Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.492: Rupert Brandl

Der Reservist Rupert Brandl stammte aus Brandl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 wurde er bei Fresnes verwundet. Am 05.10.1914 verstarb er im Alter von 28 Jahren in einem Feldlazarett bei Cambrai.

Man begruf Rupert Brandl auf dem Soldatenfriedhof Cambrai in einem Massengrab.

Sterbebild von Rupert Brandl
Rückseite des Sterbebildes von Rupert Brandl

Der theoretische Weg von Rupert Brandl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.478: Andreas Spormeier

Andreas Spormeier stammte aus Wetzberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 22.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in Frankreich während der Stellungskämpfe im Oberelsass am Schratzmaennele hoch über Münster (Elsass).

Offiziell ist für Andreas Spormeier keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anony auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Offiziersstellvertreter Franz Heigl, gefallen am 20.07.1915 am Schratzmaennele, begraben auf dem Soldatenfiredhof Hohrod Block 3, Grab 105;
  • Offiziersstellvertreter Franz Heigl, gefallen am 20.07.1915 am Schratzmaennele, begraben auf dem Soldatenfiredhof Hohrod Block 2, Grab 551;
  • Oberleutnant Gustav Voigt, gefallen am 20.07.1915 am Schratzmaennele, begraben auf dem Soldatenfiredhof Hohrod Block 3, Grab 130;
  • Hauptmann Alois Ruidisch, gefallen am 22.07.1915 am Barrenkopf, begraben auf dem Soldatenfiredhof Hohrod Block 3, Grab 272;
  • Leutnant Josef Prähuber, gefallen am 22.07.1915 am Barrenkopf, begraben auf dem Soldatenfiredhof Hohrod Block 3, Grab 272.

 

Sterbebild von Andreas Spormeier
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Spormeier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.403: Josef Eder

Josef Eder wurde am 23.06.1896 in Oberstummer, einem Ortsteil von Unterneukirchen in Bayern, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments, dem Alpenkorps. Am 11.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont vor Verdun, genauer gesagt bei Fleury durch Bauchschuss.

Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments berichtet über den Todestag:

„11.07.1916 Ab Mitternacht Gasschießen der Artillerie. Mit Beginn des Tages Einsetzen des Zerstörungsschießens. 7.45 Uhr Antreten zum Sturm. Die vordersten Wellen der 1., 2. und 3. Kompanie überrennen die feindliche Linie, in der dicht massiert die Franzosen zu einem Angriff bereitstehen. Der in Fleury haltende Feind wird durch Umgehung zum Weichen gebracht. Vorderste Linie gräbt sich am Tagesziel ein, nach links ohne jeden Anschluss. Anscheinend traten die Regimenter links gar nicht an, aber das kümmerte zuerst nicht. Eigene Patrouille von drei Mann bringt aus Filzlaus 2 Maschinengewehre und 70 Gefangene mit. Der Erfolg des Tages übertraf noch den des 23.06. 24 Offiziere und 1.500 Franzosen wurden gefangen, 20 Maschinengewehre und zwei Kanonen erbeutet, abgesehen von der großen Munitions- und sonstigen Beute aus den M-Räumen. Dort französischen Brigadestab mit Flammenwerfern ausgeräuchert.“

Offiziell ist für Josef Eder keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurde, sofern sein Leichnam geborgen wurde. Auf diesem wurden seine Kameraden der 1. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Johann Puchtler, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Leutnant Ernst Graf von Moy, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Friedrich Luttenberger, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Josef Landsdorfer, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Unterneukirchen gedenkt Josef Eder noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/unterneukirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Eder
Rückseite des Sterbebildes von Josef Eder

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.359: Ludwig Rauschecker

Der Landwehrmann Ludwig Rauschecker stammte aus  Ebenbichl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 20.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in den Vogesen am Barrenkopf durch Verschüttung.

Offiziell ist für Ludwig Rauschecker keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass er, sofern er geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hohrod beigesetzt wurde. Dort ruhen die sterblichen Überreste seiner Regimentskameraden, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Leutnant Josef Prähuber, gefallen am 20.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 104;
  • Oberleutnant Gustav Voigt, gefallen am 20.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 130;
  • Leutnant der Reserve August Hornick, gefallen am 20.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 106;
  • Hauptmann Alois Ruidisch, gefallen am 22.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 272.

 

Sterbebild von Ludwig Rauschecker
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Rauschecker

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.278: Franz Xaver Eder

Franz Xaver Eder wurde am 13.06.1897 in der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in der 2. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.04.1918 fiel er nach 23 Monaten Kriegsdienst (bei der 10. bayerischen Sanitäts-Kompanie) im Alter von 21 Jahren bei Embermenil, Remabois und Elfringen (französisch: Avricourt).

Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Xaver Eder berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht vom 8. zum 9.4. führte das I. Bataillon unter persönlicher Leitung des Divisionskommandeurs einen Erkundungsvorstoß gegen die sogenannte „Betonhöhe“ mit starken Kräften durch. Die dem Angriff gesteckten Ziele wurden erreicht, der Feind war aber wieder ausgewichen. Er hielt sein Vorfeld mit Streifkommandos besetzt, die zwar kampfkräftig genug waren, Patrouillen abzuwehren, aber doch von so geringer Stärke, dass sie größeren Unternehmungen sich leicht entziehen konnten. Durch Feuer aus Maschinengewehren, die Wechselstellungen bezogen, und durch Leuchtzeichen von den verschiedensten Punkten suchte er eine stärkere Besatzung vorzutäuschen. Der Versuch, dem Gegner Gefangene abzunehmen, kostete dem Bataillon 15 Tote und 53 Verwundete, drei Mann wurden vermisst. Mit selbstloser Hingabe waren die Tage nach dem Unternehmen am Werke, die Vermissten zu suchen. Ihrem Opfermut gelang es, wenigstens die Leichen zu bergen.“

Man begrub Franz Xaver Eder auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 343.

Sterbebild von Franz Xaver Eder
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Eder

Der theoretische Weg von Franz Xaver Eder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 681: Kaspar Burner

Der Kleinbauer Kaspar Burner stammte aus dem bayerischen Steinberg, einem Ortsteil der Gemeinde Unterneukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Lihons während eines Sturmangriffs.

Man begrub Kaspar Burner auf dem großen Soldatenfriedhof Vermandovillers in Frankreich in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Unterneukirchen Kaspar Burner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/unterneukirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Kaspar Burner
Rückseite des Sterbebildes von Kaspar Burner

Der theoretische Weg von Kaspar Burner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 606: Franz Ofner

Der Kanonier Franz Ofner stammte aus Oberhof, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 20.04.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Forges in Nordfrankreich, vor Verdun.

Die sterblichen Überreste von Franz Ofner ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Unterneukirchen gedenkt noch heute Franz Ofner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/unterneukirchen_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Ofner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Ofner

 

Der theoretische Weg von Franz Ofner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 354: Anton Brandlmayer

Der Gefreite Anton Brandlmayer stammte aus Unterhub bei Unterneukirchen. Er war der Sohn eines Landwirts und diente im Ersten Weltkrieg im 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden. Am 16.08.1916 kam er bei einem schweren Unglück im Münstertal bei Münster (Elsass) im Alter von 32 Jahren ums Leben.

Begraben wurde Anton Brandlmayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Block 1, Grab 89.

Sterbebild von Anton Brandlmayer
Rückseite des Sterbebildes von Anton Brandlmayer

 

Der theoretische Weg von Anton Brandlmayer von seinem Geburtsort zu seinem Grab: