Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 699: Franz Hintermeier

Der Unteroffizier Franz Hintermeier wurde am 27.01.1892 in Schign, heute ein Ortsteil der Gemeinde Saaldorf – Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments. Man zeichnete ihn wegen seiner Leistungen mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern aus. Am 31.03.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Itancourt durch einen Kopfschuss.

Man begrub Franz Hintermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 8, Grab 422.

Sterbebild von Franz Hintermeier
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hintermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 689: Karl Piller

Der Unteroffizier Karl Piller wurde am 20.07.1896 in Lindforst geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie eines preußischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel 06.1918 im Alter von 22 Jahren nach 2 1/2 Jahre im Feld.

Sterbebild von Karl Piller
Rückseite des Sterbebildes von Karl Piller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 672: Ludwig Hafner

Vorgestern berichtete ich von Georg Hafner. Gestern berichtete ich von seinem Bruder Johann Hafner. Heute stelle ich das Schicksal des dritten Bruders vor. Der Reservist Ludwig Hafner stammte aus dem bayerischen Bärndorf (Schreibfehler), heute ein Ortsteil der Stadt Bogen, war der Sohn eines Landwirts und Unteroffizier beim 98. Infanterie-Regiment (15. Kompanie). Am 13. Juli 1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Nordfrankreich. Der Verbleib seines Leichnams ist unbekannt.

Sterbebild von Ludwig Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Hafner

Der theoretische Weg von Ludwig Hafner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 653: Johann Nöhmeier

Der Unteroffizier Johann Nöhmeier stammte aus Obergrafensee und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Krone ausgezeichnet. Am 20.09.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren nach 25 Monaten Kriegsdienst während der Kämpfe zwischen Maas und Mosel durch einen Kopfschuss getötet.

Über den Verbleib der Leiche von Johann Nöhmeier ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Nöhmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pfarrkirchen_kriegergedaechtniskapelle_wk1_bay.htm

Sterbebild von Johann Nöhmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöhmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 641: Johann Immerz

Der Unteroffizier Johann Immerz wurde am 11.08.1892 in Oberostendorf geboren und war Käser von Beruf. 1912 leistete er beim 8. Infanterie-Regiment in Metz seinen Wehrdienst ab. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er durch einen Schuss in den Schenkel verwundet. Am 06.03.1915 war er wieder hergestellt und kehrte zur Truppe zurück. Er wurde zum 22. Reserve-Infanterie-Regiment versetzt – 6. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren am Sattelkopf im Münstertal (Vogesen) in Frankreich.

Eine Grablage ist für Johann Immerz nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und Verbleib seiner gefallenen Kameraden aus seiner Kompanie:

  • Infanterist Ludwig Lutz, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Wilhelm Stein, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4 Grab 16;
  • Infanterist Georg Klemm, gefallen am 18.04.1915 am Sattelköpfle, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Bernhard Dries, gefallen am 18.04.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Oberostendorf gedenkt noch heute Johann Immerz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/oberostendorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Immerz

Der theoretische Weg von Johann Immerz von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 623: Johann (Max) Köpf

Der Unteroffizier Johann Verlustliste + Volksbund: Max)  Köpf wurde am 10.01.1897 in Böbing als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.10.1914 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 26 Jahren in einem Lazarett in St. Quentin.

Man begrub Johann (Max) Köpf auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 2, Grab 237.

 

Der theoretische Weg von Johann (Max) Köpf von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 620: Isidor Fritzenwenger

Der Ersatz-Reservist Isidor Fritzenwenger stammte aus dem Weiler Westerbuchberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Uebersee. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments (Falschangabe auf dem Sterbebild). Am 23.02.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Savonnières en Woëvre während der Winterschlacht in der Champagne.

Eine Grablage für Isidor Fritzenwenger ist beim Volksbund nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Isidor Fritzenwenger auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kompanie-Kameraden

  • Unteroffizier Hermann Gregusch, gefallen am 22.02.1915 bei La Vaux Fery, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab,
  • Infanterist Joseph Berchtold, gefallen am 26.02.1915 bei La Vaux Fery, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab,
  • Gefreiter Martin Burkart, gefallen am 20.02.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in Block 1, Grab 134,
  • Infanterist Paul Pietron, gefallen am 26.02.1915 bei La Vaux Fery, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.

 

Traunstein gedenkt noch heute Isidir Fritzenwenger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/traunstein_1u2wk_bay.htm

 

Sterbebild von Isidor Fritzenwenger
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Fritzenwenger

 

Der theoretische Weg von Isidor Fritzenwenger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 608: Joseph Strodl

Der Unteroffizier Joseph Strodl wurde am 19.11.1893 in Schwabmünchen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.05.1916 fiel er während der Vogesenkämpfe im Alter von 22 Jahren in Frankreich.

Joseph Strodl fand sein Grab auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Strodl
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Strodl

 

Der theoretische Weg von Joseph Strodl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 604: Johann Lunglmeier

Der Bauerssohn Johann Lunglmeier stammte aus Gschwendthannet, einem Ortsteil der Stadt Passau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Am 24.07.1915 (Volksbund und Verlustliste: gestorben am 23.07.1915) verstarb er im Alter von 33 Jahren im Reserve Lazarett Colmar an einer schweren Gehirnerschütterung.

Man begrub Johann Lunglmeier auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 68.

Sterbebild von Johann Lunglmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Lunglmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 590: Michael Greilinger

Der Hausbesitzerssohn Michael Greilinger stammte aus Rotthalmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Mitte 1915 wurde er schwer verwundet, gesundete jedoch wieder und kehrte zu seiner Einheit zurück. Am 28.02.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren im Bois de Manheulles bei  Verdun bei einem Sturmangriff durch einen Infanterieschuss.

Der Verbleib der Leiche von Michael Greilinger ist nicht vollständig gesichert. Vermutlich wurde er auf einem der zahllosen Feldfriedhöfe beigesetzt, die die Truppe teils geordnet, teils ungeordnet, der Notwendigkeit angesichts der anhaltenden furchtbaren Kämpfe folgend, anlegte. Es könnte sein, dass dieser Friedhof zerstört wurde und dabei das Grab von Michael Greilinger ebenfalls vernichtet wurde. Es könnte sein, dass seine Gebeine dabei durch anhaltendes Geschossfeuer tiefer im Erdreich verschwanden und noch heute dort liegen. Es könnte aber auch sein, dass seine sterblichen Überreste nach dem Krieg auf dem ursprünglichen Feldfriedhof durch die Franzosen geborgen wurden. Häufig war es nicht mehr möglich, die Gebeine konkreten Gefallenen zuzuordnen. Namensschilder waren verwittert, verschwunden. Durch Kriegseinwirkungen war nur noch das Bergen der Gebeine und das anonyme Beisetzen auf einem ordentlichen, angemessenen Soldatenfriedhof möglich. Anhand von Verlustlisten und Verlustmeldungen konnte und kann man mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit die Endgrablage der Gefallenen recherchieren.

Für Michael Greilinger vermutet der Volksbund, dass seine Gebeine nach dem Ersten Weltkrieg auf den Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonym in ein Massengrab umgebettet worden sein könnten.

Ich teile diese Vermutung und begründe meine Vermutung mit dem Schicksal seiner Kameraden in der gleichen Kompanie:

  1. Gefreiter Bartholomäus Giglberger, gefallen ebenfalls am 28.02.1916 im Bois de Manheulles, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
  2. Infanterist Karl Mühldorfer, gefallen ebenfalls am 28.02.1916 im Bois de Manheulles, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
  3. Infanterist Rupert Schneider, gefallen ebenfalls am 28.02.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael Greilinger
Rückseite des Sterbebildes von Michael Greilinger

 

Der theoretische Weg von Michael Greilinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: