Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.801: Josef Steidele

Der Soldat Josef Steidele wurde am 14.05.1883 in Rauns geboren, einer Siedlung in der bayerischen Gemeinde Waltenhofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 3. bayerischen LandwehrInfanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 16.12.1917 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Urbeis (französisch: Orbey) in den Vogesen.

Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Der 16.12. brachte abermals einen Streifenkampf um Beû, diesmal um das haus 24. Offiziersstellvertreter Hackner mit zwei Begleitern drang ein, sie stießen auf acht Mann, die sie mit Handgranaten empfingen. Die Begleiter Unteroffizier Fehr und Schütze Schmeh sind wahrscheinlich gefallen. Hackner kam mit einer tiefen Fleischwunde unterm Auge davon.“

Josef Steidele ist jedoch an diesem Tag nicht im Gefecht gefallen, sondern tödlich verunglückt.

Man begrub Josef Steidele auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 127.

Seine Heimatgemeinde Waltenhofen gedenkt Josef Steidele noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waltenhofen_wk1_bay.htm

Sterbebild von Josef Steidele
Rückseite des Sterbebildes von Josef Steidele

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.873: Matthias Kriechbaumer

Der Kraftfahrer Matthias Kriechbaumer arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg für die bayerische Heeresgutverwertungsstelle. Am 10.11.1919 verungglückte er mit einem Auto schwer und verstarb im Alter von 35 Jahren.

Sterbebild von Matthias Kriechbaumer
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Kriechbaumer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.840: Sebastian Steffinger

Der Unteroffizier Sebastian Steffinger stammte aus Wörnsmühl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau, und war Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 06.02.1916 verunglückte er im Alter von 34 Jahren nach 18 Monate Kriegsdienst während der Stellungskämpfe im Oberelsass am Buchenkopf (französisch: Tête des Faux) tödlich. Er war 7 1/2 Jahre verheiratet.

Man begrub Sebastian Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 224.

Die Gemeinde, in der er zuletzt lebte, Wang, gedenkt Sebastian Steffinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/wang_gem-unterreit_lk-muehldorf-a-inn_1809_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Sebastian Steffinger
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Steffinger

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.257: Otto Ley

Der Bergmann Otto Ley wurde am 18.08.1923 in Saarwellingen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 212 als Schütze. Am 31.07.1942 verunglückt er tödlich an der Bahnstrecke NancyToul, al er auf Wachposten von einem Zug erfasst wurde.

Man begrub Otto Ley auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 7, Reihe 2, Grab 97.

Sterbebild von Otto Ley
Rückseite des Sterbebildes von Otto Ley

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 695: Gottfried Schießl

Der Diplom-Ingenieur Gottfried Schießl wurde am 15.02.1889 im bayerischen Burggriesbach geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Freystadt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er war auch Offiziersaspirant. Am 09.04.1916 verunglückte er im Alter von 27 Jahren tödlich.

Man begrub Gottfried Schießl auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 162.

Sterbebild von Gottfried Schießl
Rückseite des Sterbebildes von Gottfried Schießl

Der theoretische Weg von Gottfried Schießl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 252: Georg Waritschlager

Georg Waritschlager wurde am 21.04.1881 in Obervockling, einem Ortsteil der Gemeinde Waging am See geboren und lebte in Enzelsberg, einem Teil der Gemeinde Tittmoning. Er war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments und war Hornist. Am 25.05.1916 verunglückte er im Alter von 36 Jahren und nach 22 monatigem Kriegsdienst tödlich in den Vogesen. Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ammerschwihr, Grab 163.

Sterbebild von Georg Waritschlager
Rückseite des Sterbebildes von Georg Waritschlager

Theoretischer Weg von Georg Waritschlager von seinem Heimatort zu seinem Grab: