Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.293: Franz Joseph Schwinn

Der Grenadier Franz Joseph Schwinn wurde am 20.11.1889 geboren und lebte in Dainbach, heute ein Ortsteil der Stadt Bad Mergentheim in Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie (Fehler auf Sterbebild) des 40. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Neuville in Frankreich.

Die Grablage für Franz Joseph Schwinn ist nicht zu ermitteln.

Sterbebild von Franz Joseph Schwinn
Rückseite des Sterbebildes von Franz Joseph Schwinn

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.290: Josef Laxhuber

Josef Laxhuber wurde am 03.05.1895 in Kienberg als Sohn eines Gastwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 19.08.1917 fiel er an der Lafauxecke im Alter von 22 Jahren bei einem Sturmangriff während der Stellungskämpfe am Chemin des Dames. Sein Regiment lag damals mehrere Wochen in der Region VauxaillonLaffauxAllemant. Vermutlich bei Allemant fiel er.

Offiziell ist für Josef Laxhuber keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er wahrscheinlich anonym auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in einem Massengrab beigesetzt. Dort ruhen die sterblichen Überreste seiner Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen:

  • Gefreiter Paul Gschwin, gefallen am 15.08.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 27, Grab 92;
  • Reservist Josef Fuchsberger, gefallen am 21.08.1917 bei Allemant, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in einem Massengrab;
  • Infanterist Friedrich Oettle, gefallen am 21.08.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 25, Grab 90;
  • Infanterist Georg Samhammer, gefallen am 16.08.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 14, Grab 77.

 

Sterbebild von Josef Laxhuber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Laxhuber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.283: Josef Kallmaier

Der Landwirt Josef Kallmaier stammte aus Georgenberg in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments (Kronprinz) als Soldat. Am 08.12.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren durch einen Kopfschuss in Frankreich währen der Stellungskämpfe westlich von Vimy, im Raum Givenchy – La Folie.

Seine Heimatgemeinde Pleiskirchen gedenkt Josef Kallmaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pleiskirchen_wk1u2_bay.htm

Die Lage des Grabes von Josef Kallmaier konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Josef Kallmaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kallmaier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.276: Johann Leidmann

Johann Leidmann  war der Sohn eines Kleinbauern und stammte aus Grasset, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burgkirchen an der Alz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreiz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren bei den Kämpfen um Verdun bei dem Dorf Fleury durch schwerste Verwundung.

Offiziell ist die Lage des Grabes von Johann Leidmann nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden seine Kameraden der 10. Kompanie begraben, die im gleichen Zeitraum fielen:

  • Infanterist Franz Baur, gefallen am 27.06.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Friedrich Eiband, geboren am 28.06.1896 in Friesenried, gefallen am 27.06.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Mückl, gefallen am 25.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Heinrich Pfaffinger, gefallen am 25.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt noch heute Johann Leidmann auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Leidmann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Leidmann

Der theoretische Weg von Johann Leidmann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.262: Hans Kreutzer

Der Eisenflechter Hans Kreutzer wurde am 17.12.1919 in Saarwellingen im Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 71 als Gefreiter. Er nahm an den Feldzügen gegen Frankreich und Griechenland teil, wurde zweimal verwundet. Am 04.12.1941 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Tjunesk / Tula in Russland, bei einem feindlichen Panzerangriff. Bei der Abwehr feindlicher Panzer erhielt er einen Kopfschuss.

Das Grab von Hans Kreutzer ist unbekannt.

Sterbebild von Hans Kreutzer
Rückseite des Sterbebildes von Hans Kreutzer

Der theoretische Weg von Hans Kreutzer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.238: Josef Huber

Josef Huber stammte aus Langensteghamm, heute ein Teil der bayerischen Gemeinde Niederbergkirchen, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 15.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Oppy (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.

Die Grablage von Josef Huber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.:

  • Unteroffizier August Scheitle, gefallen am 10.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Ludwig Hirsch, gefallen am 09.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Meier, gefallen am 16.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hohann Haugg, gefallen am 12.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef Huber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Huber

Der theoretische Weg von Josef Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.230: Josef Ney

Der Unteroffizier Josef Ney wurde am 07.01.1910 in SaarlouisFraulautern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments 556. Am 23.07.1942 fiel er im Alter von 32 Jahren am Ilmensee in, Russland durch einen Kopfschuss, vermutlich während des Kessels von Demjansk.

Die Lage seines Grabes ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Ney
Rückseite des Sterbebildes von Josef Ney

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.211: Alfons Georg Quirin

Der Landwirt Alfons Georg Quirin wurde am 27.07.1912 in Saarwellingen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der 2. Schwadron der Radfahr-Abteilung 54 der 1. Gebirgs-Division als Gefreiter. Am 31.12.1942 fiel er im Alter von 30 Jahren auf dem H.V.Ül. Tunnel-Süd bei Tuapse am Schwarzen Meer in Südrussland.

Die Lage des Grabes von Alfons Georg Quirin ist unbekannt.

Sterbebild von Alfons Quirin
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Quirin

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.197: Friedrich Gladel

Der Arbeitsmann Friedrich Gladel diente als Kriegsfreiwilliger beim Reichsarbeitsdienst. Am 08.03.1943 verstarb er im Alter von 17 Jahren an einer Erkrankung im RAD-Lager in den Sudeten.

Für ihn ist keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er in seinem Heimatort Saarwellingen begraben wurde.

Sterbebild von Friedrich Gladel
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Gladel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.192: Josef Müller

Josef Müller wurde am 10.02.1899 in der bayerischen Gemeinde Wald als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.10.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Verdun.

Offiziell ist für Josef Müller keien Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Dort wurden seine Kameraden des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments beigesetzt, die in diesme Zeitraum fielen.

  1. Infanterist Pius Böckler, gefallen am 04.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  2. Schütze Franz Klaunzler, gefallen am 04.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  3. Schütze Johann Bögle, gefallen am 08.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  4. Landsturmmann Andreas Schmer, gefallen am 04.10.1918 bei Cunel, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Müller
Rückseite des Sterbebildes von Josef Müller