Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 858: Anton Seilinger

Der Maschinist Anton Seilinger wurde am 06.08.1880 in Aign, heute ein Ortsteil des oberbayerischen Marktes Oberneukirchen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 01.08.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Verdun bei einem Sturmangriff durch Brustschuss.

Die Lage des Grabes von Anton Seilinger ist unbekannt und konnte nicht von mir recherchiert werden.

Sterbebild von Anton Seilinger
Rückseite des Sterbebildes von Anton Seilinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 844: Georg Ragginger

Der Oberjäger Georg Ragginger stammte aus Hausmoning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und wohnte in Reuten. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet, fiel aber am 29.08.1916 im Alter von 23 Jahren im Chapitre Wald vor Verdun in Frankreich.

Man begrub Georg Ragginger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Ragginger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Ragginger

Der theoretische Weg von Georg Ragginger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 832: Albert Frey

Der Gefreite Albert Frey wurde am 21.12.1891 in Beuren – Gmünd geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 124. Infanterie-Regiment und wurde mit der Silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 08.08.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren im Argonnenwald im Norden Frankreichs vor Verdun.

Man begrub Albert Frey auf dem Soldatenfriedhof Buzancy in Block 8, Grab 141.

Sterbebild von Albert Frey
Rückseite des Sterbebildes von Albert Frey

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 827: Simon Mittermeier

Der Kaufmannssohn Simon Mittermeier stammte aus Simbach am Inn.  Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei den Kämpfen vor Verdun bei den Kämpfen um die Wabengräben im Thiaumont-Wald und um die Thiaumont-Ferme.

Man begrub Simon Mittermeier auf dem Soldatenfriedhof Azannes II in Block 2, Grab 1168.

Sterbebild von Simon Mittermeier
Rückseite des Sterbebildes von Simon Mittermeier

Der theoretische Weg von Simon Mittermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 824: Ernst Heigenmoser

Der Jäger Ernst Heigenmoser stammte aus Wasserburg am Inn und war der Sohn eines Tagelöhners. Er wurde im Infanterie-Leibregiment zum Soldaten ausgebildet. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. Jäger-Regiments. und gehörte zum Deutsches Alpenkorps. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Verdun bei einem Sturmangriff durch Kopfschuss. Dieser Sturmangriff fand während der Kämpfe um Fleury und die Munitionsräume südlich Fleury statt.

Man begrub Ernst Heigenmoser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sein Name ist in der Regimentsgeschichte des 3. Jäger-Regiments verzeichnet: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vl_jaeger-reg_nr_3_wk1_Teil1.htm

Seine Heimatgemeinde Bruckmühl gedenkt noch heute Ernst Heigenmoser auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bruckmuehl_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ernst Heigenmoser
Rückseite des Sterbebildes von Ernst Heigenmoser

Der theoretische Weg von Ernst Heigenmoser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 821: Otto Mairfels

Der Schreiner Otto Mairfels wurde am 13.11.1884 in Hegnenbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberjäger in Maschinengewehr-Abteilung des 2. bayerischen Jägerbataillons und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei den furchtbaren, Menschen verachtenden Kämpfen vor Verdun in Frankreich.

Man begrub Otto Mairfels auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Otto Mairfels wird noch heute in einem Gedenkbuch seines Bataillons gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/2014/erinnerungs-u-gedenkbuch-d-aschaffenburger-jaeger_2bayer-jaeger-bataillon_l-q_wk1.html

Sterbebild von Otto Mairfels
Rückseite des Sterbebildes von Otto Mairfels

Der theoretische Weg von Johann Blasi von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 763: Leo Geissler

Der Landsturmmann Leo Geissler (Geißler) wurde am 17.04.1882 in Oberstdorf geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 12. Infanterie-Regiments. Am 26.06.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Thiaumont während der deutschen Offensive gegen Fleury, Thiaumont und Côte Froide Terre in der Schlacht um Verdun.

Eine Grablage ist für Leo Geissler heute nicht mehr bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man ihn auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville namenlos in einem Massengrab beigesetzt hat, zusammen mit Kameraden seines Regiments und seiner Kompanie, die am selben Tag oder im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Infanterist Matthias Zingerle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
  2. Landsturmmann Josef Enderle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
  3. Landsturmmann Philipp Wieländer, gefallen am 27.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Oberstdorf Leo Geissler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstdorf_st_johannes_baptist_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leo Geissler
Rückseite des Sterbebildes von Leo Geissler

Der theoretische Weg von Leo Geissler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 741: Johann Gietl

Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.

Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.

Sterbebild von Johann Gietl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gietl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 689: Bartholomäus Steiglechner

Der Kanonier Bartholomäus Steiglechner stammte aus Baumgarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Oberneukirchen (Oberbayern),und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Batterie des 9. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 20.08.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren durch Gasvergiftung.

Man begrub Bartholomäus Steiglechner auf dem Soldatenfriedhof Apremont in Block 4, Grab 309.

Sterbebild von Bartholomäus Steiglechner
Rückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Steiglechner

Der theoretische Weg von Bartholomäus Steiglechner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 685: Johann Hindelang

Der Bauerssohn Johann Hindelang wurde am 31.12.1890 im bayerischen Sulzschneid geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Sein Bruder fiel am 02.10.1916 bei Verdun.  Am 21.08.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren durch Granatschuss an der Somme nach 16 Monaten Kriegsdienst.

Eine Grablage ist für Johann Hindelang nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie sein Kompanie-Kamerad Johann Beutlrock, Landsturmmann, der am selben Tag fiel, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Johann Hindelang
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hindelang

Der theoretische Weg von Johann Hindelang von seinem Geburtsort zu seinem Grab: