Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.041: Franz Xaver Müller

Der Offizier-Aspirant Franz Xaver Müller wurde am 15.08.1898 in Ichenhausen in Bayern geboren und war Volontär der Bayerischen Handelsbank. Am 25.03.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Sapignies (Schreibfehler auf Sterbebild) während der großen Schlacht von Frankreich.

Die Lages des Grabes von Franz Xaver Müller ist heute offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Sapignies in einem Massengrab beigesetzt worden ist.

Sterbebild von Franz Xaver Müller
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Müller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.038: Michael Pirzer

Michael Pirzer stammte aus Oberhof in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 20. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1916 wurde er bei dem 6. Reserve-Infanterie-Regiment leicht verwundet. Seit dem 25.08.1918 gilt er als vermisst. Er wurde 38 Jahre alt.

Sein Sterbeort und die Lage seines Grabes sind nicht mehr zu ermitteln.

Sterbebild von Michael Pirzer
Rückseite des Sterbebildes von Michael Pirzer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.036: Josef Lipp

Der Infanterist Josef Lipp wurde am 30.12.1896 in Seeweiler, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpft er in einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 16.08.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren in Rumänien, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz.

Die Lage des Grabes von Josef Lipp ist, wie so oft bei Gefallenen an der Ostfront, unbekannt.

Sterbebild von Josef Lipp
Rückseite des Sterbebildes von Josef Lipp

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.033: Joseph Faltermeier

Joseph Faltermeier stammte aus Hofer, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie eines bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militärverdienstkreuz ausgezeichnet. Am 20.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren.

Wo er fiel, in welchem Regiment er diente und wo sich sein Grab befindet, ist nicht mehr in Erfahrung zu bringen.

Sterbebild von Joseph Faltermeier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Faltermeier

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.009: Johann Kauschinger

Der Infanterist Johann Kauschinger wurde am 01.01.1894 in Pignet, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Viechtach, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Anfang und Mitte 1916 wurde er im Kampf leicht verwundet. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Rumänien durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Johann Kauschinger ist wie so oft bei Gefallenen in Osteuropa unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Viechtach gedenkt Johann Kauschinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Viechtach_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Kauschinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kauschinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.005: Otto Maier

Der Kleinbauer (Gütler) Otto Maier stammte aus Streit, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang, und war der Sohn eines Wirts von St. Leonhard. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitätssoldat. Am 09.12.1916 verstarb er im Alter von 39 Jahren an einer Krankheit, die er sich im Feld zugezogen hatte, nach zwei Jahren Kriegseinsatz.

Sie Lage des Grabes von Otto Maier ist heute unbekannt und konnte auch nicht von mir recherchiert werden.

Sterbebild von Otto Maier
Rückseite des Sterbebildes von Otto Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.003: Georg Maier

Georg Maier stammte aus Rott am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.12.1916 verstarb er nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren an einer schweren Verwundung, die ihm durch eine einschlagende Granate zugefügt hatte.

Für Georg Maier konnte ich verlässlich keine Grablage recherchieren. Es könnte sein, dass er auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5 begraben wurde.

 

Sterbebild von Georg Maier
Rückseite des Sterbebildes von Georg Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 991: Ludwig Bergwinkl

Ludwig Bergwinkl stammte aus Vogelsang, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenhausen, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldnersohn). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Maschinen-Gewehr-Kompanie des 10. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.02.1918 verunglückte er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich während der Stellungskämpfe im Artois und beim Aufmarsch zur „Großen Schlacht in Frankreich“ tödlich.

Die Lage des Grabes von Ludwig Bergwinkl ist unbekannt.

Sterbebild von Ludwig Bergwinkl
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Bergwinkl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 989: Maximilian Steiner

Der Schreiner Maximilian Steiner wurde am 12.11.1886 in Kirchdorf in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Wörishofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment als Kanonier. Am 02.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren an der Somme. Er wurde zunächst auf einem Soldatenfriedhof in Moislains begraben.

Heute ist die Lage seines Grabes nach einer Umbettung unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Gebeine von Maximilian Steiner anonym auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Die anderen Kameraden seines Regiments, die im ähnlichen Zeitraum fielen, wurden dort beigesetzt:

  1. Oberleutnant der Reserve Georg Eisenmann, gefallen am 30.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 861;
  2. Fahrer Georg Rupprecht, gefallen am 31.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 860.

Seine Heimatgemeinde Bad Wörishofen gedenkt Maximilian Steiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/bad_woerishofen_kurpark_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Maximilian Steiner
Rückseite des Sterbebildes von Maximilian Steiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 985: Franz Pfaffinger

Franz Pfaffinger stammte aus Ragern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.07.1916 fiel er wöhrend der Schlacht an der Somme im Alter von 21 Jahren in einem Wald bei Mametz in Frankreich durch Granatschuss.

Über den Todeszeitraum von Franz Pfaffinger berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterieregiments:

„Der Feind begann am 04.07. sich mit den Geschützen schweren Kalibers auf die Stellungen unter Fliegerbeobachtung einzuschießen.

Ortschaften, Straßen und die lange Mulde nördlich der Stellung lagen vollständig unter Schrapnell- und Granatfeuer; jeder Verkehr wurde sehr erschwert und musste in die späten Abend- oder frühen Morgenstunden verlegt werden. Leider kamen fast gar keine Baustoffe, wie Stollenhölzer, Draht usw. in die Stellung, dazu fiel auch noch Regenwetter ein, das die Gräben, da Sickerlöcher und Roste fehlten, in grundlosen Schlamm verwandelten. Um die Wälder von Trones und Bernasay und um den Mametz-Wald tobte bereits der Kampf. Sie mussten in den Besitz der Engländer kommen, bevor sie zum Stoß gegen die dahinterliegende Hauptstellung ansetzen konnten. In den Südzipfel des Mametz-Waldes waren sie schon eingedrungen. Die 11. Kompanie trieb sie mit Handgranaten wieder hinaus. Drei Angriffe wurden auf diese Weise zunichte.

Mit immer größerer Künheit beobachteten die feindlichen Flieger das Feuer ihrer Artillerie. Ganz niedrig fliegend nahmen sie jede unvorsichtige Bewegung in den Gräben unter Feuer und lenkten das Feuer der schweren Geschütze auf die einzenlnen wenigen Unterstände. Das bisherige Einschießen wurde am 07.07. zum Wirkungsschießen. Longueval, Bazentin le Grand und Bazentin le Petit hatten besonders darunter zu leiden. Die Verluste stiegen beträchtlich. Die zum Teil sehr schweren Grabenbeschädigungen wurden während der Feuerpausen in der Nacht wieder ausgebessert. Das II. Bataillon arbeitete hauptsächlich an der Befestigung von Longueval durch Anlage eines neuen Verbindungsgrabens und einer Riegelstellung etwa in der Ortsmitte.“.

Die Lages des Grabes von Franz Pfaffinger ist unbekannt. Es könnte jedoch gut sein, dass sein Leichnam, oder das was von ihm übrig blieb, anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Dort wurden seine ebenfalls gefallenen Kameraden aus der 10. Kompanie beigesetzt, die im gleichen Zeitraum wie er fielen:

  1. Gefreiter Josef Meisinger, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  2. Sergant Anton Seybold, gefallen am 14.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  3. Ersatz-Reservist Ignaz Lang, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  4. Infanterist Xaver Fetschele, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  5. Infanterist Michael Eichmayr, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;

 

Sterbebild von Franz Pfaffinger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Pfaffinger
Portraitaufnahme von Franz Pfaffinger

Der theoretische Weg von Franz Pfaffinger von seinem Geburtsort über seinen wahrscheinlichen Sterbeort zu seinem wahrscheinlichen Grab: