Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 946: Johann Kittenhofer

Der Sohn eines Tagelöhners Johann Kittenhofer stammte aus Unterwachsenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 23.04.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren angeblich im Argonnenwald. Ich vermute, dass diese Angabe auf dem Sterbebild falsch ist. Nach meinen Recherchen fiel er im Bois d’Ailly. Folgende Kameraden Johann Kittenbergs aus der 9. Kompanie fielen am gleichen Tag wie er im Bois d’Ailly:

  • Ersatz-Reservist Konrad Eisenmeier
  • Infanterist Johann Schwemmer
  • Infanterist Xaver Franz Wagner

Auch die 5. bayerische Division, der das 10. bayerische Infanterie-Regiment angehörte, gibt für den Zeitraum des Todes von Johann Kittenhofer an, dass sie im Bois d’Ailly eingesetzt war.

Man begrub Johann Kittenhofer vermutlich anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab. Dort ruhen auch die drei zuvor genannten Kameraden von ihm.

Sterbebild von Johann Kittenhofer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kittenhofer

Der theoretische Weg von Johann Kittenhofer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 741: Johann Gietl

Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.

Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.

Sterbebild von Johann Gietl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gietl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 376: Joseph Socher

Der Infanterist Joseph Socher wurde am 23.10.1896 in Bernbeuren als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1916 fiel er im Alter von nur 19 Jahren bei Saint-Mihiel bei Verdun.

Die Gebeine von Joseph Socher sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Joseph Socher
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Socher

 

Der theoretische Weg von Joseph Socher von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 281: Kaspar Braun

Der Infanterist Kaspar Braun stammte aus dem Dörfchen Auerkofen in Niederbayern und war der Sohn eines Kleinbauers und Tagelöhners. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde er zur 8. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments einberufen. Am 04.06.1915 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Verdun durch einen Granttreffer getötet.

Das Grab von Kaspar Braun befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1, Grab 270.

Man gedenkt heute noch Kaspar Braun auf dem Friedhof in St. Mihiel: http://www.denkmalprojekt.org/2008/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_b_fr.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 245: Gottfried Schwarz

Gottfried Schwarz war der Sohn eines Landwirts in Kollmannshof, ein kleines Dorf in der Gemeinde Bernbeuren. Er wurde am 28.02.1888 geboren und kämpfte als Reservist in der 2. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er bei den Kämpfen vor Verdun im Bois le Vaux. Er wurde 27 Jahre alt.

Die Gebeine von Gottfried Schwarz wurden auf dem Soldatenfriedhof in St. Mihiel in einem Massengrab beigesetzt.

Bei verdunbilder.de gibt es einige Informationen und Bilder zum Sterbeort von Gottfried Schwarz.

 

Theoretischer Weg von Gottfried Schwarz von seiner Heimat zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 242: Franz Scheidhammer

Der Landwirtssohn Franz Scheidhammer Stammte aus Hofstetten und diente im Ersten Weltkrieg als schwerer Reiter in der Kavallerie-Ersatz-Abteilung der 1. bayerischen Ersatzdivision.

Am 06.11.1914 fiel er bei Varvinay während des Stellungskrieges bei Ailly-Kuhkopf in der Nähe von St. Mihiel im Alter von 23 Jahren. Der Volksbund gibt als Sterbedatum den 05.11.1914 an.

Begraben liegt Franz Scheidhammer auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1, Grab 141. 

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Franz Scheidhammer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/rattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Scheidhammer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Scheidhammer

 

Der theoretische Weg von Franz Scheidhammer von seiner Heimat über seinen Sterbeort zu seiner letzten Ruhestätte:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 240: Theodor Tröppl

Der Schreinermeister Theodor Tröppl wurde am 08.04.1876 geboren und stammte aus Zwiesel. Im Ersten Weltkrieg diente er bei der 6. Landwehr-Pionier-Kompanie als Fahrer. Am 18.08.1917 wurde er bei Kämpfen vor Verdun durch einen Granattreffer getötet. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1 Grab 43 begraben. Er wurde 41 Jahre alt und stand drei Jahre im Feld.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/zwiesel_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Theodor Tröppl von seiner Heimatstadt zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 200: Anton Wengbauer

Der Bauerssohn Anton Wengbauer stammte aus Lindach bei Mehring. Im großen Kampf des Ersten Weltkrieges wurde er als Gefreiter zur 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingezogen. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz und mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern aus. Am 25.09.1915 starb er an einer Lungenverwundung in den Argonnen. Er wurde 26 Jahre alt.

Begraben wurde Anton Wengbauer auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 4, Grab 64.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 187: Franz Waldleitner

Der Bauerssohn Franz Waldleitner wurde am 24.11.1894 geboren, stammte aus Heinrichsdorf, heute ein Ortsteil von Bad Aibling, und gehörte als Soldat im Ersten Weltkrieg zur 11. Kompanie des 2. Infanterie-Regiments. Nach 15-monatigem Kriegseinsatz wurde er am 11.02.1917 durch einen Kopfschuss im Alter von 23 Jahren getötet.

Begraben wurde Franz Waldleitner auf dem Soldatenfriedhof St. MihielBlock 1 Grab 461.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 179: Alois Franz

Alois Franz stammte aus Wendern und kämpfte als Reservist in der 11. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, als er im Ersten Weltkrieg am 17.11.1914 bei St. Mihiel schwer verwundet wurde. An diesen Verletzungen verstarb er am 24.11.1914. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof von Troyon begraben. Dort ruht er im Block 1, Grab 151.

In seiner Heimatgemeinde wird seiner mittels eines Denkmals noch heute gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/2014/ellenfeld_stadt-baernau_lk-tirschenreuth_wk1_bay.html