Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.991: Karl Schmähling

Der Soldat Karl Schmähling stammte aus Brendlorenzen, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Bad Neustadt an der Saale, und war Schüler der 6. Klasse des Lehrerseminars Würzburg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kriegsfreiwilliger in der 3. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.12.1914 fiel er bei Mont-Saint-Éloi in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Karl Schmähling ist unbekannt.

Todesanzeige von Karl Schmähling

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.990: Ludwig Gerbel

Der Soldat Ludwig Gerbel wurde am 18.08.1894 in der bayerischen Stadt Bamberg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fähnrich in der 4. Feld-Pionier-Kompanie des 2. bayerisches Pionier-Bataillons. Am 04.10.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Vimy.

Die Lage des Grabes von Ludwig Gerbel ist unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er, wenn er bis heute geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo man auch seine Kompaniekameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Pionier Julius Wingert, gefallen am 05.10.1914 bei Vung, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Georg Sauer, gefallen am 21.10.1914 bei Roclincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Hauptmann Paul Luber, gefallen am 05.10.1914 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Pionier Joseph Semmelmann, gefallen am 21.10.1914 bei Vung, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Pionier Karl Bühlmeyer, gefallen am 21.10.1914 bei Vung, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Todesanzeige für Ludwig Gerbel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.989: Heinrich Brandenberger

Der Soldat Heinrich Brandenberger (irrtümlich in den Verlustlisten als „Brandenburger“ benannt) stammte aus München und war Stereotypeur bei der München-Augsburger Abendzeitung. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Vermutlich während der Gefechte im Kayserbergtal geriet er in französische Kriegsgefangenschaft. Am 11.09.1914 verstarb er in einem Hospital in Lyon an einer schweren Verwundung, die er sich bei Kämpfen zugezogen hatte.

Die Lage des Grabes von Heinrich Brandenberger ist unbekannt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.988: Mathias Weber

Der Soldat Mathias Weber stammte aus Hütting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen und war Landwirt (Röhmerbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments Er wurde mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 23.06.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren während der Schlacht um Verdun bei einem Sturmangriff. Er wurde bei der Erstürmung des Zwischen werkes Thiaumont getötet.

Über den Todestag von Mathias Weber schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 23. endlich erfolgte durch das 10. Infanterie-Regiment und das Alpenkorps der Angriff auf das Zwischenwerk Thiaumont und Fleury. Diejenigen Teile des Regiments, die noch nach den schweren Verlusten der letzten Wochen verwendungsfähig waren, beteiligten sich am Angriff des 10. Infanterie-Regiments. Der Angriff gelang.“

Mathias Weber war tot.

Die Lage des Grabes von Mathias Weber ist offiziell unbekannt. Er gilt als vermisst. Ich vermute jedoch, dass er, wenn er bis heute georgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Offiziersstellvertreter Vituas Xaver Franz Führer, gefallen am 23.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Michael Wünsch, gefallen am 25.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Wiemüller, gefallen am 25.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Mathias Weber
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Weber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.987: Peter Walch

Der Soldat Peter Walch stammte von Resten, damals ein Ortsteil des Dorfes Au, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Berchtesgaden. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.06.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren in der Nähe von Fampoux bei Arras in Frankreich. ⇒ Schlacht bei Arras

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Peter Walch berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„17.06. – 01.07.1915 Am 17. und 18. wurden noch schwache Angriffe versucht, die durch unser Artillerie-Sperrfeuer und Infanteriefeuer sofort unterdrückt wurden. Das Artilleriefeuer hilt sich noch bis 22. in beträchtlicher Stäräe und nahm dann bis 01.07. immer mehr ab. Die Citadelle von Arras und die Fabrik in St. Nikolas wurden am 26. mit gutem Erfolg (Explosion eines Munitionslagers) durch 42 cm-Mörser beschossen.

In der Stellung wurde unter Einsatz aller Kräfte an der Instandsetzung der Gräben und Unterstände gearbeitet, die zahlreichen verschütteten Leichen ausgegraben und zurückgebracht. Am Ende des Monats war der gedeckte Verkehr hergestellt und die ganze Stellung wieder in verteidigungsfähigem Zustand. Am 25.06. ereignete sich ein schwerer Unfall bei einem Versuchsschießen mit behelfsmäßigen Minenwerfern in Fampoux.“.

Die Lage des Grabes von Peter Walch ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf demnahegelegenen Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Josef Brandl, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Ersatz-Reservist Christian Dannecker, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Johann Altendorfer, gefallen am 16.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Peter Walch
Rückseite des Sterbebildes von Peter Walch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.985: Pius Kern

Der Soldat Pius Kern wurde am 15.08.1888 in der bayerischen Gemeinde Kettershausen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.07.1916 (Regimentsgeschichte: 14.07.1916) fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Combles in der Nähe von Maurepas in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Pius Kern ist unbekannt, jedoch vermute ich, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rancourt begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Johann Helmbrecht, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Andreas Erhardinger, gefallen am 24.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Gefreiter Albert Winterer, gefallen am 24.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Klemens Neukam, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Joseph Altenweger, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kettershausen gedenkt Pius Kern noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kettershausen_1809-12_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Pius Kern
Rückseite des Sterbebildes von Pius Kern

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.984: Josef Gerhager

Der Soldat Josef Gerhager stammte aus der bayerischen Gemeinde Schwaigen und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 10. Kompanie des 2. bayerisches Infanterie-Regiments. Am 23.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei einem Gefecht bei Vermandoviller in Frankreich.

Offiziell ist für Josef Gerhager keine Grablage bekannt, ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers beigesetzt wurde, auf dem auch viele seiner Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Rupert Dallmeier, gefallen am 24.09.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Infanterist Lampert Adlkirchner, gefallen am 24.09.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Gerhager
Rückseite des Sterbebildes von Josef Gerhager

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.983: Anton Liebl

Der Soldat Anton Liebl stammte aus Berg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Moosburg an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Etwa im September 1916 geriet er während der Kämpfe an der Aisne in französische Kriegsgefangenschaft.  Im Jahr 1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in einem französischen Gefangenenlager.

Die Lage des Grabes von Anton Liebl konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Anton Liebl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Liebl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.981: Johann Pfaffenberger

Der Soldat Johann Pfaffenberger stammte aus Hausing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkraiburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons.  Am 20.08.1917 verstarb er im Alter von 28 Jahren im Gefangenenlager Sipote in Rumänien.

Die Lage des Grabes von Johann Pfaffenberger ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Waldkraiburg gedenkt Johann Pfaffenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waldkraiburg-puerten_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Pfaffenberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Pfaffenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.975: Karl Wasmeier

Der Soldat Karl Wasmeier stammte aus Kilgered, einem Weiler in der bayerischen Gemeinde Roßbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einer Maschinengewehr-Kompanie in einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 28.08.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren in Russland durch Granatschuss.

Die Lage des Grabes von Karl Wasmeier ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Seine Heimatgemeinde Roßbach gedenkt Karl Wasmeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rossbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Wasmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Wasmeier