Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 882: Michael Kollmann

Der Reservist Michael Kollmann wurde am 08.10.1889 in Buchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stötten am Auerberg, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Douaumont vor Verdun in Frankreich.

Man begrub Michael Kollmann auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Stötten am Auerberg gedenkt Michael Kollmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/stoetten_auerberg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Kollmann
Rückseite des Sterbebildes von Michael Kollmann

Der theoretische Weg von Michael Kollmann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 139: Josef Probst

Josef Probst war der Sohn eines Landwirtes in Schmalzgrub, einem Ortsteil von Stötten am Auerberg. Geboren wurde er am 01.09.1893 in Roßhaupten.

Josef Probst meldete sich im Ersten Weltkrieg freiwillig für den Kriegsdienst und kämpfte in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 20.07.1915 wurde er bei den Gefechten in den Vogesen getötet. Über den Verbleib seiner Gebeine gibt es keine Informationen. Entweder sie sind noch auf dem Schlachtfeld begraben oder sie wurden anonym in den Massengräbern der zahlreichen Soldatenfriedhöfe bestattet, da sie nicht mehr zuzuordnen waren.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 109: Alois Erhard

Alois Erhard wurde am 25.09.1885 geboren und lebte in Pracht, heute ein Ortsteil der Gemeinde Stötten am Auerberg. Er war der Sohn eines Landwirts und selbst landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Landwehr in der 1. Kompanie des 20. bayerisches Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Laut Verlustliste vom 04.12.1915 wurde er 1915 leicht verwundet. Bei einem späteren Unglück bei Lamorville wurde er tödlich verletzt und starb am 20.03.1917.

Begraben wurde Alois Erhard auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 12, Grab 35.