schreiners. Er lebte zuletzt in Wasserburg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Feld-Pionier-Kompanie als Gefreiter und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.01.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Lazarett Beaumont an einer im Kampf zugezogenen schweren Verwundung.

Man begrub Josef Hinterberger letztlich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1019.

Sterbebild von Josef Hinterberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Hinterberger

Der theoretische Weg von Josef Hinterberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 994: Anton Prenninger

Der Reservist Anton Prenninger stammte aus Landshut in Bayern und diente im Ersten Weltkrieg im 16. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 25.09.1914 fiel er gleich zu Beginn des Krieges im Alter von 26 Jahren in Frankreich bei Kämpfen an der Somme.

Anton Prenninger wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beerdigt.

Sterbebild von Anton Prenninger
Rückseite des Sterbebildes von Anton Prenninger

Der theoretische Weg von Anton Preininger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 989: Maximilian Steiner

Der Schreiner Maximilian Steiner wurde am 12.11.1886 in Kirchdorf in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Wörishofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment als Kanonier. Am 02.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren an der Somme. Er wurde zunächst auf einem Soldatenfriedhof in Moislains begraben.

Heute ist die Lage seines Grabes nach einer Umbettung unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Gebeine von Maximilian Steiner anonym auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Die anderen Kameraden seines Regiments, die im ähnlichen Zeitraum fielen, wurden dort beigesetzt:

  1. Oberleutnant der Reserve Georg Eisenmann, gefallen am 30.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 861;
  2. Fahrer Georg Rupprecht, gefallen am 31.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 860.

Seine Heimatgemeinde Bad Wörishofen gedenkt Maximilian Steiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/bad_woerishofen_kurpark_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Maximilian Steiner
Rückseite des Sterbebildes von Maximilian Steiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 960: Andreas Seiwald

Der Kleinbauer Andreas Seiwald stammte aus Unterberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Maurepas.

Offiziell ist keine Grablage für Andreas Seiwald bekannt. Er gilt als vermisst und wurde für tot erklärt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste gefunden aber nicht mehr identifizierbar waren. Dann könnte er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Gefallene seiner Kompanie, die im selben Zeitraum wie Andreas Seiwald fielen, wurden dort beigesetzt:

  • Leutnant Ernst Gronauer, gefallen am 24.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Buberger, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Michael Rommel, gefallen am 24.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Ludwig Hochleitner, gefallen am 18.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;

 

Sterbebild von Andreas Seiwald
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Seiwald

Der theoretische Weg von Andreas Seiwald von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 956: Karl Lirk

Der Kriegsfreiwillige Karl Lirk stammte aus Bad Birnbach. Sein Vater besaß eine Gerberei. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.11.1914 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Maurepas an der Somme in Frankreich.

Die Lage eines Grabes für Karl Lirk ist leider nicht zu recherchieren. Ich spekuliere, er könnte auf dem nahe liegenden (6 Kilometer) Soldatenfriedhof Rancourt namenlos in einem Massengrab beigesetzt worden sein, wie viele Soldaten, die bei Maurepas fielen. Belege hierfür habe ich aber nicht gefunden.

Seine Heimatgemeinde Bad Birnbach gedenkt noch heute Karl Lirk: http://www.denkmalprojekt.org/2009/bad_birnbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Lirk
Rückseite des Sterbebildes von Karl Lirk

Der theoretische Weg von Karl Lirk von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 948: Josef Lindner

Am 20.09.2020 stellte ich das Schicksal des Soldaten Thomas Fellner vor. Heute kommt sein Bruder drann:

Josef Fellner war der Sohn eines Oberaufsehers und Landwirts und stammte aus Machendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 23.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Lesboeufs in Frankreich.

Offiziell ist keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen könnte es jedoch sein, dass Josef Fellner anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Seine am selben Tag gefallenen Kameraden aus der 4. Kompanie wurden dort begraben:

  • Infanterist Josef Gerl, gefallen am 23.10.1916 bei Lesboeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Theodor Müller, gefallen am 24.10.1916 bei Lesboeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Helmschrott, gefallen am 26.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Knöpfle, gefallen am 25.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 3, Grab 765.

 

Sterbebild von Josef Fellner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Fellner